Zehnter Reitertag in Horstedt / 119 Nennungen / „Jump & Drive“ fiel aus

Aufregung vor dem Start

Harpstedt - HORSTEDT (jp) · „Lieber Gott, schenk mir dann und wann einen Reiter, der es kann!“ Ein kleines Holzschild über dem Reiterstübchen in der Horstedter Reiterhalle forderte mit diesem Spruch die Reiter am Sonnabend zu Höchstleistungen auf.

Direkt darunter standen Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die gespannt das Geschehen in der Halle verfolgten und die alle eines miteinander verband: die Begeisterung und Faszination für den Reitsport und das „Glück der Erde“. Anlass für das geschäftige Treiben war der zehnte Reitertag des Reitvereins Horstedt und Umgebung.

Während drinnen konzentriert die Teilnehmer ihre Bahnen drehten und die Richter mit aufmerksamen Blicken sich Notizen machten, bereiteten draußen die Teilnehmer ihre Pferde für die wichtigen Prüfmomente vor.

„Die meisten Turniere beginnen noch früher als dieses“, erklärte die 17-jährige Jennifer Scrowig vom Reitclub Sport Harpstedt, die mit ihrer Stute Lady Silence an den Springwettbewerben teilnahm. „Meine Prüfung ist erst um 15.45 Uhr.“ Außerdem sei die kurze Anreise sehr angenehm: „Da kann man dann auch schon ein wenig länger schlafen.“

119 Nennungen, verteilt auf elf Prüfungen, standen auf dem Programm. Angeboten wurden Dressurwettbewerbe bis zur Klasse L, E- und A-Springen, Führzügelwettbewerbe sowie einfache Reiterwettbewerbe. „Es ist für jeden etwas dabei“, erklärte die zweite Vorsitzende des gastgebenden Vereins Marion Böhning, die gemeinsam mit Manfred Thöle die Hauptorganisation übernahm. „Wir freuen uns besonders auch über die vielen Sponsoren, die uns unterstützen.“

Für die neunjährige Emely war es das erste Turnier mit ihrer „15- oder 16“-jährigen Stute „Donna Carrara“. „Wie die Stute auf diesen Namen gekommen ist, weiß ich auch nicht. Die Vorbesitzer haben sie so genannt“, erklärte die junge Reiterin. „Ich starte heute beim Springreiterwettbewerb. Wenn ich nicht so nervös bin, dann klappt das auch.“ Vorbereitet hat sie sich „ein paar Wochen“. „Heute früh haben wir sie noch zu Hause schön geputzt und Mähne und Schweif eingeflochten, damit sie auch in der Prüfung richtig gut aussieht.“

Geplant war im Anschluss auch eine Prüfung, die ganz ohne Pony oder Pferd bewältigt werden sollte. „‚Jump & Drive‘ war ein Hindernisparcours, den die Reiter zu Fuß und in der Schubkarre mit einem Partner bewältigen sollten“, erzählte Marion Böhning. „Schließlich soll der Spaß auch nicht zu kurz kommen. Leider musste sie wegen Teilnehmermangel ausfallen.“ Insgesamt zeigte sich der RV Horstedt sehr zufrieden mit dem Turnierverlauf.

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