Nur noch Restkarten für „Harpstedter Keks“-Verleihung / Weitere Hobbybäcker können an Backwettbewerb teilnehmen

Auch das Publikum darf diesmal voten

Jens Fröhlke (r.) hat den vorweihnachtlichen Backwettbewerb aus der Taufe gehoben und – nach einjähriger Auszeit – wiederbelebt. 2008 errang Marion Dräger (l.) den „Harpstedter Keks“, einen Wanderpokal, der am 27. November aufs Neue ausgelobt wird.

Harpstedt - Einen höchst unterhaltsamen Abend verspricht Jens Fröhlke den Besuchern der „Harpstedter Keks“-Verleihung im „Marktkieker“ am Sonnabend, 27. November. Einmal mehr beweist der Buchhändler seine beachtlichen Qualitäten als Rezitator und liest witzig-skurrile Christmas-Storys. Fröhlke hat Weihnachtsgeschichten auserkoren, die er erstmals zu Gehör bringen wird. Wer ihn kennt, der weiß, dass er aber gern auch Publikumswünsche erfüllt.

Durch den um 19.30 Uhr beginnenden Abend (Einlass ab 19 Uhr) werden Markus Kellmann und Holger Meyer führen. Gute Unterhaltung ist garantiert beim „9½ten Harpstedter Keks“, diesmal sogar  mit Live-Musik: Lutz Sanner und die renommierte Musikerin Anja Herold bringen Euphonium- und Saxofon-Klänge zu Gehör.

Eine sechsköpfige Jury „knuspert“ sich unterdessen munter vor den Augen der Besucher durch den Abend. Den Wertungsrichtern May- Britt Mundt, Wiebke Miesner, Jan Pössel, Wolfgang Bleyer, Claudia Sanner und Christoph Schneider fällt die schwierige Aufgabe zu, die von bis zu zwölf Bürgern im Rahmen eines Backwettbewerbes kreierten Weihnachtskekse zu beurteilen und jeweils eine A-Note für den Geschmack sowie eine B-Note für Aussehen und Konsistenz zu vergeben. Wohl dem, der Appetit mitbringt: Die sättigende Wirkung der kalorienreichen Naschereien stellt sich nämlich für gewöhnlich sehr schnell ein – davon können Jury-Mitglieder früherer Jahre ein Lied singen...

Die Gäste werden diesmal nicht nur passiv bei einem guten Tropfen Wein das Geschehen verfolgen, sondern aktiv in die Beurteilung eingebunden. Sie vergeben in einem Publikumsvoting Punkte für Aussehen und Namen der eingereichten Plätzchen, Kipferl und sonstigen Kekse. Daher müssen die mitwirkenden Hobbybäcker genügend Kostproben mitbringen. Jeweils etwa 60 „Prachtstücke“ sollen sie am Veranstaltungstag in der Zeit zwischen 14 und 16 Uhr im „Marktkieker“ abgeben. Beilegen muss jeder Wettbewerber einen Zettel mit dem Rezept und dem auserkoren Keksnamen. Natürlich ist die Mühe nicht umsonst: Der Gewinner erhält einen von Steinmetz Ulrich Grützner kreierten Wanderpokal in Form eines Zimtsterns, den noch Titelverteidigerin Marion Dräger in ihrer Obhut hat, sowie einen 50-Euro-Gutschein, der bei „bökers am Markt“ in Wildeshausen eingelöst werden kann. Weitere Gutscheine über 30 und 20 Euro gibt‘s für Platz zwei und drei. Obendrein winken kleine Präsente.

Von den „Bäckern“ wird nicht erwartet, dass sie den „Superkeks“ aus dem Hut zaubern. Das Rezept muss nicht einmal besonders aufwändig sein. Alles ist möglich: das klassische Weihnachtsplätzchen, der zauberhafte Zimtstern, die mutige Eigenkreation oder auch der Keks, mit dem schon die Uroma bei ihren Lieben zu punkten wusste. Neben dem Geschmack kommt es auf eine gute „Optik“ an – und auf einen knackigen Namen, der vielleicht zum Schmunzeln animiert und gern auch Lokalkolorit beinhalten darf.

Eine Neuauflage erfährt zudem die Verleihung der „Harpstedter Hand“. Dahinter verbirgt sich ein von Künstler „hansARTig“ alias Hans-Joachim Kampa aus Holzhausen erschaffener Wanderpreis. Diesen „Pokal“ erhalten Bürger, die sich ehrenamtlich um den Nächsten sowie das Gemeinwohl verdient machen und dabei oft eher im Stillen wirken. Nach Margret Bädeker, Erna Meyer, „Mäusi“ und Rainer Conrad sowie der „Rentnerbänd“ wird nun bereits der fünfte Preisträger geehrt: „Der oder die Betreffende weiß Bescheid, hat die Auszeichnung wirklich verdient und freut sich schon total darauf“, berichtete Jens Fröhlke gestern auf Nachfrage. Den Namen gab er aber nicht preis – auch nicht, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt. Zusätzlich zum Wanderpokal wird der Preisträger mit Spendengeld und Gutscheinen für sein ehrenamtliches Engagement belohnt. Seit vergangener Woche steht eine Spendenkuh aus Porzellan im „kleinen Weinladen“ in Harpstedt. Bürger, die das „Preisgeld“ für den „Harpstedter Hand“-Gewinner (oder die Gewinnerin) aufstocken möchten, können einen Betrag einwerfen. Gutschein-Spenden, etwa für ein Frühstück, Massagen, Benzin oder dergleichen, nimmt der Weinladen entgegen. Dort und bei „bökers am Markt“ sind auch Tickets für die Veranstaltung zu bekommen, allerdings nur noch wenige. „Wir haben bereits etwa 90 Karten verkauft“, berichtete Jens Fröhlke. Einige Keksbäcker werden hingegen noch gesucht. Anmeldungen sind unter Telefon 04244/919  422 (Weinladen) oder 04431/92163 („bökers am Markt“) möglich.

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