Breitband soll im Frühjahr 2011 starten

Ausschuss: EWE macht Hoffnung

Doetlingen - Von Daniel NiebuhrDÖTLINGEN · Es ist alles eine Frage der Länge. Das behauptet zumindest Thomas Windgassen und meint damit Telekommunikationsleitungen. „Je kürzer das Kabel, desto mehr kommt am Ende an“, erklärt der Leiter der Geschäftsregion Cuxhaven/Delmenhorst der EWE Tel, gestern im Bau-, Straßen- und Verkehrsausschuss des Gemeinderats im Neerstedter Rathaus. Hintergund: Die EWE will die Gemeinde Dötlingen stückweise mit Breitband-Internet versorgen.

Dazu will das Unternehmen in den kommenden Monaten zehn Kabelverzweiger der Telekom erschließen. Windgassens Rechnung ist einfach: Je mehr Kabelverzweiger nutzbar sind, desto dichter kommt man dem Kunden. „Wir wollen in der Gemeinde Dötlingen bis zu 1 000 Haushalte beliefern“, sagt Windgassen und spricht von Verbindungsraten bis zu 35 Megabit pro Sekunde.

Der Zeitplan der EWE ist eng. Das Unternehmen hatte die Ausschreibung um die Fördergelder für die Breitbandversorgung gewonnen und will bereits im ersten Quartal 2011 die ersten Kunden anschließen. Bis dahin muss aber noch viel gearbeitet werden. An einigen Stellen muss die Straße aufgerissen und bestehende Kabel erneuert oder ausgebaut werden. Allerdings: „In Dötlingen ist das meistens unproblematisch“, erklärt Windgassen, „weil die Kabel hier in der Regel direkt neben den Kabelverzweigern liegen, müssen nur kurze Stellen aufgerissen werden.“ Und dafür wiederum arbeitet die EWE mit Unternehmen aus der Region zusammen – „das Geld aus dem Konjunkturpaket soll ja auch hier bleiben“. Noch in diesem Jahr sollen die Tiefbauarbeiten abgeschlossen sein. „Das ist ein wichtiger Schritt“, meinte Bürgermeister Heino Pauka: „Ich freue mich, dass wir da weiterkommen.“

In einem weiteren Tagesordnungspunkt stellten Susanne Krebser und Bianca Range-Tams vom Kommunalverband Niedersachsen-Bremen die ersten Ergebnisse des Demografie-Monitorings vor, das anhand von Bevölkerungsdaten aus Orten und Gemeinden eine Prognose bis zum Jahr 2030 erstellt. Für Dötlingen sei die Lage ernst, aber nicht hoffnungslos: Bis 2030 ginge die Einwohnerzahl von 6 085 (im Jahr 2008) auf 5 847 zurück. „Das ist ein Schwund im mittleren Bereich“, stellte Range-Tams fest, „doch es sollte für die Politik Anlass sein, zu handeln.“

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