„Hertford Voices“ in Wildeshausen zu Gast: Gemeinsames Singen überwindet Grenzen zwischen England und Deutschland

Begeisterung und Symbolkraft beim Partnerkonzert

Blau und violett – englisch und deutsch – vermischten sich während des Chorkonzerts zu einem harmonischen und begeisternden Gesamtbild und -klang. ·
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Blau und violett – englisch und deutsch – vermischten sich während des Chorkonzerts zu einem harmonischen und begeisternden Gesamtbild und -klang. ·

Wildeshausen - Eine Freundschaft in Einklang und Harmonie, in der geografische Entfernungen und Sprachhindernisse keine Rolle spielen – dass eine solche Freundschaft zwischen den Bewohnern der Partnerstädte Wildeshausen und Hertford herrscht, symbolisierte das gemeinsame Chorkonzert der „Hertford Voices“ und der Kantorei Wildeshausen in der Alexanderkiche.

Symbolische Aussagekraft, aber vor allem viel Gefühl und Begeisterung brachten die Chöre bei einem gemeinsamen Stück von Felix Mendelssohn rüber, das gleichzeitig zweisprachig gesungen wurde. Trotz der sprachlichen Unterschiede entstand keinesfalls gesangliches Chaos, sondern die deutschen und englischen Worte vermischten sich bei dem stimmgewaltigen Auftritt zu einem harmonischen Gesamtklang.

„Man merkt, mit welcher Freude die Sänger dahinter stehen“, sagte die Wildeshauserin Traute Richter während der Pause beeindruckt, nachdem die Sänger mit dem zweisprachigen Stück einen der Höhepunkte des Konzerts zum Besten gegeben hatten.

Ganz sanft sangen sich die Chöre nach der Pause dann gemeinsam mit Eric Whitacres „Seal Lullaby“ weiter in die Herzen der Konzertbesucher. Abwechselnd gab es gemeinsame Auftritte, bei denen sich die blauen und violetten Schals der befreundeten Chöre bunt vermischten, und auch eigene Sequenzen für die „Hertford Voices“, für die Kantorei und für das Vokalensemble der Kantorei „Art & Weise“.

Kirchenmusik, klassische Stücke, aber auch poppigere Lieder wie „Over the rainbow“ oder „Brighten the day“ fanden sich im Repertoire.

Sprachlich wurde nicht nur zwischen Deutsch und Englisch variiert, sogar ein französisch-spanischsprachiges Stück gab es zu hören. Die Chorleiter Derek Harrison (Hertford Voices) und Ralf Grössler (Kantorei) wechselten sich am Dirigentenstab und am Klavier ab. Die Leitung des Doppelquartetts „Art & Weise“ hatte Jürgen Kintzel inne.

Auf dem Programm der Besucher aus Hertford stand nicht nur das Konzert, das den Höhepunkt des Besuchs darstellte, sondern auch ein Besuch des Wildeshauser Dampfkornbranntweinmuseums mit Führung in englischer Sprache sowie ein gemeinsamer bunter Abend im Schützenhof „Unter den Linden“ in Dötlingen am Sonnabend. · an

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