Biogas: SPD will „steuern“

Harpstedt - · Analog zur Ausweisung von Sonderbauflächen für Windparks will die SPD-Fraktion im Rat der Samtgemeinde Harpstedt nun auch die Darstellung von Konzentrationsflächen für Biogasanlagen und Massentier-ställe  im Flächennutzungsplan erreichen und hat dies jetzt zum Antrag erhoben.

Die Sozialdemokraten wünschen eine „konkrete Planung“ mit Darstellung „geeigneter Gebiete“. Den Bestandsschutz stellen sie nicht in Frage. Existierende oder schon beantragte Anlagen „sollen festgeschrieben werden“. Zur Begründung des Antrags schreibt der Fraktionsvorsitzende Walter Raem, dass es „nach einhelliger Meinung der Fachleute“ über den F-Plan die Möglichkeit gebe, „als Gemeinde Einfluss zu nehmen“ und die Entstehung neuer Massentierhaltungs- und Biogasanlagen zu steuern. Die SPD verspricht sich davon eine „Orientierungshilfe“ für die Ratsmitglieder. Auch könnte die Ausweisung von Konzentrationsflächen in der Samtgemeinde nach ihrer Einschätzung dazu beitragen, der „Vermaisung“ sowie der „übermäßigen Verteuerung“ landwirtschaftlicher Flächen Einhalt zu gebieten.

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