„Die Kernigen“ starten am 11. August durch / Neuer Jugendtreff ist auf die Bedürfnisse von Behinderten zugeschnitten

Barrieren abbauen, Integration fördern

Harpstedt - „Die Kernigen“ heißt eine neue integrative Jugendgruppe in Harpstedt, die sich erstmals am 11. August und ab dann regelmäßig dienstags von 15 bis 18 Uhr im Pfarrhaus an der I. Kirchstraße treffen wird.

Vorbereitet und näher vorgestellt wird der Treff am Donnerstag, 2. Juli, während eines Elternabends. Beginn ist um 19.30 Uhr im I. Pfarrhaus. Auch ein Vertreter der Lebenshilfe Delmenhorst als Trägerin wird zu der Info-Veranstaltung erwartet.

Mit dem neuen Treff wurde erstmals für den Bereich der Samtgemeinde Harpstedt ein Freizeitangebot entwickelt, das sich an den speziellen Bedürfnissen von Jugendlichen mit Behinderung ausrichtet und zugleich offen für alle ist. Es umfasst verschiedene Spiele sowie kreative und sportliche Aktivitäten. „Die Kernigen“ werden aber auch Musik hören oder kleine Ausflüge – etwa zum Eis essen in den Ortskern – unternehmen. Der Schwerpunkt soll in der Zusammenführung der Jugendlichen liegen. Besonders wichtig war es den Initiatoren, dass die Jugendlichen wohnortnah Freizeitangebote wahrnehmen können. Dies fördert die Integration. Und für die Jugendlichen selbst bedeutet es, die nähere Umgebung durch Aktivitäten im Ort zu erkunden. Barrieren können abgebaut, Freundschaften in der Nähe des Wohnortes geschlossen werden. Die jungen Menschen sollen sich, so das Ziel, als Teil der Gemeinde begreifen.

Die Mitarbeiter/-innen um Annette Grummt begegnen den Jugendlichen mit Wertschätzung und Verständnis. Sie freuen sich auf die neue Aufgabe. Petra Zschüntzsch, pädagogische Leiterin der Lebenshilfe, steht dem Team fachlich beratend zur Seite. Die ersten Treffen sind bereits geplant, sie ersten Jugendlichen schon angemeldet.

Erfolgreich hat es der Behindertenbeirat der Samtgemeinde Harpstedt unter Federführung von Annette Grummt geschafft, all jene Beteiligten zusammenzuführen, die zur Gründung der Einrichtung vor Ort beigetragen haben. Die evangelische Kirchengemeinde Harpstedt stellt mietfrei geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung. Die Lebenshilfe Delmenhorst sorgt als Trägerin für die pädagogische Kompetenz.

Der Landkreis Oldenburg und die Samtgemeinde Harpstedt schultern gemeinsam die Finanzierung. Die Kommune hatte sich bereit erklärt, jährlich bis zu 6 300 Euro zur Defizitabdeckung zu übernehmen (in diesem – bereits weit fortgeschrittenen – Jahr 2700 Euro).

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