5 500 Quadratmeter-Grundstück gekauft

Bolling erweitert Betrieb

Bürgermeister Heino Pauka (r.) freut sich, dass Dörte und Gerd Bolling ihr Unternehmen „Alternative Energien“ im Gewerbegebiet „Neerstedt-Süd“ um über 5 400 Quadratmeter erweitern.

Neerstedt - (ts) · Bürgermeister Heino Pauka kann ein zweites rotes Kreuz auf seinen Grundstücksplan vom Gewerbegebiet „Neerstedt Süd“ machen: Das so genannte Filetgrundstück an der Ecke Hauptstraße/Neerstedter Straße/Heidkamper Weg ist verkauft – und zwar an das bisher einzige im Gewerbegebiet ansässige Unternehmen. Die Firma „Alternative Energien“ von Gerd Bolling will sich erweitern.

„Die Photovoltaik-Branche boomt, unsere Auftragsbücher sind voll, aber der Platz für Konstruktion und Lagerung von Zubehör reicht nicht mehr aus“, erklärte Gerd Bolling. Deshalb erwarb er das 5 481 Quadratmeter große Eckgrundstück, das direkt an den 2 250 Quadratmeter großen, im Oktober 2008 fertiggestellten Firmensitz angrenzt.

Bürgermeister Heino Pauka lobte gestern den Mut des Unternehmers, den „viele heutzutage leider nicht mehr aufbringen“. So sei auch die Nachfrage nach den Grundstücken des 5,5 Hektar großen Gewerbegebiets verhalten. Nur mit einem anderen Unternehmer aus der Gemeinde ist Pauka noch im Gespräch, und das bereits seit längerem. „Trotzdem sind wir noch einigermaßen im Soll“, so Pauka. „Wir hatten uns ja vorgenommen jedes Jahr etwa 5 000 Quadratmeter zu verkaufen.“

Auf dem neuen Grundstück von „Alternative Energien“ wird eine weitere Halle entstehen, die ebenso wie die jetzige 800 Quadratmeter umfassen und mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach ausgestattet sein wird. Der Bau hat bereits begonnen. „Am liebsten wäre es mir, wenn die Maßnahme bis zum 30. Juni abgeschlossen ist“, sagt Bolling. Dann könnte er für die neue Solaranlage noch von der Einspeisevergütung von etwa 39 Cent profitieren. „Ab Juli wird sie um 16 Prozent gesenkt.“

Ein Grund, weshalb die Kunden der Firma derzeit die Türen einrennen und Bolling dementsprechend auch Personal eingestellt hat – allein nach Ostern vier Mitarbeiter, so dass sich die Gesamtzahl auf zwölf erhöht hat. „Inzwischen haben wir auch eigenes Montagepersonal. Da haben wir früher mit Subfirmen zusammengearbeitet“, sagt Bolling.

Zwar rechnet er damit, dass sich der Markt irgendwann beruhigt. „Die PV-Anlagen werden aber weiter gut laufen“, ist er optimistisch. Trotzdem hat er bereits eine weitere Geschäftsidee. „E-Mobilität“, nennt er ein Stichwort. So wäre langfristig eine Stromtankstelle, an der Elektrofahrzeuge aufgeladen werden können, denkbar. „Das ist aber bisher nur eine Vision“, sagt Bolling, der als nächstes gerne ein Logistikproblem lösen würde. „Da der Heidkamper Werk in keinem Navi auftaucht, finden uns viele nicht – vor allem auch die Lastwagenfahrer.“

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