Ressortarchiv: Landkreis Oldenburg

DRK liefert erste Waren an Menschen in Quarantäne aus

DRK liefert erste Waren an Menschen in Quarantäne aus

Wildeshausen – Eine gute Idee feiert in Wildeshausen Premiere: Seit Ende vergangener Woche bieten das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und das E-Center Einemann in der Kreisstadt Menschen, die coronabedingt in Quarantäne sind, die Möglichkeit, sich kostenlos beliefern zu lassen.
DRK liefert erste Waren an Menschen in Quarantäne aus
Tierärzte müssen Pony töten lassen

Tierärzte müssen Pony töten lassen

Landkreis – In einem Landkreis mit intensiver gewerblicher Tierhaltung sind entsprechende Kontrollen der Bestände die Regel. Doch hat sich das Veterinäramt des Landkreises Oldenburg im Jahr 2019 vermehrt um private Tierhaltungen kümmern müssen, wie aus dem nun vorliegenden Jahresbericht hervorgeht. Hier stehen immer häufiger Pferde, aber auch Hunde und Katzen im Fokus des tierärztlichen Interesses. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 147 Tierhaltungen kontrolliert, ist der Auswertung zu entnehmen, 22 weniger als noch im Jahr zuvor. Pferde und Ponys waren 38 Mal der Anlass (2018: 28 Mal), Hunde und Katzen legten um 16 Fälle auf ebenfalls 38 Untersuchungen zu. In ihrer Auswertung schildern die Veterinäre unter anderem ausführlich das erschreckende Schicksal eines extrem vernachlässigten Ponys in Bookholzberg, das schließlich von seinen Leiden erlöst werden musste.
Tierärzte müssen Pony töten lassen
Baugebiet in Neerstedts Westen geplant

Baugebiet in Neerstedts Westen geplant

Neerstedt – Die meisten und höchsten Investitionen einer Kommune befinden sich naturgemäß im Bereich „Bauen und Verkehr“. Das ist auch in der Gemeinde Dötlingen nicht anders. Doch für kommendes Jahr ist die Liste äußerst übersichtlich. Aufgrund der finanziellen Situation ist der sprichwörtliche Schmalhans Küchenmeister angesagt. Dementsprechend leitete Bürgermeister Ralf Spille die Beratung für den Etat 2021 im Bau-, Straßen- und Verkehrsausschuss folgendermaßen ein: „Wir können es kurz machen. Denn leisten können wir uns eh nichts.“ Das planerische Defizit von gut 2,7 Millionen Euro im Ergebnishaushalt könne die Gemeinde nicht stopfen. Erstmals seit 20 Jahren sei eine Kreditaufnahme erforderlich. Trotz allem: „Es gibt Aufgaben, die wir erledigen müssen“, betonte der Ausschussvorsitzende Gernot Kuhlmann (CDU).
Baugebiet in Neerstedts Westen geplant
Mehr Stellen, Outsourcing oder Kooperation?

Mehr Stellen, Outsourcing oder Kooperation?

Harpstedt – Die zuhörenden Mitarbeiter des Bauhofes blieben in der Einwohnerfragestunde stumm. Dass der Samtgemeinderat über ihre Zukunft beriet, dürfte bei ihnen aber ein mulmiges Gefühl zurückgelassen haben. Sie verließen den Koems-Saal kommentarlos, nachdem die Politik eine Effizienzprüfung für den Bauhof gebilligt hatte.
Mehr Stellen, Outsourcing oder Kooperation?

Polizei fällt nicht auf versuchte Täuschung herein

Groß Ippener/Stuhr – Missglückt ist am vergangenen Sonntagmittag gegen 12.20 Uhr auf der A1 zwischen der Anschlussstelle Groß Ippener und dem Dreieck Stuhr ein Versuch zweiter Autoinsassen, Ordnungshüter ganz bewusst zu täuschen. Das meldete die Autobahnpolizei Ahlhorn.
Polizei fällt nicht auf versuchte Täuschung herein
„Widukindhalle unverzichtbar“

„Widukindhalle unverzichtbar“

Wildeshausen – Das Musikkorps Wittekind fordert in einer Pressemitteilung, dass die sanierungsbedürftige Widukindhalle in Wildeshausen weiter als Mehrzweckhalle genutzt werden darf. Sie sei „unverzichtbar“. Dazu wären jedoch Investitionen erforderlich, und der Landkreis Oldenburg hatte die Stadt um einen Beitrag in Höhe von 450 000 Euro im Ausgleich für die Nutzungserlaubnis gebeten. Doch dazu mochte sich der Ausschuss für Stadtentwicklung, Tourismus, Sport und Kultur nicht durchringen und empfahl stattdessen, das Gespräch mit dem Kreis über eine Verschiebung der Zahlungszusage und eine alternative Finanzierung zu suchen (wir berichteten).
„Widukindhalle unverzichtbar“
Viel Geld für neue Wohnbauflächen

Viel Geld für neue Wohnbauflächen

Wildeshausen – Die Stadt Wildeshausen muss nach Angaben der Verwaltung in den nächsten Jahren viel Geld investieren, um die Wohnbauentwicklung in der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme (StEM) „Vor Bargloy“ voranzutreiben. Das Investitionsvolumen für die Wohnbauentwicklung – Ankauf und Erschließung – beträgt rund 11,3 Millionen Euro. Das Geld muss zunächst vorfinanziert werden, was sich in den Haushaltsplänen für 2021 bis 2023 niederschlägt. Allerdings rechnet die Stadtverwaltung zeitnah mit Rückflüssen aus den Verkäufen der erschlossenen Grundstücke. Dafür sollen rund 12,6 Millionen Euro im Haushalt veranschlagt werden. Diese Einnahmen sind in den Jahren 2023 sowie 2024 eingeplant.
Viel Geld für neue Wohnbauflächen
Statistik trügt: Inzidenzwert im Landkreis bei 48,1

Statistik trügt: Inzidenzwert im Landkreis bei 48,1

Wildeshausen – Wer am Sonntag auf die Statistik des Landes Niedersachsen geschaut hat, könnte bei den dort dargestellten Coronazahlen für den Landkreis Oldenburg frohlocken: Endlich sinken die Werte drastisch!
Statistik trügt: Inzidenzwert im Landkreis bei 48,1
Was darf ich denn im Dezember?

Was darf ich denn im Dezember?

Wildeshausen – Ab Dienstag, 1. Dezember, gelten im Land Niedersachsen neue Regelungen im Rahmen der Corona-Verordnung. Hier gibt es Antworten auf vielgestellte Fragen, die am Wochenende von der Landesregierung veröffentlicht wurden.
Was darf ich denn im Dezember?
„Zwangsversteigerung droht nicht mehr“

„Zwangsversteigerung droht nicht mehr“

Harpstedt – Heike Asendorf hat Helmut Nienaber, dem Eigentümer der Harpstedter Windmühle und langjährigen Betreiber des „Grünen Warenhauses“, in einer schwierigen Lebensphase geholfen, als ihn Steuerschulden in Kombination mit beträchtlichen Säumniszuschlägen in eine ausgesprochen bedrohliche Lage brachten. Sie habe gute Nachrichten, verrät sie im Gespräch mit unserer Zeitung: Die Gefahr einer Zwangsversteigerung des unter Denkmal-Ensembleschutz stehenden Mühlen-Anwesens sei inzwischen abgewendet – nicht zuletzt auch dank der guten Arbeit des Steuerberatungsbüros Frank Nienaber. Der Müller und Eigentümer sei mit dem Finanzamt im Reinen.
„Zwangsversteigerung droht nicht mehr“

Bücherei händigt bestellte Medien kontaktlos aus

Harpstedt – Wegen der Pandemie und des Teillockdowns muss die Samtgemeindebücherei in Harpstedt geschlossen bleiben. Ab sofort bietet sie aber einen Abhol- und Rückgabeservice an. Wer davon Gebrauch machen will, merkt sich im Onlinekatalog unter buecherei.harpstedt.de bis zu zehn Medien vor; deren Meldung zur Bibliothek erfolgt automatisch. Alternativ ist es ebenso möglich, Medien unter Telefon 04244/2525 oder via E-Mail an samtgemeindebuecherei@harpstedt.de zu bestellen, und zwar dienstags und donnerstags zwischen 8 und 12 Uhr. „Teilen Sie Ihren Namen, Ausweis- und Telefonnummer mit! Dann bekommen Sie einen Abholtermin. Die Medien können kontaktlos im Vorraum der Bücherei in Empfang genommen werden. Ungewöhnliche Zeiten erfordern kreative Maßnahmen. Auf diese Weise können wir Sie während der Vorweihnachtszeit – bis zum 17. Dezember – mit vielen schönen Büchern und Medien versorgen“, heißt es an die Bibliotheksnutzer gewandt in einer Pressemitteilung.
Bücherei händigt bestellte Medien kontaktlos aus

Zweites Tempomessgerät bei den Schulen

Harpstedt – Laut Mitteilung von Amtshof-Chef Herwig Wöbse im Samtgemeinderat ist in der vergangenen Woche die Aufstellung eines zweiten Tempomessgerätes an der Schulstraße in Harpstedt erfolgt. Damit wird Verkehrsteilnehmern aus beiden Fahrtrichtungen nun angezeigt, wie schnell sie bei den Schulen unterwegs sind. Oberschulrektorin Etta Mörking hatte vor einiger Zeit in einer Sitzung ihren Eindruck beschrieben, dass dort langsamer gefahren werde, wo die Fahrer die Anzeige vor Augen hätten; in die andere Richtung fließe der Verkehr gefühlt schneller. Ein zweites Gerät wäre sinnvoll, urteilte die Schulleiterin. Ratsfrau Irene Kolb (Grüne) forderte die Anschaffung vor einer Woche im Fleckenrat nochmals ein – und wies mit Nachdruck darauf hin, dass sie dies als Antrag verstanden wissen will. Die Notwendigkeit eines zweiten Geräts erschloss sich Gemeindedirektor Ingo Fichter nicht unmittelbar; das vorhandene messe in beide Richtungen, wenngleich es nur in eine anzeige. Es sei doch ganz aufschlussreich, die Geschwindigkeiten vergleichen zu können (inwieweit sie tatsächlich in den Richtungen mit und ohne Anzeigentafel voneinander abweichen, sollte der Amtshof nach der Sitzung klären). Fichter wies auf den Abnutzungseffekt hin. Je länger ein Messgerät an einer Stelle verbleibe, desto weniger interessiere es die Verkehrsteilnehmer erfahrungsgemäß, ob sie ein lachendes oder weinendes Gesicht angezeigt bekämen.  boh
Zweites Tempomessgerät bei den Schulen
Adventsüberraschung für die Blutspender Nummer 87 und 133

Adventsüberraschung für die Blutspender Nummer 87 und 133

Erneut Unmut wegen Online-Terminreservierungen
Adventsüberraschung für die Blutspender Nummer 87 und 133
Eine Herberge für die Heilige Familie

Eine Herberge für die Heilige Familie

Harpstedt – Wer der Heiligen Familie in Form von Figuren – Maria, Josef und Esel – für einen oder zwei Tage eine Herberge geben möchte, kann das auch in diesem Advent wieder tun. Die katholische Christ-König-Gemeinde Harpstedt weist auf diese schöne, schon seit zwölf Jahren gepflegte Tradition hin.
Eine Herberge für die Heilige Familie
Rund 50 Kinderwünsche zum „Pflücken“

Rund 50 Kinderwünsche zum „Pflücken“

Wenn es die von den „Toten Hosen“ besungene Zeit gibt, „in der das Wünschen wieder hilft“, dann bricht sie jetzt dank Wunschbaum für rund 50 Kinder aus der Samtgemeinde an. Für Mädchen und Jungen, die keine reich gedeckten Weihnachtsgabentische erwarten dürfen, weil den Eltern das Geld fehlt, um große Geschenke zu kaufen.
Rund 50 Kinderwünsche zum „Pflücken“
CDW fordert siebenstelligen Betrag für das Johanneum

CDW fordert siebenstelligen Betrag für das Johanneum

Wildeshausen – Das Krankenhaus Johanneum kann mit einer finanziellen Unterstützung der Stadt Wildeshausen für die Erweiterung rechnen. Dieses Signal ging vom Finanzausschuss aus, der am Donnerstagabend im Rathaus tagte.
CDW fordert siebenstelligen Betrag für das Johanneum
Impfzentrum bald in Wildeshausen

Impfzentrum bald in Wildeshausen

Wildeshausen – Das Impfzentrum des Landkreises Oldenburg steht ab Mitte Dezember in Wildeshausen. Das gab die Kreisverwaltung am Freitag bekannt, ohne einen konkreten Ort zu nennen. Da aber entsprechende Räume und eine gute verkehrliche Anbindung vorhanden sein müssen, bleiben als potenzielle Standorte eigentlich nur die Widukindhalle sowie alle anderen Sporthallen in der Stadt übrig.
Impfzentrum bald in Wildeshausen
Corona: 32 Infizierte in Pflegeheimen

Corona: 32 Infizierte in Pflegeheimen

Wildeshausen – Die Gesamtzahl der registrierten Infektionen beträgt aktuell 1 649 bestätigte Fälle (inklusive genesener und verstorbener Personen) einer Covid-19-Erkrankung, hervorgerufen durch das Virus Sars-CoV-2 (Stand Freitag um 12 Uhr) im Landkreis Oldenburg.
Corona: 32 Infizierte in Pflegeheimen
So soll der Verkehr künftig rollen

So soll der Verkehr künftig rollen

Hockensberg – Jetzt geht es Schlag auf Schlag im künftigen interkommunalen A 1-Gewerbepark Wildeshausen-Nord in Hockensberg: Nach der Vergabe der Erschließungsarbeiten an die Firma Bunte sowie dem Start der Bodenerkundung nach archäologischen Funden sollen im Dezember die ersten Rodungsarbeiten laufen. Für Anfang kommenden Jahres ist zunächst die Anlegung der beiden Regenrückhaltebecken geplant, ehe es nach und nach mit den Straßenbaumaßnahmen weitergeht. Die aufgrund der Buchenreihe heftig diskutierte Erneuerung der Kreisstraße 237 steht erst für kommenden Herbst auf dem Programm. „Im März 2022 soll alles fertig sein“, berichtete Sina Geils vom Büro IDN in Oyten am Donnerstagabend dem Dötlinger Bau-, Straßen- und Verkehrsausschuss.
So soll der Verkehr künftig rollen
Hilfe für Wohnungslose trotz Pandemie

Hilfe für Wohnungslose trotz Pandemie

Wildeshausen – In Corona-Zeiten sollen die Leute zu Hause bleiben, raten Politiker und Virologen. Dumm nur, wenn der Rückzug in die eigenen vier Wände nicht möglich ist, weil man auf der Straße lebt. Für Personen ohne festen Wohnsitz und Menschen, die von Wohnungslosigkeit bedroht sind, hält die aktuelle Situation ganz besondere Herausforderungen bereit.
Hilfe für Wohnungslose trotz Pandemie
„Huntesprinter“ künftig im Halbstundentakt

„Huntesprinter“ künftig im Halbstundentakt

Wildeshausen – Mit dem Fahrplanwechsel am Sonntag, 13. Dezember, verkehrt die Buslinie 270, der „Huntesprinter“, häufiger zwischen Wildeshausen und Oldenburg. Das teilte der Landkreis Oldenburg mit, der die Abläufe gemeinsam mit den Verkehrsbetrieben Oldenburg-Land (VOL) und dem Zweckverband Verkehrsverbund Bremen Niedersachsen (ZVBN) weiterentwickelt hat.
„Huntesprinter“ künftig im Halbstundentakt
„Wir können nicht alle mitnehmen“

„Wir können nicht alle mitnehmen“

Delmenhorst – Im Februar 1997 entschlossen sich Delmenhorster Juden, wieder eine eigene Gemeinde in der Stadt zu gründen, die es seit 1938 nicht mehr gegeben hatte. Zu ihrem Schatz zählt eine rund 160 Jahre alte Thorarolle auf Pergament. Die 167 Mitglieder verfolgen eine konservativ-reformerische Richtung, in der Männer und Frauen gleichberechtigt sind. Seit der Neugründung ist fast immer eine Frau Rabbinerin der Gemeinde, sagt der erste Vorsitzende Pedro Benjamin Becerra. Im Interview spricht er über spalterische Strömungen in der Gesellschaft, Frieden im Nahen Osten und weshalb Juden nicht in der AfD sein sollten.
„Wir können nicht alle mitnehmen“
Kein Anstieg der Wasser-Sperren

Kein Anstieg der Wasser-Sperren

Landkreis Oldenburg – Wer seine Wasserrechnung nicht bezahlt, dem wird die Leitung abgeklemmt und der Betroffene sitzt auf dem Trockenen. Wie oft das geschieht, weiß Matthias Wittschieben, Pressereferent beim Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV).
Kein Anstieg der Wasser-Sperren
Stedingsehre: Es geht voran

Stedingsehre: Es geht voran

Die Freilichtbühne Stedingsehre und das dazugehörige Spieldorf in Bookholzberg waren einst ein Nazi-Propagandazentrum. Viele Jahre lang haben ein Arbeitskreis und ein Förderverein für den Aufbau einer Info-Ausstellung vor Ort gearbeitet. Nun laufen die Umbaumaßnahmen.
Stedingsehre: Es geht voran
Hygieneschutz aus dem 3D-Drucker

Hygieneschutz aus dem 3D-Drucker

Ganderkesee – Die regioVHS will mit selbstproduzierten Türöffnern und CO2-Messgeräten für mehr Infektionsschutz bei ihren Veranstaltungen sorgen. Ein hakenähnliches Werkzeug, das die Einrichtung mit einem 3D-Drucker herstellt, soll es ermöglichen, Türen berührungslos zu öffnen. Es soll in allen Kursen verteilt werden, heißt es in einer Mitteilung. „Dieser einfache technische Kniff hilft unseren Teilnehmenden, ohne besonderen Aufwand unsere Hygienemaßnahmen wirksam zu unterstützen“, erklärt Andreas Lembeck, Leiter der regio VHS. Damit werde zugleich demonstriert, „welche alltagspraktische Relevanz unser Kursangebot ,3D-Druck‘ hat“, ergänzt er. Der nächste Einsteiger-Workshop beginne am 13. Februar.
Hygieneschutz aus dem 3D-Drucker
Digitales Lernen birgt auch Tücken

Digitales Lernen birgt auch Tücken

Sandkrug – Digitales Lernen hat während der Coronakrise stark zugenommen. Lernplattformen, Chats mit Lehrkräften und Mitschülern, Aufgaben, die am Tablet bearbeitet werden: Wie gut ist das eigentlich gerade für jüngere Kinder geeignet? Wann brauchen sie Begleitung von Erwachsenen? Kinder- und Jugendpsychotherapeutin Monika Lembeck aus Sandkrug hat diese und weitere Fragen beantwortet.
Digitales Lernen birgt auch Tücken
Jede freie Minute zum Abstimmen genutzt

Jede freie Minute zum Abstimmen genutzt

Beckeln – Wegen langer Lieferzeiten und der Coronakrise hat es ein ganzes Jahr gedauert, bis die Freiwillige Feuerwehr Beckeln ihren Gewinn aus dem Vereinsvoting der ehemaligen Volksbank Wildeshauser Geest erhielt. Nun aber ist er da: der Opel Vivaro Combi im Wert von 28 000 Euro – ein Neunsitzer, der sowohl der Jugendfeuerwehr und dem Jugendblasorchester als auch der Theatergruppe und den aktiven Kameraden wertvolle Dienste als Mannschaftstransporfahrzeug leisten soll. Nachdem der stellvertretende Ortsbrandmeister André Gerke den Van aus Wildeshausen abgeholt hatte, folgte am Donnerstagabend die Fahrzeug(schlüssel)übergabe im kleinen Kreis.
Jede freie Minute zum Abstimmen genutzt

Feuerwehrhaus: Gasheizung ohne Auflagen

Colnrade – Die Entscheidung, den Wärmebedarf des geplanten Feuerwehrhaus-Neubaus in Colnrade mit einer Gasheizung (Brennwertkessel) zu decken, steht nun endgültig. Ein Antrag auf Befreiung/Abweichung vom Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) bedarf es wider Erwarten doch nicht. Dies hängt mit dem am 1. November in Kraft getretenen Gebäudeenergiegesetz (GEG) zusammen, das, so Verwaltungschef Herwig Wöbse im Samtgemeinderat, die Regelungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) und des EEWärmeG zusammenführt. So kann der Solarstrom aus der für das Feuerwehrhaus ebenfalls geplanten Fotovoltaik-anlage mit 20 kW Peak-Leistung als kalkulatorischer regenerativer Beitrag zur Deckung des Wärmebedarfs herangezogen werden. Dieser rechnerische Anteil liegt laut Berechnungen des beauftragten Architekten bei 15 Prozent. „Die Anforderungen an das GEG werden somit erfüllt“, sagte Herwig Wöbse. Die Grünen hatten darauf spekuliert, dass an den Brennwertkessel Auflagen geknüpft werden; dann hätte die Erdwärmepumpe, für die sie vehement eintraten, womöglich doch noch eine Chance gehabt. Die Gasheizung kann nun aber ganz ohne Auflagen eingebaut werden.  boh
Feuerwehrhaus: Gasheizung ohne Auflagen
Bereit für Spaziergänger

Bereit für Spaziergänger

Dötlingen – Eine nigelnagelneue Holzbrücke, entschlammte Teiche sowie frisch hergerichtete Wege: Der Huntepadd im Bereich der Dötlinger Inloopsteiche ist wieder schick und bereit für Spaziergänger, die die Schönheiten der Natur auf einem der beliebtesten Wanderwege in der Wildeshauser Geest erkunden wollen. „Gleich drei Maßnahmen haben wir in den vergangenen Tagen fertiggestellt“, berichtete Bauamtsleiter Uwe Kläner während eines Pressetermins. Zum einen habe der Bauhof die naturnahen Wege, die ganzjährig belaufbar sein sollen, instand gesetzt. Zum anderen konnten die im Oktober begonnene Erneuerung der Brücke „Inloopswiese“ sowie die Renaturierung der dortigen Teiche abgeschlossen werden.
Bereit für Spaziergänger
Coole Lektüre

Coole Lektüre

Groß Ippener – „Coole“ Bücher zum Mitnehmen aus dem Kühlschrank: Diese pfiffige Idee haben Gabriele Claaßen, die auch ehrenamtlich für die Delmenhorster Bibliothek tätig ist, sowie Michaela Lehmkuhl und Cornelia Bruns in Groß Ippener umgesetzt. Der am Dorfgemeinschaftshaus aufgestellte Kühlschrank ist defekt; er kühlt nicht mehr, aber das ist auch gar nicht nötig. „Schmöker“ zählen ja bekanntlich nicht zu den verderblichen Waren. Als „cooler Bücherschrank“ für draußen taugt das dekorative „Möbel“ allemal, und genauso heißt es auch. Vorwiegend mit Belletristik namhafter Autoren und Autorinnen wie Charlotte Link oder Barbara Wood sind die Regale befüllt worden. Der Schriftzug „nehmen + geben“ auf der Seitenwand deutet an, was den Initiatorinnen genau vorschwebt: Jeder, der Freude am Lesen hat, darf kostenfrei ein oder zwei „Schmöker“ entnehmen, ist aber im Gegenzug aufgefordert, den Schrank mit der gleichen Anzahl an gut erhaltenen Büchern aus seinem eigenen Bestand aufzufüllen. Auf diese Weise verändert sich das Lektüre-Angebot ständig und bleibt deshalb interessant.
Coole Lektüre

Politik hinterfragt zusätzliche Bauingenieursstelle

Harpstedt – Die SPD-Fraktion beteuerte, ihr liege an einer ergebnisoffenen Diskussion. Auch wolle sie die Bauhof-Belegschaft nicht beunruhigen. Sorgen machten sich die Mitarbeiter gleichwohl, wie ihre geballte Präsenz am Donnerstag im Samtgemeinderat erahnen ließ. Ganz grundlos sind die Ängste womöglich nicht. Die SPD wollte die Vor- und Nachteile einer Übertragung der Bauhof-Aufgaben auf den Zweckverband KommunalService NordWest zwar „nur“ geprüft haben; ihr dazu gestellter Antrag formuliert aber das Outsourcing als Ziel gleich mit. Die Verwaltung trat für das genaue Gegenteil ein: keine Aufgaben-Übertragung.
Politik hinterfragt zusätzliche Bauingenieursstelle
500 000 Euro für das Urgeschichtliche Zentrum

500 000 Euro für das Urgeschichtliche Zentrum

Wildeshausen – Gute Nachricht für Wildeshausen: Die heimischen Bundestagsabgeordneten Astrid Grotelüschen (CDU) und Susanne Mittag (SPD) melden, dass die Ausstellung des geplanten Urgeschichtlichen Zentrums in Wildeshausen im ehemaligen Feuerwehrhaus mit 500 000 Euro aus dem Kulturtopf des Bundes gefördert wird.
500 000 Euro für das Urgeschichtliche Zentrum
„Gemeinsame Sache“ schickt Adventsgruß an etwa 350 Einwohner

„Gemeinsame Sache“ schickt Adventsgruß an etwa 350 Einwohner

Still war es coronabedingt in diesem Jahr um den Arbeitskreis „Gemeinsame Sache – Senioren in Dötlingen“, einer Initiative von Kirche und Kommune. Fast sämtliche Treffen mussten ausfallen, dazu gehört auch die große Adventsfeier, zu der sonst jährlich um die 100 Senioren aus der Gemeinde zusammenkommen. Um ihnen zu sagen „Wir denken an auch“, hat sich der Arbeitskreis etwas einfallen lassen. Er will Bürgern ab 80 Jahren einen Adventsgruß verschicken. Etwa 350 Einwohner sollen in den kommenden Tagen Post erhalten. Dazu bestückten Wiltrud Buchholz, Pastorin Susanne Schymanitz, Anita Brengelmann, Ute Vogt von der Gemeinde und Waltraut Früchtenicht (v.l.) am Donnerstag im Neerstedter Haus der Generationen Umschläge mit Tee, Schokolade und einem selbst gebastelten Stern sowie einer Grußbotschaft und einem Faltblatt mit Liedern, Gebeten und Geschichten. Es sei eine kleine Geste, die vielleicht ein wenig so manche Einsamkeit lindert, erklärte Vogt. Sie hoffte, dass alle gut durch die Winterzeit kommen, verwies für den Fall der Fälle aber auch auf die Telefonseelsorge. Pastorin Schymanitz erinnerte daran, dass die Dötlinger Kirche tagsüber offen steht. Im Turm sollen demnächst kleine Tüten und Umschläge mit „Andachten to go“ ausliegen. Zudem gibt es ab dem 2. Dezember wieder die Adventsandachten am Mittwoch. Beginn ist jeweils um 19 Uhr. Anmeldungen sind erforderlich. Ferner sind besondere Aktionen geplant wie Schattenspiele an der Kirchenmauer, ein Fotopunkt mit Engelsflügeln und eine Wäscheleine, an die Worte und Wünsche gehängt werden können, die andere aufmuntern (wir berichteten). Foto: Schneider
„Gemeinsame Sache“ schickt Adventsgruß an etwa 350 Einwohner

Leitungsbau: Zwei Straßen werden gesperrt

Hackfeld/Kellinghausen/Beckstedt/Reckum – Wegen erforderlicher Arbeiten zur Herstellung der 380-kV-Stromleitung von Ganderkesee zum St. Hülfer Neufeld werden die beiden Gemeindeverbindungsstraßen 44 (zwischen Beckstedt und Reckum) und 39 (zwischen Kellinghausen und Hackfeld) für den Zeitraum vom 30. November bis zum 4. Dezember voll gesperrt. „Die Erreichbarkeit der Anliegergrundstücke wird sichergestellt – und eine Umleitungsstrecke ausgeschildert“, kündigt die Samtgemeindeverwaltung an. Verwaltungschef Herwig Wöbse bittet „alle Anwohner und Verkehrsteilnehmer“ um Verständnis „für die Einrichtung der Sperrung“.
Leitungsbau: Zwei Straßen werden gesperrt

Weg bei Skulptur lässt auf sich warten

Harpstedt – Gut ein Jahr liegen die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Gemeindepartnerschaft zwischen Harpstedt und Loué nun zurück. Als Gastgeschenk hatten die Gäste aus Frankreich eine mehrteilige Skulptur aus Metall überreicht, die Freundschaft symbolisiert und bei der Begegnungsstätte einen würdigen Platz fand. Ratsherr Horst Bokelmann würde den Louésern gern ein Foto davon schicken. Das Ensemble ist aber noch unfertig. Ein geschwungener Weg soll zusätzlich angelegt werden. Den Auftrag hat laut Ingo Fichter eine Firma bekommen, die aber wegen Corona gebeutelt gewesen sei. „Sie hat das auf dem Zettel“, versicherte der Gemeindedirektor im Rat.  boh
Weg bei Skulptur lässt auf sich warten
BMW brennt auf der A 1 komplett aus

BMW brennt auf der A 1 komplett aus

Wildeshausen – Lichterloh in Flammen stand am Donnerstag um 7.20 Uhr ein BMW auf der Autobahn  1 zwischen den Anschlussstellen Wildeshausen-West und -Nord in Fahrtrichtung Hamburg.
BMW brennt auf der A 1 komplett aus
Johanneum bekommt noch kein Geld

Johanneum bekommt noch kein Geld

Wildeshausen – Das Krankenhaus Johanneum in Wildeshausen wird so schnell noch keine Zusagen für Zuschüsse aus der Kreis- sowie der Stadtkasse bekommen – und das, wo derzeit für den Neubau der Intensivpflege sowie die Umstrukturierung der OP-Abteilung eine Deckungslücke von 8,3 Millionen Euro besteht.
Johanneum bekommt noch kein Geld
178 positiv Getestete

178 positiv Getestete

Wildeshausen – Die Gesamtzahl der registrierten Infektionen beträgt im Landkreis Oldenburg aktuell 1 584 bestätigte Fälle (inklusive genesener und verstorbener Personen) einer Covid-19-Erkrankung, hervorgerufen durch das Virus Sars-CoV-2 (Stand Mittwoch um 12 Uhr).
178 positiv Getestete
Sieben Infizierte im DRK-Seniorenzentrum

Sieben Infizierte im DRK-Seniorenzentrum

Harpstedt – Monatelang haben die vier Seniorenheime in der Samtgemeinde Harpstedt das Coronavirus sozusagen erfolgreich „auf Abstand gehalten“; nun aber gibt es in einer Einrichtung doch die ersten Infizierten. Es hat das DRK-Seniorenzentrum Harpstedt getroffen. „Seit Samstag ist das bekannt. Aktuell sind sechs Bewohner und eine Mitarbeiterin aus der Pflege positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet“, berichtete Oliver Galeotti, Pressesprecher des Landkreises Oldenburg, auf Nachfrage unserer Zeitung. Für heute, Mittwoch, war eine erneute Abstrichaktion angesetzt; eine weitere soll in der kommenden Woche folgen. Getestet würden sämtliche Bewohner und die komplette Belegschaft, so Galeotti. Dabei kämen ausschließlich PCR-Tests zum Einsatz.
Sieben Infizierte im DRK-Seniorenzentrum
Ausschuss lehnt Kreisumlagesenkung ab

Ausschuss lehnt Kreisumlagesenkung ab

Wildeshausen – Eine Senkung der Kreisumlage aufgrund der schwierigen finanziellen Lage der Kommunen in der Corona-Pandemie soll es dem Willen des Kreis-Finanzausschusses nach nicht geben. Im Verlauf der langen Debatte des Gremiums am Dienstag waren dazu zwei Anträge formuliert worden: Während die CDU-Fraktion eine Senkung um zwei Punkte forderte, votierte die FDP für eine Reduktion um einen Punkt. Beide Vorstöße fanden jedoch keine Mehrheit.
Ausschuss lehnt Kreisumlagesenkung ab

Einbrecher erbeuten Bargeld

Groß Ippener – Einbrecher haben am Dienstag zwischen 13 und 19 Uhr Bargeld aus einem Zweifamilienhaus an der Dorfstraße in Groß Ippener erbeutet. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf rund 1 500 Euro (sachdienliche Hinweise unter Telefon 04431/941 115). Durch Einschlagen einer Fensterscheibe hatten sich die Täter zunächst Zutritt zu einer Wohneinheit verschafft und diese durchsucht, ehe sie über das Garagendach und durch ein weiteres Fenster die zweite Wohnung heimsuchten.
Einbrecher erbeuten Bargeld
Haushaltsplanung ist schwieriger denn je

Haushaltsplanung ist schwieriger denn je

Wildeshausen – Die ersten Hiobsbotschaften über massive Kürzungen im Haushalt der Stadt Wildeshausen gab es bereits in den vergangenen Wochen. So legte sich die Politik bereits fest, dass die Sanierung des Freibades im Krandel in absehbarer Zeit nicht gestemmt werden kann. Die weiterführenden Schulen müssen sich gedulden, was die Erweiterung des Raumangebotes betrifft, weil dafür einige Millionen Euro benötigt werden. Die Entlastungsstraße wird deutlich später fertiggestellt.
Haushaltsplanung ist schwieriger denn je
Ein anderer König – und ein coronabedingt anderer Advent

Ein anderer König – und ein coronabedingt anderer Advent

Der Advent gilt unter Christen bekanntlich als die Zeit der Ankunft – auch der Vorfreude auf die Menschwerdung Gottes. Wenn die evangelische Gemeinde Harpstedt den modernen 11-Uhr-Baustellen-Gottesdienst in der Harpstedter Christuskirche am ersten Adventssonntag, 29. November, unter das Motto „Der König kommt“ stellt, dann ist klar, dass damit kein irdischer Herrscher im weltlichen Sinne gemeint ist. „Es geht natürlich um Jesus, der einerseits als Gerechter und Helfer dargestellt wird und zugleich arm ist. Auf der anderen Seite ist er der starke König“, erläutert Pastor Timo Rucks (l.) in einer Pressemitteilung. Auf unserem Symbolbild verneigt er sich vor dem Messias, den Manfred Sander (r.) verkörpert. „Denn er wird Frieden gebieten den Völkern, und seine Herrschaft wird sein von einem Meer bis zum andern und vom Strom bis an die Enden der Erde“, ist in der Bibel (Sacharja 9, 9–10) über diesen anderen König nachzulesen. Die kommende Zeit der Ankunft durchlebt indes die Menschheit, bedingt durch die Pandemie, wohl anders als gewohnt. „Der König kommt – wozu denn eigentlich?“ Diese Frage soll im Mittelpunkt des auf den Advent einstimmenden Baustellen-Gottesdienstes stehen, der mit Moderation und viel Musik einhergeht. „Manfred Sander und Timo Rucks legen dabei Hand an und backen Kekse, die Hinweise auf des Rätsels Lösung geben“, heißt es in der Ankündigung. Eine Betreuung für Kinder bis zu zwölf Jahren wird angeboten. Familien und Gruppen bis maximal acht Personen und aus höchstens zwei Hausständen dürfen jeweils zusammensitzen. Der Gottesdienst ist auch wieder als Livestream auf Youtube zu erleben. „Die Adventszeit wird in diesem Jahr anders als sonst weitergehen. Wir werden die Gemeinde zu gegebener Zeit darüber informieren“, kündigt Pastor Rucks abschließend an.   Foto: Timo Rucks
Ein anderer König – und ein coronabedingt anderer Advent
Sich ins Koma zu saufen, ist kein Spaß

Sich ins Koma zu saufen, ist kein Spaß

Dünsen – Das niedersachsenweit beste Plakat mit klarer Botschaft zum Komasaufen hat eine 18-Jährige aus Dünsen kreiert: Laura-Sophie Wachtel setzte sich mit ihrem Entwurf durch – unter mehr als 600 Wettbewerbern, die sich dem Thema künstlerisch näherten. Die Schülerin, die in Jahrgangsstufe 13 das Gymnasium Wildeshausen besucht, errang im Plakatwettbewerb „bunt statt blau“ der Krankenkasse DAK-Gesundheit unter der Schirmherrschaft von Sozialministerin Carola Reimann den Landessieg – und 300 Euro Preisgeld.
Sich ins Koma zu saufen, ist kein Spaß
„Hoffnung bringen – Licht schenken“

„Hoffnung bringen – Licht schenken“

Harpstedt –„Tragt in die Welt nun ein Licht!“ Diesem Appell des gleichnamigen Kirchen- und Weihnachtsliedes von Wolfgang Longardt aus dem Jahr 1972 trägt die katholische Pfarrei St. Anna im Advent Rechnung – mit einer Aktion, die ganz bewusst Hoffnung spenden will, und zwar auch in der Christ-König-Gemeinde Harpstedt.
„Hoffnung bringen – Licht schenken“
Verzögerung für Wildeshausen-West

Verzögerung für Wildeshausen-West

Wildeshausen – Die Stadt Wildeshausen hat die geplante Änderung des Flächennutzungsplans für das Industriegebiet Wildeshausen-West zurückgezogen. Der Rat hatte im Juli der Umwidmung der Wald- in Gewerbe- und Industrieareale zugestimmt. Nur noch der Landkreis Oldenburg musste die Änderung des Flächennutzungsplans genehmigen. Doch die übergeordnete Behörde hat im Rahmen ihrer Prüfung einen weitergehenden Bedarf zur Konkretisierung der Ausgleichsmaßnahmen, des Waldersatzes und des Artenschutzes geltend gemacht. Das ist dem Entwurf für den Haushaltsplan 21/22 (Doppelhaushalt) zu entnehmen, den die Politik morgen ab 18.15 Uhr im Rathaus diskutiert.
Verzögerung für Wildeshausen-West
80 Polizisten spenden Blut

80 Polizisten spenden Blut

Delmenhorst – „Mach mit und zeige, wofür dein Herzblut schlägt“ – Unter diesem Motto wurde am Dienstag die Blutspende-Aktion des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in der Markthalle in Delmenhorst veranstaltet. Da auch den Beamten des Einsatz- und Streifendienstes in Delmenhorst bekannt ist, dass es seit Beginn der Corona-Pandemie einen Mangel an Blutkonserven gibt, entstand bei ihnen die Idee, diesem Engpass entgegenzuwirken.
80 Polizisten spenden Blut
Weiter abwärts: Inzidenzwert im Landkreis sinkt stetig

Weiter abwärts: Inzidenzwert im Landkreis sinkt stetig

Wildeshausen – So gut sah die Statistik schon lange nicht mehr aus: Die kumulative Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Oldenburg hat sich erneut verringert. Mit Stand Dienstag um 9 Uhr betrug sie nur noch 70,3 auf 100 000 Einwohner. Ein Wert, der in diesem Monat bislang noch nie so tief war.
Weiter abwärts: Inzidenzwert im Landkreis sinkt stetig
Vom himmlischen Fotopunkt bis zum Filmdreh

Vom himmlischen Fotopunkt bis zum Filmdreh

Dötlingen – Not macht bekanntlich erfinderisch. Da wundert es nicht, dass die Corona-Pandemie in vielen Bereichen für einen wahren Kreativitätsschub gesorgt hat. Auch bei der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Dötlingen ist derzeit Einfallsreichtum gefragt. Denn ein Weihnachtsfest mit den üblichen Krippenspielen ist angesichts der hohen Infektionszahlen ebenso wenig möglich wie die Aktion „Maria und Josef im Koffer“, die eigentlich am ersten Adventssonntag starten sollte. „Um Begegnungen zu vermeiden, verzichten wir darauf, den Koffer quer durch die Kommune in die Haushalte zu schicken“, berichtet Pastorin Susanne Schymanitz. Das wäre unverantwortlich. Stattdessen hat sie mit ihrer Kollegin Claudia Hurka-Pülsch die Umsetzung einiger anderer Ideen geplant.
Vom himmlischen Fotopunkt bis zum Filmdreh
Manche dürfen ohne Maske einkaufen

Manche dürfen ohne Maske einkaufen

Landkreis – Der Landkreis Oldenburg warnt in einer Pressemitteilung davor, Menschen, die zum Beispiel beim Einkaufen keinen Mund-Nasen-Schutz tragen, vorzuverurteilen. Immer wieder würde Personen, die unter anderem wegen medizinischer Probleme keine Maske tragen dürften, der Zutritt verwehrt. Bürger, die aus gesundheitlichen Gründen oder wegen einer körperlichen Einschränkung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können oder dürfen, fühlten sich in der Öffentlichkeit immer öfter zu Unrecht benachteiligt. Dabei stellt der Kreis klar: „Sie begehen keinen Regelverstoß, denn es heißt in einer von der Landesregierung geregelten Ausnahme: Wenn Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen ein Attest von den behandelnden Ärztinnen und Ärzten besitzen, dann sind diese Personen von der Maskenpflicht befreit.“
Manche dürfen ohne Maske einkaufen