Ressortarchiv: Landkreis Oldenburg

Haushaltsdefizit droht

Haushaltsdefizit droht

Wildeshausen – Die Corona-Pandemie hinterlässt ihre Spuren im Wildeshauser Haushalt: Während für dieses Jahr dank Hilfe vom Land keine finanziellen Probleme zu erwarten sind, könnte es mittelfristig eng werden. „Dieses Jahr wird nichts anbrennen, aber die Lage trübt sich deutlich ein“, sagte Kämmerer Thomas Eilers am Mittwoch während der Sitzung des Finanzausschusses im Rathaus. Auch wenn die Lage jetzt erträglich aussieht, rechnet der Kämmerer für 2021 mit einem Defizit. Dieses könne aber durch Überschüsse in den Jahren darauf ausgeglichen werden. Auch weil sich die Wirtschaft laut aktuellen Steuerschätzungen wesentlich dynamischer erhole, als noch vor ein paar Monaten befürchtet.
Haushaltsdefizit droht
„Der hatte danach heiße Reifen“

„Der hatte danach heiße Reifen“

Ahlhorn – Ludger Werner vom Bauamt der Gemeinde Großenkneten und Planer sowie Bauleiter Gunnar Hirsch aus Oldenburg sind zufrieden: Die Arbeiten der buchstäblich grundlegenden Sanierung der Ortsdurchfahrt Ahlhorn (Wildeshauser Straße, G 213) liegen „bis auf die Minute“ im Zeitplan, sagt Werner bei einem Ortstermin am Mittwochmorgen: „Wir können nicht meckern.“ Gegenwärtig wird im ersten Bauabschnitt (von der Straße „Am Gaswerk“ bis auf die Höhe der Tankstelle) die sogenannte, acht Zentimeter starke Binderschicht aufgetragen, auf einer Länge von rund 700 Metern. Der zweite Abschnitt reicht bis kurz vor den neu gestalteten Kreisel an der Vechtaer Straße. Für die rund 1,3 Kilometer lange Ortsdurchfahrt wendet die Gemeinde rund 750 000 Euro auf, 70 Prozent der Kosten übernehmen wiederum Bund und Land im Rahmen des Städtebauprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ (wir berichteten). Die letzte Sanierung liege rund 20 Jahre zurück, so Werner.
„Der hatte danach heiße Reifen“
Eingemeindung hat „zartes Pflänzchen“ eingehen lassen

Eingemeindung hat „zartes Pflänzchen“ eingehen lassen

Harpstedt/Engelsdorf – Schon im Oktober 1989, noch vor dem Mauerfall, beantragte der damalige SPD-Ratsherr Friedrich Harnisch, die Samtgemeinde Harpstedt möge sich um eine Partnerschaft mit einer ostdeutschen Kommune bemühen. Der Sozialdemokrat dachte konkret an Crottendorf im Erzgebirge. Dorthin bestanden eigene verwandtschaftliche Beziehungen. Crottendorf schied allerdings aus. Die Kommune war zwischenzeitlich bereits eine Verbindung mit der Gemeinde Feucht im Landkreis Weiden eingegangen.
Eingemeindung hat „zartes Pflänzchen“ eingehen lassen
Einst geflüchtet, heute Unternehmer

Einst geflüchtet, heute Unternehmer

Wildeshausen – Für Farhad und Nesrin Kavan ist vor Kurzem ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen: Das Ehepaar, das ursprünglich aus dem Irak stammt und nach Deutschland geflüchtet ist, hat den Friseursalon „Eval“ in Wildeshausen eröffnet. Der studierte Informatiker unterstützt seine Frau im Geschäft und kümmert sich auch um die beiden kleinen Kinder, während die Friseurmeisterin im Laden Kunden die Haare schneidet.
Einst geflüchtet, heute Unternehmer
Schwitzen für den Schulsport

Schwitzen für den Schulsport

Wildeshausen – Als einzige Schule im Landkreis Oldenburg hat sich die Hunteschule in Wildeshausen am Mittwoch an der bundesweiten Aktion „Jugend trainiert für Olympia und die Paralympics“ beteiligt. Den ganzen Vormittag über waren 46 junge Sportler aus fünf Klassen auf dem Pausenhof unterwegs, warfen Basketbälle, bewältigten einen Staffellauf und weitere Aufgaben. Insgesamt gab es acht Stationen.
Schwitzen für den Schulsport
Die Quote sinkt

Die Quote sinkt

Wildeshausen – Die Lage am Arbeitsmarkt hat sich nach Angaben der Agentur für Arbeit, Geschäftsstelle Wildeshausen, im September wieder etwas entspannt. So teilte die eiterin Karin Kayser mit, dass die Zahl der Arbeitslosen im Landkreis Oldenburg um 213 Personen oder 6,6 Prozent zum Vormonat gesunken ist. 3 026 Frauen und Männer waren demnach bei der Arbeitsagentur und dem Jobcenter arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat September ist die Zahl jedoch um 838 Personen oder 38,3 Prozent höher. Die Arbeitslosenquote, berechnet auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen, beträgt aktuell 4,0 Prozent, im August lag sie bei 4,3 Prozent. Im September 2019 lag der Wert bei 3,0 Prozent.
Die Quote sinkt

K 225 wird „geflickt“ und deshalb gesperrt

Reckum – Die Fahrbahn der K 225 zwischen Wildeshausen und Reckum wird ab Montag, 5. Oktober, bis voraussichtlich Donnerstag, 8. Oktober, in beide Richtungen für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. Der Grund ist nach Angaben der Straßen- und Autobahnmeisterei Wildeshausen die Ausbesserung von Schadstellen in Teilbereichen. Eine Umleitung über die L 338 (Harpstedter Straße/Mahlstedt/Wohlde/Wildeshauser und Burgstraße), L 341 (Lange Straße/Am Großen Wege) und K 5 (Winkelsetter Straße/Winkelsett/Reckum) wird ausgeschildert. Witterungsbedingte Verzögerungen bei den Arbeiten sind möglich. Die Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis gebeten.
K 225 wird „geflickt“ und deshalb gesperrt
Hilfe für Haus und Garten

Hilfe für Haus und Garten

Mal gemeinsam Unkraut jäten oder zusammen einkaufen – seit etwa fünf Jahren bietet der Verein „Wi helpt di“ Senioren kleine Hilfen im Alltag an. Gärtner oder Putzfrauen sind die Ehrenamtlichen allerdings nicht. Da aber genau diese Dienstleistungen gefragt sind, hat der Verein einen Flyer mit entsprechenden Adressen erstellt.
Hilfe für Haus und Garten
Warum fehlt eine Engelsdorfer Straße?

Warum fehlt eine Engelsdorfer Straße?

Harpstedt/Engelsdorf – „Es wächst zusammen, was zusammen gehört.“ Dieses geflügelte Wort von Willy Brandt, Altkanzler der 1970er-Jahre, wird heute zumeist als Kommentar zum Fall der Berliner Mauer verstanden, entstammt aber tatsächlich zwei weitaus älteren Zeitungsinterviews. Die vor 30 Jahren besiegelte deutsch-deutsche Wiedervereinigung hat indes kein dauerhaftes Zusammenwachsen der Samtgemeinde Harpstedt und der sächsischen Gemeinde Engelsdorf nach sich gezogen. Die Beziehungen kamen über eine am 25. Februar 1992 vertraglich besiegelte Vereinbarung, die Hilfestellungen aus Harpstedt beim Aufbau der Engelsdorfer Kommunalverwaltung vorsah, nicht groß hinaus – abgesehen von der noch bestehenden Chor-Partnerschaft (siehe separaten Bericht).
Warum fehlt eine Engelsdorfer Straße?

Übungsdienste nun in vier Gruppen

Harpstedt – Anfang September hat die Freiwillige Feuerwehr Harpstedt unter strengen Schutzvorkehrungen vor dem Hintergrund der Coronapandemie den Übungsdienstbetrieb wieder aufgenommen. Seit dem Lockdown hatte sie nicht notwendige Begegnungen komplett vermieden und das Feuerwehrhaus nur im Einsatzfall sowie zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft betreten. Letzteres schloss unter anderem die Kontrolle der Fahrzeuge und Gerätschaften ein, ebenso die monatliche Prüfung der Atemschutzgeräte oder auch Kommandositzungen unter strengen Hygieneauflagen, berichtet Brandschützer Jannik Stiller in einer Pressemitteilung.
Übungsdienste nun in vier Gruppen

Weitere Mahnwache „auf Abstand“

Harpstedt – Mit „Stehkreisen“ in Kreide stellen Atomkraftgegner auch während der kommenden Mahnwache in Solidarität mit den Opfern von Atom- und Kohlekraft sowie mit den in Lagern wie Moria unter unwürdigen Bedingungen gestrandeten Flüchtlingen den coronabedingten Mindestabstand sicher. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich am Sonnabend, 3. Oktober, von 11.30 Uhr bis 12 Uhr an dem stillen Protest auf dem Harpstedter Marktplatz zu beteiligen. Eine der Forderungen der Aktivisten lautet, das Klima jetzt wider die drohende Katastrophe aktiv zu schützen. Das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung während der Mahnwache ist nicht erforderlich.
Weitere Mahnwache „auf Abstand“
Endspurt im neuen Rewe-Markt

Endspurt im neuen Rewe-Markt

Wildeshausen – Der Karnevalsauftakt fällt am 11. November vielerorts wegen Corona aus – in Wildeshausen wird dennoch ein wenig gefeiert. Pappnasen und ausgelassene Heiterkeit sind allerdings bei der Eröffnung des neuen Rewe-Marktes am Huntetor nicht zu erwarten. Ab 7 Uhr gibt es immerhin Angebote und sicherlich ein paar rote Luftballons im Eingangsbereich. Eine größere Veranstaltung möchte Rewe-Kaufmann Patrick Lenz erst organisieren, wenn es keine Kontaktbeschränkungen mehr gibt. Am Dienstag stellte er Bürgermeister Jens Kuraschinski und Wirtschaftsförderer Claus Marx den im Bau befindlichen Supermarkt vor, der als „Green Building“ konzipiert ist. Dazu gehören unter anderem eine Tageslichtarchitektur mit Glaskuppel, energiesparende Bautechniken, gute Dämmung sowie nachhaltige Materialien.
Endspurt im neuen Rewe-Markt
Verein vermittelt 620 Stellen an Geflüchtete

Verein vermittelt 620 Stellen an Geflüchtete

Anfang 2015 beschlossen die Clubs Rotary, Lions und Tabler in der Region: Für Geflüchtete muss etwas getan werden. Daraus entstand die Initiative „pro:connect“, die neu nach Deutschland gekommene mit Arbeitgebern zusammenbringt. Nun steht zum dritten Mal ein Förderentscheid an.
Verein vermittelt 620 Stellen an Geflüchtete
Villa Knagge: Wie geht es weiter?

Villa Knagge: Wie geht es weiter?

Wildeshausen – Als der Wildeshauser Immobilienkaufmann Helmut Müller die Villa Knagge an der Ahlhorner Straße im Juni für 250 000 Euro kaufte, war die Freude groß. Nachdem die Pläne der Firma Nordmann, in dem denkmalgeschützten Gebäude ein Braugasthaus einzurichten, gescheitert waren, zeichnete sich ab, dass es doch eine Zukunft für das marode, aber einzigartige Bauwerk geben würde. Inzwischen ist die Euphorie der Skepsis gewichen. Müller fühlt sich von der Stadt alleingelassen. „Bis auf Weiteres stelle ich sämtliche Aktivitäten in puncto Villa ein“, sagt er.
Villa Knagge: Wie geht es weiter?
Ungewöhnliches Praxiskonzept geht auf

Ungewöhnliches Praxiskonzept geht auf

Harpstedt – Drei Jahre sind vergangen, seit Tanja Hofmann am Alten Holzhauser Kirchweg in Harpstedt ihre Praxis für Sprach- und Reittherapie eröffnet hat. Mit dem Slogan „2sam – gemeinsam stark“ bekräftigt sie, dass ihre zum großen Teil jungen Patienten „ganzheitlich von mir und den Tieren abgeholt und in die richtige Richtung begleitet werden“. In der Kombination zweier ganz unterschiedlicher therapeutischer Stränge hat die 35-Jährige von Anfang an weniger Risiken gesehen als vielmehr die große Chance, ein Alleinstellungsmerkmal zu kreieren. Und das ist ihr nach eigener Überzeugung auch gelungen. Bereut hat die klinische Linguistin die Praxisgründung bis heute nicht: „Ich würde es immer wieder so machen, auch in Kombination mit der Reittherapie. Ich bin davon überzeugt und tue genau das, was mich erfüllt. Ich bin Logopädin. Das dünste ich förmlich aus jeder Pore“, sagt die Harpstedterin und schmunzelt.
Ungewöhnliches Praxiskonzept geht auf

Herbstausritt: Anmeldung nötig

Groß Köhren – Zu einem Herbstausritt lädt der Reitclub „Sport“ Harpstedt und Umgebung Mitglieder und interessierte Nichtmitglieder für Sonnabend, 3. Oktober, ein. Die Teilnehmer starten um 13.30 Uhr auf der Reitanlage des Vereins in Groß Köhren. Eine Trab- und eine Galoppgruppe sollen gebildet werden. Im Anschluss klingt der Tag mit einem kleinen Grillabend aus – entweder draußen oder in der Reithalle, je nach Witterung. In den Kosten von acht Euro pro Person ist Pausenverpflegung inbegriffen. Wer teilnehmen will, muss sich zwingend bei Harald Straßer unter der Rufnummer 0176/31 659 547 anmelden. „In den Aufenthaltsräumen und den sanitären Anlagen des Vereins gilt eine Maskenpflicht“, merkt der RC „Sport“ in einer Pressemitteilung abschließend an.
Herbstausritt: Anmeldung nötig

Musikschüler geben Konzert

Harpstedt – Der Coronapandemie zum Trotz gestaltet talentierter Nachwuchs der Musikschule des Landkreises Oldenburg am kommenden Sonntag, 4. Oktober, 17 Uhr, eine weitere Herbstserenade mit buntem Programm in der Harpstedter Christuskirche – natürlich unter Einhaltung der behördlichen Vorgaben. An dieses Konzert mit Beiträgen des von Ute Klitte geleiteten „Ensembles Bunt“ sowie einer kleinen Jugendblasorchester-Formation um ihren Leiter Ingo Poth erinnert die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde. Auch Solodarbietungen (Klavier, Violine, Gesang) stehen auf dem Programm. Eine Mund-Nase-Bedeckung müssen die Besucher zwar auf ihren Laufwegen im Gotteshaus tragen, nicht aber beim Zuhören. Eintritt wird nicht erhoben, um eine Spende für die Christuskirche indes gebeten.
Musikschüler geben Konzert

Gottesdienst zum Ehejubiläum

Harpstedt – Einen 10-Uhr-Gottesdienst „zum Ehejubiläum“ gestaltet Pastor Gunnar Bösemann am Sonntag, 11. Oktober, in der Harpstedter Christuskirche. An Ehejubilare, die teilnehmen und sich noch einmal als Paar segnen lassen möchten, ergeht die Bitte, sich bis zum 5. Oktober im Kirchenbüro (Tel.: 04244/452) anzumelden.
Gottesdienst zum Ehejubiläum
Keine strafrechtliche Verfolgung

Keine strafrechtliche Verfolgung

Wildeshausen – Während des Corona-Ausbruchs im Wildeshauser Altenheim Atrium am Wall waren im März und April acht Bewohner verstorben, die sich mit dem Virus angesteckt hatten. Deswegen hat die Staatsanwaltschaft Oldenburg gegen den damaligen Leiter der Einrichtung und den Geschäftsführer der Träger-GmbH, der während der Krise die Leitung übernommen hat, ermittelt. Doch eine gerichtliche Aufarbeitung des Vorfalls wird es wohl nicht geben, denn die Staatsanwaltschaft will die Ermittlungen einstellen. Das teilt die Behörde auf Nachfrage unserer Zeitung mit.
Keine strafrechtliche Verfolgung
Raumnot zu bekämpfen wird teuer

Raumnot zu bekämpfen wird teuer

Wildeshausen – Das wird teuer: Die Stadtverwaltung schlägt vor, die Realschule und die Hauptschule in Wildeshausen zu erweitern, um der teilweise seit Jahren grassierenden Raumnot Herr zu werden. Damit wären laut einer Wirtschaftlichkeitsanalyse Kosten in Höhe von 1,465 oder 1,682 Millionen Euro für die Realschule (je nach Vari-ante) und 1,885 Millionen Euro für die Hauptschule verbunden. Hinzukämen weitere Ausgaben für erforderliche Bauarbeiten in der Hauptschule in Höhe von 3,095 Millionen Euro.
Raumnot zu bekämpfen wird teuer
342 Schüler in Ahlhorn in Quarantäne

342 Schüler in Ahlhorn in Quarantäne

Ahlhorn/Landkreis – Wie der Landkreis Oldenburg am späten Montagnachmittag mitgeteilt hat, müssen 342 Schüler in Ahlhorn bis zum 7. Oktober in Quarantäne. Es gibt positive Corona-Fälle in mehreren Jahrgangsstufen. Insgesamt werden im Landkreis 13 neue Corona-Fälle verzeichnet. „Diese Steigerung ist maßgeblich auf einen Ausbruch in einer Großfamilie zurückzuführen“, so Landkreis-Sprecher Oliver Galeotti.
342 Schüler in Ahlhorn in Quarantäne
Wie akkurat muss ein Beet aussehen?

Wie akkurat muss ein Beet aussehen?

Neerstedt – Ein Hin und Her im Dötlinger Umwelt- und Energieausschuss: Weil der Vertreter der Landwirtschaftskammer (LWK) Niedersachsen, der dem Gremium die Sachlage zum Einsatz von „Roundup“ erläutern sollte, kurzfristig abgesagt, aber sein Kommen für die Sitzung im November angekündigt hatte, wurde der Punkt von der Tagesordnung genommen. Gleichzeitig entschied sich der Ausschuss dafür, das Thema „Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Konzepterstellung für die Pflege der Grünanlagen“ dennoch zu beraten – nur, um nach langer Diskussion festzustellen, den Punkt doch lieber bis nach dem LWK-Vortrag zu vertagen.
Wie akkurat muss ein Beet aussehen?
Freibadgebäude ins Visier genommen

Freibadgebäude ins Visier genommen

Harpstedt – Seit ihrer Gründung vor 19 Jahren setzt sich die Harpstedter Energie-Agentur (HEA) dafür ein, den Energiebedarf zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen zu decken. „Das klang damals für viele Leute geradezu utopisch. Heute hingegen ist es eher utopisch zu glauben, wir könnten die Erderwärmung auf zwei Grad begrenzen, wenn wir mit der Energiewende weiterhin so langsam voranschreiten wie bislang“, sagte der HEA-Vorsitzende Cord Remke vergangene Woche im Fachausschuss für Bau, Umwelt und Planung.
Freibadgebäude ins Visier genommen
Ehrenamtliche Rotkreuzler müssen unverschuldet als Prellbock herhalten

Ehrenamtliche Rotkreuzler müssen unverschuldet als Prellbock herhalten

Harpstedt – Deutlich länger als gewohnt warten mussten am Freitag viele der 158 Blutspenderinnen und -spender, darunter sieben „Debütanten“, die sich in der Harpstedter Delmeschule „Lebenssaft“ abnehmen ließen. Das löste hörbaren Verdruss aus. Nicht wenige, die sich in den Dienst der guten Sache stellen wollten, gingen unverrichteter Dinge. Die Ankündigung, nicht wieder zu einem „Aderlass“ zu kommen, war ebenfalls zu vernehmen, sogar aus dem Mund eines besonders treuen Blutspenders.
Ehrenamtliche Rotkreuzler müssen unverschuldet als Prellbock herhalten

Spannende Aufgaben für Ehrenamtliche

Harpstedt – Für ehrenamtliche Aufgaben in gemeinnützigen Vereinen und Einrichtungen möchte die Freiwilligenagentur „mischMIT!“ Interessierte gewinnen. Benötigt wird etwa eine unterstützende Mitwirkung bei einer Hausaufgabenhilfe für Kinder mit Bedarf „zu festgelegten Zeiten“. Ein weiteres Aufgabenfeld betrifft ebenfalls die Schule: Die Agentur bemüht sich um eine interessierte Person, die „mit acht bis zwölf Schülern an der Nähmaschine näht“. Zudem würde „mischMIT!“ gern eine freiwillige Kraft vermitteln, die Menschen mit einer Behinderung im Rahmen eines 14-tägigen Chorangebots begleiten und sich selbst mit einbringen möchte. Einzelheiten über die Einrichtungen, die ehrenamtliche Unterstützung gebrauchen können, teilt die Freiwilligenagentur generell nur im persönlichen Gespräch mit den Bewerbern mit. Kontakt kann per E-Mail an die Adresse info@mischmit.org aufgenommen werden oder während der Öffnungszeiten (montags bis mittwochs von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 16 bis 18 Uhr) unter Telefon 04431/748 34 75.
Spannende Aufgaben für Ehrenamtliche

Minigolfanlage an zwei weiteren Tagen geöffnet

Harpstedt – Sowohl am Sonnabend, 3., als auch am Sonntag, 4. Oktober, ist die Minigolfanlage am Tielingskamp in Harpstedt ab 14 Uhr geöffnet, sofern das Wetter einen Spielbetrieb zulässt. Mit Ablauf des Wochenendes endet die Saison. „Anschließend werden die Bahnen winterfest gemacht, und der Spielbetrieb wird bis zum nächsten Frühjahr eingestellt“, kündigt der Verkehrs- und Verschönerungsverein an.
Minigolfanlage an zwei weiteren Tagen geöffnet

EDV-Umstellung: Meldeamt für drei Tage „dicht“

Harpstedt – Das Einwohnermeldeamt im Harpstedter Amtshof bleibt ab Mittwoch, 7. Oktober, bis einschließlich Freitag, 9. Oktober, ganztägig geschlossen. Die Samtgemeindeverwaltung begründet das mit „einer durchzuführenden EDV-System-Umstellung“ und wirbt zugleich um Verständnis für die vorübergehende Schließung. Für alle Anliegen, „die einen persönlichen Kontakt erfordern“, könnten ab Montag, 12. Oktober, zu den gewohnten Sprechzeiten der Verwaltung wieder telefonisch Termine vereinbart werden“, heißt es abschließend in einer Pressemitteilung.
EDV-Umstellung: Meldeamt für drei Tage „dicht“
TV Neerstedt bestätigt den Vorsitzenden

TV Neerstedt bestätigt den Vorsitzenden

Neerstedt – Der TV Neerstedt hat seinen ersten Vorsitzenden Tim Martin Gersner einstimmig im Amt bestätigt. Außerdem wurde während der Jahreshauptversammlung entschieden, die Beiträge zu erhöhen. Die Veranstaltung am Freitagabend lief unter besonderen Umständen ab: Die Abstandsregel hatten den Vorstand veranlasst, in der Sporthalle des TV Neerstedt zu tagen. Am Eingang hatte sich jeder Teilnehmer zu registrieren. Das erfolgte in digitaler Form, wahlweise über einen QR-Code oder manuell mittels eines Computers.
TV Neerstedt bestätigt den Vorsitzenden
Bürger gegen „Wohnklötze“

Bürger gegen „Wohnklötze“

Wildeshausen – Immer wieder werden in Wildeshausen im Einklang mit den gültigen Bebauungsplänen größere Mehrparteienhäuser in Wohnsiedlungen errichtet, in denen Einfamilienhäuser vorherrschend sind. Zuletzt haben sich die Anwohner am Brauereiweg in Wildeshausen gegen ein solches Projekt gewehrt. Jetzt machen Nachbarn an der Bürgermeister-Müller-Bargloy-Straße und der Umgebung mobil. Sie haben eine Bürgerinitiative gegründet und verlangen, dass in gewachsenen Wohngebiete wie ihrem nur Gebäude mit einem und nicht mehr mit zwei Obergeschossen gebaut werden dürfen. 87 Bürger haben eine entsprechende Eingabe unterschrieben, die deren Sprecher, Hans Rüger, Mitte vergangener Woche an Bürgermeister Jens Kuraschinski übermittelt hat, mit der Bitte, auch den Stadtrat zu informieren.
Bürger gegen „Wohnklötze“
Den historischen Kampf um den Hassel kleidete Rektor und Heimatforscher Robert Grimsehl in ein Theaterstück

Den historischen Kampf um den Hassel kleidete Rektor und Heimatforscher Robert Grimsehl in ein Theaterstück

Um den Hassel gab es zwischen den Forstbehörden des Königreichs in Hannover und dem Flecken Harpstedt von 1777 bis 1803 einen jahrelangen Streit. Der frühere Archivpfleger im Amtshof, Dirk Heile, schildert den Zwist im zweiten Band seiner Chronik der Samtgemeinde Harpstedt auf fast sieben Seiten. Hier eine Kurzfassung: Der heutige Hassel-Wald war am Ende des 18. Jahrhunderts eine Heidelandschaft; darin befand sich eine kleine, mit Heide durchwachsene Holzung. Die Regierung in Hannover betrachtete dieses verkommene Wäldchen als ihr Eigentum. Die Bürger des Fleckens hingegen sahen in dem Gelände einen Teil ihrer Gemeinheit und nutzten es als Schafweide sowie zur Plaggenmahd (als Einstreu in den Viehställen).
Den historischen Kampf um den Hassel kleidete Rektor und Heimatforscher Robert Grimsehl in ein Theaterstück
„Haben unbewusst Klimaschutz betrieben“

„Haben unbewusst Klimaschutz betrieben“

Harpstedt – Dass der Flecken Harpstedt von Wald umsäumt ist, sieht jeder, der in Groß Ippener die A1 verlässt und auf der L 776 in die Gemeinde fährt. Aus den Richtungen Bassum und Dünsen kommend, verhält es sich nicht anders: Die großen Flächen der Niedersächsischen Staatsforst prägen das Landschaftsbild. Dass der Flecken auch selbst nicht wenig Wald besitzt, weiß indes nicht jeder Harpstedter. Das größte Forstgebiet im Eigentum der Gemeinde, der Hassel, liegt etwas versteckt an der Gemeindegrenze zu Prinzhöfte. Zusammen mit dem Schützenplatz und dem Reitplatzgelände summiert sich der Waldbesitz des Fleckens auf insgesamt etwa 50 Hektar.
„Haben unbewusst Klimaschutz betrieben“

Treffpunkt für Einsame

Dünsen – Menschen, die es satthaben, viele einsame Stunden zu Hause vor dem Fernseher zu verbringen, die neue Leute kennenlernen und mit anderen ins Gespräch kommen wollen, um vielleicht Mitbürgerinnen und Mitbürger mit deckungsgleichen Interessen zu finden, können am Freitag, 2. Oktober, ab 15 Uhr ins Hotel Rogge Dünsen kommen. Dort lädt dann wieder der von Gaby Otto und Hannelore Niemann ins Leben gerufene Kennenlerntreff für die Generation 60  plus zum Klönen und Verweilen in gemütlicher Runde ein. Angesprochen fühlen dürfen sich im Übrigen auch Paare, die ihre Hobbys gern mit Gleichgesinnten teilen würden, Adresse austauschen oder Verabredungen treffen möchten. Wer sich nach dem Verlust des Partners ein Rendezvous erhofft oder gern eine neue Beziehung eingehen würde, ist ebenfalls willkommen.
Treffpunkt für Einsame

Kein Frühstück und kein „Mehr“

Harpstedt – Die beliebte Veranstaltungsreihe „Frühstück und mehr“ werde „unter den gegenwärtigen Voraussetzungen zunächst nicht wieder an den Start gehen“. Das kündigt die evangelische Christusgemeinde Harpstedt an. Im Moment sei es leider nicht möglich, das reichhaltige Frühstücksbüfett anzubieten, „das die Gäste immer sehr schätzen“. Deshalb habe sich das Vorbereitungsteam entschlossen, zunächst auf diese Veranstaltung zu verzichten. Die Kirchengemeinde will „zeitnah“ darüber informieren, wann es mit „Frühstück und mehr“ weitergeht.
Kein Frühstück und kein „Mehr“
Horrorunfall mit zwei Toten: 19-Jähriger verurteilt –  „Er muss mit dieser Schuld weiterleben“

Horrorunfall mit zwei Toten: 19-Jähriger verurteilt – „Er muss mit dieser Schuld weiterleben“

Es war ein furchtbares Bild, das sich den Einsatzkräften am späten Abend des 1. September 2019 auf der L 872 in Neerstedt bot: Ein völlig demolierter VW Passat stand nach einem Unfall in Flammen. Ersthelfer versuchten, bis zum Eintreffen der Rettungskräfte zwei der vier Fahrzeuginsassen wiederzubeleben. Es gelang nicht.
Horrorunfall mit zwei Toten: 19-Jähriger verurteilt – „Er muss mit dieser Schuld weiterleben“
Seit 125 Jahren an der Huntestraße

Seit 125 Jahren an der Huntestraße

Wildeshausen – Geschäfte kamen und gingen, Häuser wurden neu gebaut und abgerissen: Das Gesicht der Wildeshauser Huntestraße hat sich in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder verändert. Gleich geblieben ist ein Familienbetrieb, der inzwischen in der vierten Generation geführt wird und jetzt vor einem ganz besonderen Jubiläum steht. Im Oktober 1895 gründete der Ackerbürgersohn Diedrich Meyer ein Uhrenfachgeschäft an der Huntestraße. Und heute, 125 Jahre später, gibt es das Unternehmen als „Meyer & Rademacher“ immer noch. Es wird von Inge (51, geborene Rademacher) und Tom Lagerpusch (50) geführt. Dabei war die Tätigkeit als Uhrmacher vor 125 Jahren für Diedrich Meyer eher eine Notlösung.
Seit 125 Jahren an der Huntestraße
Rolf Quickert geht in Pension

Rolf Quickert geht in Pension

Wildeshausen – Schwer zu sagen, wie viele Unfälle Rolf Quickert schon verhindert hat. Auf jeden Fall mehr als so manches Verkehrszeichen. Doch jetzt geht der 63-jährige Wildeshauser Polizeibeamte, der unzähligen Kindern, Schülern, jungen Erwachsenen und Senioren die Verkehrssicherheit nahe gebracht hat, in den Ruhestand. Damit verliert das Revier an der Herrlichkeit einen Kollegen, der immer auf Augenhöhe mit dem Bürger kommuniziert hat und in der ganzen Stadt bekannt war. Dabei wollte der junge Quickert eigentlich gar nicht nach Wildeshausen.
Rolf Quickert geht in Pension
Erschließung steht kurz bevor

Erschließung steht kurz bevor

Hockensberg – Die Erschließung des interkommunalen „A 1-Gewerbeparks Wildeshausen-Nord“ in Hockensberg wird zeitnah erfolgen. Die ersten Aufträge sollen in den kommenden 14 Tagen vergeben werden. Anschließend könnten die Firmen starten. Das teilte der Lenkungsausschuss während eines Ortstermins mit. Das Gremium besteht aus den drei Bürgermeistern der beteiligten Kommunen, Ralf Spille (Dötlingen), Jens Kuraschinski (Wildeshausen) und Hans-Hermann Lehmkuhl (Prinzhöfte). Als beratende Partner sind die Samtgemeinde Harpstedt in Person von Bürgermeister Herwig Wöbse sowie die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Landkreis Oldenburg (WLO), vertreten durch Geschäftsführer Hans-Werner Aschoff, mit im Boot.
Erschließung steht kurz bevor
Handeln, aber fair

Handeln, aber fair

In den 1990er-Jahren sammelte Hans-Hermann Büsselmann gemeinsam mit weiteren Aktiven gebrauchte Brillen, um sie nach Nepal zu bringen. Inzwischen gehen jährlich mehrere Tausend Euro für Projekte dorthin. Zentrale Anlaufstelle für die Engagierten ist der Eine-Welt-Laden in Wardenburg.
Handeln, aber fair
Weichen stehen auf „erneuerbar“

Weichen stehen auf „erneuerbar“

Colnrade – Die schlechte Nachricht: Die erwartbaren Kosten des geplanten neuen Feuerwehrhauses in Colnrade reißen die 1,6-Millionen-Euro-Zielmarke, bewegen sich wieder nach oben und liegen inzwischen bei etwas über 1,7 Millionen Euro. Die gute: Die Samtgemeinde Harpstedt leistet im Gegenzug einen Beitrag wider den Klimawandel und nutzt Erdwärme sowie Solarstrom in dem künftigen Neubau. Das ist noch nicht in Stein gemeißelt, aber Stand der Dinge.
Weichen stehen auf „erneuerbar“

„Zwergnase“ wird mit Fernwärme versorgt

Nach der Erweiterung der Harpstedter Kita „Zwergnase“ wird auch diese Einrichtung mit Abwärme aus der Verstromung von Biogas aus Frieder Eiskamps Anlage gespeist. Der Landwirt wird die Einrichtung zusätzlich an sein Fernwärmenetz anschließen. Er liefert der Samtgemeinde Harpstedt bekanntlich bereits für das Freibad, die Schulen, die Harpstedter Sporthallen und das Lehrschwimmbecken der Delmeschule kostengünstige Wärme, die das Blockheizkraftwerk auf dem Freibadgelände bei der Biogasverstromung erzeugt.  boh
„Zwergnase“ wird mit Fernwärme versorgt
Unfall auf der A1 bei Groß Ippener: Verkehr staut sich bis nach Stuhr

Unfall auf der A1 bei Groß Ippener: Verkehr staut sich bis nach Stuhr

Auf der A1 zwischen Groß Ippener und Wildeshausen-Nord hat es am Freitagmorgen gekracht. Nach dem Unfall staut sich der Verkehr auf der Autobahn Richtung Osnabrück bis zum Dreieck Stuhr.
Unfall auf der A1 bei Groß Ippener: Verkehr staut sich bis nach Stuhr
Neues Leben in alter Ruine

Neues Leben in alter Ruine

Brettorf – Die alte Mühle gehört zu den prägenden Objekten in der Ortschaft Brettorf. Lange Zeit befand sich das Gebäudeensemble beim Bahnhof im Dornröschenschlaf. Nun sorgt Nico Mansholt von Umzüge Mansholt für neues Leben auf dem Gelände. Bis Anfang 2022 soll sich das alte Backsteingebäude in ein Büro- und Wohnhaus verwandeln. Das ursprüngliche Lager ist bereits abgerissen, die Silos sollen noch dieses Jahr folgen und durch eine neue Halle ersetzt werden. Nach Fertigstellung soll Brettorf zum Standort einer auf Entrümpelung und Entsorgung spezialisierten Tochterfirma des Umzugsunternehmens werden.
Neues Leben in alter Ruine
Freiwillige Leistungen der Stadt stehen auf dem Prüfstand

Freiwillige Leistungen der Stadt stehen auf dem Prüfstand

Wildeshausen – Durch die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie sei es notwendig, Einsparpotenziale zu identifizieren. Daher sei das Thema der freiwilligen Leistungen in den Vordergrund gerückt. Diese böten die Chance, zielgerichtet Einsparungen vorzunehmen, anstatt pauschale Budgetkürzungen zu veranlassen. So ist es in der Vorlage für die Sitzung des Wildeshauser Finanzausschusses am Mittwoch, 30. September, ab 17 Uhr im Rathaus zu lesen. Die Verwaltung hat auf Antrag der CDU eine Liste mit 20 freiwilligen Leistungen erstellt, über die die Politik beraten wird. Das heißt aber nicht, dass die Zahlungen in jedem Fall kurzfristig eingestellt oder vermindert werden können. Maßgeblich für die Zusammenfassung sind eine Auswertung dieses Jahres und ein Ausblick – allerdings ohne außerordentliche Erträge. Im Folgenden die einzelnen Punkte der Liste .
Freiwillige Leistungen der Stadt stehen auf dem Prüfstand

„Brauchen die größeren Märkte unbedingt“

Harpstedt – Mit der 22. Änderung des Flächennutzungsplans steckt die Samtgemeinde Harpstedt den grobplanerischen Rahmen für den beabsichtigten Umzug von Aldi und Inkoop innerhalb Harpstedts an die Wildeshauser Straße ab. Dort bedarf es der Ausweisung eines Sondergebietes für den großflächigen Einzelhandel. Die Verkaufsfläche der beiden Märkte, die auch erweitern wollen, soll auf insgesamt über 3 000 Quadratmeter wachsen.
„Brauchen die größeren Märkte unbedingt“

Herbstserenade als „doppelte Premiere“

Harpstedt – Eine doppelte Premiere kündigt – in großer Vorfreude – die evangelisch-lutherische Gemeinde Harpstedt für Sonntag, 4. Oktober, 17 Uhr, an: Sowohl die Harpstedter Christuskirche als auch die Musikschule des Landkreises Oldenburg erleben dann mit der „Herbstserenade“ ihr erstes Konzert seit Beginn der Coronapandemie. Gleichwohl steht dieses beliebte Event, das seit Jahren einen festen Platz im Terminkalender hat, unter dem Einfluss des Infektionsgeschehens: Das Gotteshaus bietet unter den gebotenen Abstandsregeln Raum für etwa 100 Besucher. Personen, die einem gemeinsamen Haushalt angehören, müssen zueinander keine 1,5-Meter-Distanz wahren, wohl aber zu anderen Zuhörern. Alle Wege innerhalb der Kirche sind mit Mund-Nasen-Schutz zurückzulegen. Beim Sitzen und Zuhören gilt keine Maskenpflicht. Ein Getränkeausschank in der Pause muss zum Bedauern der Kirchengemeinde unterbleiben. Musikalisch wird"s „bunt“, und so heißt auch ein Ensemble, das unter der Leitung von Ute Klitte mitmischt. Außerdem geben eine kleine Gruppe aus dem Jugendblasorchester der Kreismusikschule um Ingo Poth und ein Klarinettenquartett Kostproben ihres Könnens. Solobeiträge auf Violine, Klavier und Gitarre sowie mehrere Gesangsbeiträge runden das Programm – bei freiem Eintritt – ab.
Herbstserenade als „doppelte Premiere“
Einstimmig für Einbahnstraßen

Einstimmig für Einbahnstraßen

Wildeshausen – Leuchtturmprojekt in Sachen Fahrradverkehr für Wildeshausen: Einstimmig hat sich der Ausschuss für Ordnung und Familie am Donnerstagabend dafür ausgesprochen, den Verkehr rund um die St.-Peter- und die Holbeinschule neu zu regeln. Wie berichtet, sollen Einbahnstraßen sowie ein absolutes Halteverbot an einem Teil der St.-Peter-Straße dafür sorgen, dass sich der Elternverkehr nicht mehr so stark ballt. Außerdem soll der Schulweg der Kinder dadurch sicherer werden.
Einstimmig für Einbahnstraßen
Johanniter weihen Rettungswache ein

Johanniter weihen Rettungswache ein

Alle sind wieder beisammen im Huder Ortskern: Rathaus, Polizei und Rettungswache. Mit dem Neubau an der Parkstraße 53, den sich die Einsatzkräfte teilen, ist diese Nachbarschaft nun wortwörtlich zementiert – zur Freude aller Beteiligten.
Johanniter weihen Rettungswache ein
Nutria breiten sich weiter aus

Nutria breiten sich weiter aus

Landkreis Oldenburg – Mehr Fallen, andere Fallen, ein ganz anderer Ansatz – was hilft gegen die weiterhin rasante Ausbreitung der Nutrias im Landkreis Oldenburg? Um diese Frage zu diskutieren und einen Sachstand zur aktuellen Lage zu bekommen, hatte der Kreis-Umweltausschuss Enno Kuhlmann von der Hunte-Wasseracht sowie Kreisjägermeister Friedrich Hollmann zu seiner Sitzung am Dienstag eingeladen. Da Hollmann verhindert war, referierte Kuhlmann allein und berichtete zum Ausgleich auch von seinen eigenen Erfahrungen als Nutria-Jäger im Revier Hundsmühlen (Gemeinde Wardenburg).
Nutria breiten sich weiter aus
Auf dem Wochenmarkt Strom gespart

Auf dem Wochenmarkt Strom gespart

Wildeshausen – Kurz nach 10.30 Uhr am Donnerstag blickt sich Manuela Schöne suchend um. Die Klimaschutzmanagerin des Landkreises Oldenburg steht hinter einem Stand des Wildeshauser Wochenmarktes und hält Ausschau nach ihrem Kollegen Kevin Haupt, der jeden Augenblick mit neuen LED-Lampen um die Ecke kommen soll. Die werden an diesem Tag nämlich kostenlos gegen alte Birnen getauscht. Ein Angebot des Landkreises, das viele Bürger in Anspruch nehmen. „Die Kollegen waren schon zweimal im Kreishaus und haben neue LEDs geholt“, sagt Schöne. Und gerade ist wieder die letzte Packung weg. Insgesamt werden an diesem Tag nahezu 400 moderne Leuchtmittel ausgegeben.
Auf dem Wochenmarkt Strom gespart
Wildeshausen: Sanierung des Freibads wird deutlich teurer

Wildeshausen: Sanierung des Freibads wird deutlich teurer

Wildeshausen – Die Sanierung des Wildeshauser Freibades wird zwei Millionen Euro teurer als geplant. Laut Stadtverwaltung steigen die Ausgaben von 5,38 auf 7,46 Millionen Euro. „Im Wesentlichen begründet sich der Mehrbedarf aufgrund des notwendigen Bauumfanges einschließlich erforderlicher Ausstattungen, der konkreteren Kostenbetrachtung des Projekts mit Anpassung an die Baupreisentwicklung sowie der notwendigen Abdeckung eines Ausschreibungsrisikos“, heißt es in der Vorlage für die Sitzung des Finanzausschusses am Mittwoch, 30. September, ab 17 Uhr im Rathaus.
Wildeshausen: Sanierung des Freibads wird deutlich teurer