Skulptur gestern enthüllt / Bibelgarten bringt Ruhe und innere Einkehr

Auferstandener Heiland vervollständigt Trilogie

Wildtrud Stanszus, Lars Löwensen, Klaus Stölting und Gero Schulte (von links) an der neuen Skulptur. ·
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Wildtrud Stanszus, Lars Löwensen, Klaus Stölting und Gero Schulte (von links) an der neuen Skulptur.

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Ruhe, Besinnung und innere Einkehr bringt der Bibelgarten an der Alexanderkirche in Wildeshausen den Menschen. Seit gestern Vormittag ist auch die Trilogie „Glaube, Hoffnung, Liebe“ vollständig. Nach dem Gottesdienst sprach Pastor Lars Löwensen den Segen für die Skulptur des auferstandenen Heilands, der für Liebe steht. Gefertigt wurde sie von dem Industriemeister Metall Gero Schulte.

Somit trifft der Besucher des Bibelgartens jetzt auf das Kreuz, das für die Kreuzigung Jesu steht, auf das leere Grab und daneben auf den Heiland, der den Menschen die Liebe bringt.

Der Garten bietet aber nicht nur diese Symbole, sondern vielmehr hat Landschaftsgärtnerin Etta Mumm seinerzeit bei der Planung auch darauf geachtet, dass viele verschiedene Gewächse und Bäume den Bibelgarten verschönern, die nah mit der Bibel verbunden sind. So zum Beispiel der Ölbaum. Über ihn steht im ersten Buch Mose: „Noahs Taube brachte nach der Sintflut einen Olivenzweig als Zeichen der Bewohnbarkeit der Erde.“ Hinzu kommen Maulbeerbaum, Malve, Mandelbäumchen, Rosen, Pfingstrosen und Palmen, um nur einige zu nennen.

Wiltrud Stanszus, Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit der Kirchengemeinde, machte gestern nochmals deutlich, dass die Skulptur mit sehr viel Liebe erstellt worden sei: „Vielleicht bist Du, lieber Gero, bei deiner Arbeit Christus noch etwas näher gekommen.“ Einen großen Dank richtete sie an alle, die mitgeholfen hatten, „den Bibelgarten „auf Zack zu bringen. Ich habe hier immer wieder viele Menschen gesehen, die gekniet haben, um die Pflanzen zu pflegen.“

Gemeinsam mit Klaus Stölting hatte Gero Schulte die Skulptur enthüllt. Als Mitglied des Gemeindekirchenrates arbeitet er auch im Freundeskreis „Bibelgarten“ mit. Und genau in diesem Gremium war die Idee für die Skulptur entstanden, die Schulte kurzerhand in die Tat umsetzte. „Als Industriemeister Metall habe ich die Laser-Schneidanlage unter meinen Fittichen, so dass diese Fertigung kein Problem darstellte“, erzählt Schulte. Als Vorlage habe er das Foto eines Kirchenfensters genutzt, wobei das Heilandbild aber nicht eins zu eins übernommen worden sei: „Rund sechs Stunden brauchte ich, um die Datei für die CAD-Anlage zu fertigen.“

Die Skulptur, die Schulte gespendet hat, besteht aus normalem Stahlblech, das lediglich mit Klarlack konserviert wurde. Sie wiegt rund 30 Kilogramm.

Das nächste Projekt im Bibelgarten ist das schöne alte Fachwerkhaus, das ebenfalls integriert und nach Möglichkeit vielfältig genutzt werden soll. Das machten Wiltrud Stanszus und Franz Duin vom Freundeskreis deutlich. „Es laufen bereits Gespräche mit dem Oberkirchenrat. Außerdem wird der Monumentaldienst ein Gutachten erstellen, um zu sehen, wie wir baulich vorgehen könnten“, betont Duin.

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