Gymnasiasten erhalten Tipps von Fachleuten auf dem Weg ins Berufsleben / „Training ermöglicht anderen Blickwinkel“

Bewerbungsmappen mit Kaffeeflecken und Fotos mit Cowboyhut

Johann Strudthoff (Mitte) begrüßte Philipp Maas, Sebastian Haarbauer, Anja Marowsky, Corinna Möser, Roswitha Delgado da Luz und Aylen Heide (von links) gestern zu den Bewerbungstrainings. ·
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Johann Strudthoff (Mitte) begrüßte Philipp Maas, Sebastian Haarbauer, Anja Marowsky, Corinna Möser, Roswitha Delgado da Luz und Aylen Heide (von links) gestern zu den Bewerbungstrainings. ·

Wildeshausen - Bewerbungsmappen mit Kaffeeflecken, Fotos mit Cowboyhut – es gibt fast nichts, was in den Personalabteilungen von Unternehmen bei Bewerbungsverfahren nicht auftaucht. Damit solche Fehler nicht passieren, führt das Gymnasium Wildeshausen schon seit einigen Jahren Bewerbungstrainings für den zehnten Jahrgang.

Auch gestern waren erneut Fachleute von Wildeshauser Banken im Gymnasium zu Gast. Johannes Strudthoff, an der Schule Beauftragter für Berufsorientierung, begrüßte Roswitha Delgado da Luz und Aylen Heider von der Landessparkasse zu Oldenburg, Anja Marowsky und Corinna Möser von der Volksbank Wildeshauser Geest sowie Sebastian Haarbauer und Philipp Maas von der Oldenburgischen Landesbank.

„Wir bereiten dieses Bewerbungstraining im Unterricht vor“, erzählte Strudthoff. Doch die Trainings mit den Fachleuten hätten ein ganz anderes Gewicht. „Sie ermöglichen den Schülern auch einen anderen Blickwinkel.“

Denn viele Schüler hätten völlig falsche Vorstellungen von einer Berufsausbildung. „Der Beruf des Bankkaufmanns ist so vielfältig, dass er nicht nur mit einer guten Mathematiknote zu schaffen ist“, sagte Haarbauer. Der Banker, der selbst das Gymnasium in Wildeshausen besuchte, hat seine Ausbildung bei der OLB erfolgreich abgeschlossen und ist weiterhin bei der Regionalbank tätig. „Unser Haus legt deshalb auch Wert auf weitere Qualitäten und Qualifikationen als nur auf die Schulnoten“, betonte Haarbauer.

Auch Delgado da Luz kann keinen qualitativen Rückgang bei den Bewerbern feststellen. Viele entschieden sich allerdings jetzt für ein Duales Studium statt für die klassische Ausbildung.

„Wir hatten in diesem Jahr viele ganz supergute Bewerbungen, so dass wir gerne noch mehr Auszubildende eingestellt hätten. Aber auch bei uns ist der Platz beschränkt“, sagte Marowsky. Auch für 2014 sind die Ausbildungsplätze in ihrem Haus, davon zwei im Dualen Studium, bereits vergeben.

Das Gymnasium ermöglicht den Schülern zudem einen Eignungstest für die künftige Berufswahl. Nach dem Test erhalten die Abiturienten eine detaillierte Rückmeldung, die die Berufswahl vereinfachen soll.

Ergänzt wird die Berufsorientierung dann im zweiten Schulhalbjahr stets durch ein Betriebspraktikum. Dann können die Abiturienten erstmals einen direkten Blick hinter die Kulissen ihrer möglichen künftigen Arbeitgeber werfen. · msi

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