Ressortarchiv: Landkreis Oldenburg

Mehr Aufgaben – aber nicht mehr Personal

Mehr Aufgaben – aber nicht mehr Personal

Landkreis/Ahlhorn – Keine Frage: Die Niedersächsischen Landesforsten stehen aktuell vor großen Herausforderungen: Ein Umbau des Waldes als Reaktion auf den Klimawandel, Dürrephasen und die Invasion der Borkenkäfer sind große, zeitraubende Aufgaben. Doch dafür seien die Förster nicht richtig vorbereitet, monierte die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) in dieser Woche (wir berichteten). Denn dazu fehle es in den Staatsforsten schlichtweg an Personal. Doch wie sieht es im Forstamt Ahlhorn aus? Dessen Leiterin Regina Dörrie gibt auf Anfrage unserer Zeitung Einblicke in die dortige Situation.
Mehr Aufgaben – aber nicht mehr Personal
Neuer Knauf an der Rathaustür

Neuer Knauf an der Rathaustür

Wildeshausen – Der Wacheeingang zum historischen Rathaus in Wildeshausen hat einen neuen Türknauf. Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, hat die Stadtverwaltung den neuen Knauf anbringen lassen. Er zeigt das Stadtwappen mit dem silbernen Schild. Auf der Frontansicht befindet sich die alte Alexanderkirche mit zwei kurzen spitz bedachten Türmen, zwischen denen eine fünfblättrige Rose schwebt. Im Torbogen ist das Haupt des jugendlichen Märtyrers Alexander, des Schutzheiligen der Kirche, zu sehen.
Neuer Knauf an der Rathaustür
Neuer Belag für Wildeshauser Straßen

Neuer Belag für Wildeshauser Straßen

Wildeshausen – Wer in den kommenden Wochen durch Wildeshausen fährt, muss sich auf Straßensperrungen gefasst machen. „Ferienzeit ist Baustellenzeit“, fasst Lena Depken von der Wildeshauser Stadtverwaltung die geplanten Maßnahmen zusammen. „Der Asphaltbelag an verschiedenen Straßen im Stadtgebiet soll in der kommenden Woche ertüchtigt werden. Die Fahrbahnen sind mittlerweile sehr rissig geworden. Damit sich dieses Schadensbild nicht verschlimmert, ist vorgesehen, eine sogenannte Dünnschicht im Kalteinbau aufzutragen.“
Neuer Belag für Wildeshauser Straßen

Verzicht auf Haussammlung

Harpstedt – Wegen organisatorisch nicht umsetzbarer Auflagen vor dem Hintergrund der Coronapandemie verzichtet der Förderverein Feuerwehr Harpstedt in diesem Jahr auf seine Haussammlung. Das teilt der Vorstand mit. Wer den Verein – und damit die Freiwillige Feuerwehr Harpstedt – gleichwohl unterstützen will, kann einen Obolus auf das Konto mit der IBAN DE 49 280501000002025112 bei der Landessparkasse zu Oldenburg überweisen.
Verzicht auf Haussammlung
Verstöße gegen Quarantäneregeln

Verstöße gegen Quarantäneregeln

Wildeshausen – Deutschlandweit steigen laut Auskunft des Robert-Koch-Instituts (RKI) die Infektionszahlen durch das Corona-Virus. Im Landkreis Oldenburg sind die Zahlen aktuell noch überschaubar. Bis Freitag um 12 Uhr wurde eine weitere Infektion gemeldet, sodass es jetzt 14 registrierte an Covid-19 erkrankte Personen im Landkreis gibt, von denen zehn in Wildeshausen, drei in der Gemeinde Großenkneten und eine in der Gemeinde Hude leben.
Verstöße gegen Quarantäneregeln
Luft nach oben, Hunger nach mehr

Luft nach oben, Hunger nach mehr

Wildeshausen – Eindeutiger hätte das Ergebnis nicht ausfallen können: Die Vertreter der Volksbank Wildeshauser Geest haben am Donnerstagabend der Fusion mit der VR Bank Oldenburg Land West (Hauptsitz in Kirchhatten) zugestimmt – und das mit 100 Prozent der abgegebenen Stimmen. Lediglich zwei der 101 Vertreter enthielten sich ihrer Stimme. Damit ist die Fusion der beiden Genossenschaftsbanken, die die Vorstände und Aufsichtsräte vor rund zwei Jahre angeschoben hatten, perfekt.
Luft nach oben, Hunger nach mehr
Abschied mit einer Runde durchs Dorf

Abschied mit einer Runde durchs Dorf

Dötlingen – Die Überraschung war Rudi Zingler anzusehen: Als ihn seine Kollegen sowie Mitglieder des Gemeindekirchenrates am Freitag zu seinem offiziell letzten Arbeitstag mit Trecker und Rikscha zu Hause abholten, fiel bei dem Küster so mancher Groschen. Plötzlich wusste der Dötlinger, warum seine Tochter Kerstin da war, wieso er am Morgen keine Besorgungen erledigen sollte, und warum seine Frau Anni entsetzt fragte: „Du willst doch heute nicht deine Arbeitsklamotten anziehen?“ Da habe er sich schon gewundert. „Das kam mir alles recht komisch vor“, gestand Zingler.
Abschied mit einer Runde durchs Dorf
„Das Schöne ist: Man sieht das Ergebnis der Arbeit“

„Das Schöne ist: Man sieht das Ergebnis der Arbeit“

Harpstedt/Bürstel – Nach 25 Jahren bei der Gärtnerei Knolle (heute: Knolle Harpstedt) findet Thomas Wruck immer noch Gefallen am Garten- und Landschaftsbau. „Ich bin viel an der frischen Luft, und der Beruf ist ausgesprochen abwechslungsreich“, sagt der 42-Jährige aus Heiligenrode-Bürstel. Aus seinen Worten spricht Zufriedenheit.
„Das Schöne ist: Man sieht das Ergebnis der Arbeit“
Kreativ durch die Ferien

Kreativ durch die Ferien

Kinder seien die Künstler von morgen, findet Ute Schierz. Kein Wunder also, dass die Oher Malerin auch in Coronazeiten auf die Förderung des kreativen Nachwuchses setzt. Ihre Kindermalgruppen treffen sich bereits seit Mai wieder. Derzeit laufen Ferienangebote – und für Oktober hofft Schierz auf eine besondere Ausstellung.
Kreativ durch die Ferien
Unwetter hat die Behelfsunterkunft zerstört

Unwetter hat die Behelfsunterkunft zerstört

Dünsen – Dass Monique Rothenhöfer auf Facebook unter dem Nicknamen „Engel Rea“ firmiert, passt: Die Dünsenerin kämpft an allen Fronten für Menschen und Tiere, die Unterstützung brauchen. Manchmal muss sie sogar „Schutzengel“ sein – und Wohnungslose schützen, die sie in der Samtgemeinde Harpstedt betreut. Neugierige Zeitgenossen wüssten nur zu gern deren Aufenthaltsort. „Den verrate ich aber nicht“, sagt die 47-Jährige. Im „Sommer-Smalltalk“ mit unserer Zeitung spricht sie ansonsten ganz offen über ihr bürgerschaftliches Engagement.
Unwetter hat die Behelfsunterkunft zerstört
Deutlich mehr Arbeitslose

Deutlich mehr Arbeitslose

Wildeshausen – Im Landkreis Oldenburg waren laut der Statistik der Agentur für Arbeit im Juli 3 054 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das sind 170 Personen (5,9 Prozent) mehr als im Vormonat. „Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um 667 Personen oder 27,9 Prozent“, bilanzierte Karin Kayser, Leiterin der Geschäftsstelle in Wildeshausen, am Donnerstag bei einem Pressegespräch.
Deutlich mehr Arbeitslose
Junge Musiker zeigen Können auf Video

Junge Musiker zeigen Können auf Video

Wildeshausen – Schülervorspiele, Klassenvorspiele, Musikschulkonzerte – das Auftreten der Schüler vor Publikum gehört fest mit zum pädagogischen Konzept der Musikschule des Landkreises Oldenburg. Sind diese Veranstaltungen einerseits ein Ziel, auf das hingearbeitet wird, um die Musikstücke perfekt einzuüben und zum Vorspiel präsentierbar zu haben, schaffen sie zugleich für die Schüler die Möglichkeit, das Auftreten vor Publikum einzuüben. „Sie stärken auch ihr Selbstbewusstsein, was auch in anderen Zusammenhängen sehr nützlich sein kann“, so Musikschulleiter Rafael Jung. Rund 80 Veranstaltungen gebe es bei der Musikschule pro Jahr. Genau 30 mussten vom Lockdown im März bis zu den großen Ferien ausgefallen. Da das Thema „online“ auch bei der Musikschule während der Krise in den Fokus gerückt war – Stichwort „Online-Unterricht“ – wurde daher vor den Ferien ein Videovorspiel ausgerufen.
Junge Musiker zeigen Können auf Video
Buntes und kostenloses Ferienprogramm

Buntes und kostenloses Ferienprogramm

Wildeshausen – Viele Kinder fahren in diesem Jahr nicht in den Urlaub. Manche Eltern haben gar keine freien Tage mehr, außerdem ist die Zahl der Reiseziele derzeit wegen der Corona-Pandemie begrenzt. Umso attraktiver erscheint es, dass die Volkshochschule Wildeshausen ein ganzes Bündel von kostenlosen und mehrtägigen Ferienkursen für Kinder von der ersten bis zur achten Schulklasse ins Programm genommen hat. „Sie werden über die Maßnahme ,LernRäume‘ des Kultusministers finanziert“, berichtete VHS-Leiter Hinrich Ricklefs am Donnerstag. Das Programm sei sehr kurzfristig aufgelegt worden, und seine Einrichtung habe sehr schnell reagiert, sodass zehn Prozent aller in Niedersachsen angebotenen Kurse in Wildeshausen und Ahlhorn über die Bühne gehen.
Buntes und kostenloses Ferienprogramm
A1 gesperrt: Lastwagen-Brand sorgt für Stillstand

A1 gesperrt: Lastwagen-Brand sorgt für Stillstand

Lastwagen-Brand auf der Autobahn 1 sorgt für Sperrung im Bereich Wildeshausen.
A1 gesperrt: Lastwagen-Brand sorgt für Stillstand
Klare Botschaften zu ernsten Themen

Klare Botschaften zu ernsten Themen

Harpstedt – Die meisten Sommerferienspaßaktionen in der Samtgemeinde Harpstedt sind schon wieder Geschichte. Für den August verbleibt ein kleines Restprogramm.
Klare Botschaften zu ernsten Themen
Aktionskunst und Live-Musik im Skulpturen-Park

Aktionskunst und Live-Musik im Skulpturen-Park

Groß Ippener – „Die Partisanen der Kunst“ entern ab Montag, 3. August, den Skulpturen-Park von Bildhauer Franz Robert Czieslik in Groß Ippener, Zum Baßmerhoop 14: Die Künstlerbrüder Boleslaw und Kazimierz Jankowski aus Bremen finden die Anlage und das Ambiente einzigartig. „In dieser Idylle der Natur werden wir die Abwesenheit von Franz Robert Czieslik nutzen und uns vier Wochen in den Wald zurückziehen“, kündigen sie an. „In dieser Zeit möchten wir im Skulpturen-Park mit Aktionskunst zur Freude des Lebens beitragen, mit Malerei und Live-Musik“, erläutert Kazimierz Jankowski. Die Brüder wollen unter anderem ein gemeinsames Werk auf einer großen Leinwand vor Ort entstehen lassen. Sie freuen sich nach eigenem Bekunden „auf neugierige Blicke, Fragen und anregende Gespräche, gern auch bei einer von Besuchern mitgebrachten Flasche Wein“. Eine Abschlusspräsentation ist für den 5. September, 17 Uhr, geplant.
Aktionskunst und Live-Musik im Skulpturen-Park

Kleiderkammer noch „dicht“

Harpstedt – Die Kleiderkammer in Harpstedt öffnet frühestens nach den Sommerferien wieder – und dann auch nur für die Ausgabe von Bekleidung. Darauf weist der DRK-Ortsverein hin. „Aufgrund der Coronapandemie ist es zu einem enormen Überschuss an Altkleiderspenden gekommen, der zur Zeit nicht bewältigt werden kann. Sofern Container nicht gesperrt sind, können Kleiderspenden dort abgegeben werden“, so das Rote Kreuz.
Kleiderkammer noch „dicht“

„Rentnerbänd“ will sich verstärken

Harpstedt – Ob sich die ersten Worte, die er als Baby gesprochen hat, auch schon gereimt haben, ist nicht überliefert; die Alltagslyrik liegt ihm jedenfalls: Als Adolf Knapp noch für unsere Zeitung Anzeigen verkaufte, gehörte es zu seinen Markenzeichen, Werbebotschaften in Verse zu kleiden. Die Reime schüttelte er ebenso locker aus dem Ärmel wie dazu passende Skizzen – von Hand gezeichnet. Inzwischen genießt der Harpstedter österreichischer Herkunft seinen Ruhestand. Doch die Hände in den Schoß legen – das kommt für ihn nicht in die Tüte. Als Mitglied der emsigen „Rentnerbänd“ kümmert er sich Donnerstag für Donnerstag zusammen mit etlichen weiteren ehrenamtlich arbeitenden Senioren darum, dass im Harpstedter Koems-Scheunenviertel alles tipptopp ist – und bleibt. Eben diese Gruppe aus Freiwilligen will sich nun verstärken.
„Rentnerbänd“ will sich verstärken
Olaf Lies erlebt das Spannungsfeld hautnah

Olaf Lies erlebt das Spannungsfeld hautnah

Klein Henstedt – Im Spannungsfeld zwischen Naturschutz und Landwirtschaft hat sich am Mittwochnachmittag unvermittelt Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD) im Zuge seiner Sommerreise zum „Niedersächsischen Weg“ in Klein Henstedt wiedergefunden. Ein Ortstermin auf dem BUND-Hof Wendbüdel verlief nach Plan. Als Lies weiter wollte, war"s dann vorbei mit der Harmonie. Nun sah er sich einer geballten Präsenz wütender Bauern gegenüber, die der Politik vorwerfen, die Landwirtschaft gegen die Wand fahren zu wollen. Das scheibchenweise Beschneiden durch immer neue Auflagen müsse aufhören, lautete eine zentrale Forderung von Sprecher Jan-Bernd Stolle.
Olaf Lies erlebt das Spannungsfeld hautnah
Vier Ehrenworte für eine Fusion

Vier Ehrenworte für eine Fusion

Großenkneten – Es war aller Wahrscheinlichkeit nach die letzte Generalversammlung der VR Bank Oldenburg Land West – und der Rahmen hätte wohl kaum ungewöhnlicher sein können: In einem großen, permanent durchlüfteten Zelt auf dem Wilhelm-Wellmann-Platz in Großenkneten haben am Dienstagabend rund 200 Mitglieder der Bank getagt und über die Zukunft des Kreditinstituts abgestimmt. Wie berichtet, strebt die VR Bank eine Fusion mit der Volksbank Wildeshauser Geest an. Deren Vertreter stimmen heute Abend an gleicher Stelle über die Verschmelzung der beiden Genossenschaftsbanken ab.
Vier Ehrenworte für eine Fusion
Frischluft für Milliarden Bakterien

Frischluft für Milliarden Bakterien

Wildeshausen – „In einer Kläranlage wird ständig etwas erneuert und ausgetauscht.“ Das betont Matthias Schnieder, der die Wildeshauser Einrichtung am Nordring leitet. Ziel sei es, die Anlage immer auf einem modernen Stand zu halten oder gar noch zu verbessern. So hatte der Stadtrat schon vor Jahren beschlossen, dass die Kläranlage einen Tuchfilter bekommen soll, der Mikroplastik aus dem Abwasser herauslösen kann. Die Installation verzögerte sich, weil die Ausschreibungsergebnisse nicht wunschgemäß waren. Nun aber wurden bereits mehrere Kammern eingebaut, durch die das Abwasser zum Filter fließen soll. Dieser holt kleinste Kunststoffteilchen aus dem Wasser, die wiederum in den Klärschlamm gelangen und dann später verbrannt werden.
Frischluft für Milliarden Bakterien
Waldpreis geht nicht nach Harpstedt

Waldpreis geht nicht nach Harpstedt

Harpstedt – Wie der Deutsche Landwirtschaftsverlag, der den Deutschen Waldpreis auslobt, mitgeteilt hat, geht der Titel „Förster des Jahres 2020“ nicht nach Harpstedt. Eberhardt Guba hat sich im Voting nicht ganz an die Spitze setzen können. Er landete auf Platz zwei. „Seine Nominierung ist gleichwohl eine schöne, verdiente Anerkennung gewesen“, resümiert Regina Dörrie vom Forstamt Ahlhorn. „Wir freuen uns sehr für ihn, dass er in die engere Wahl gekommen ist, und bedanken uns bei all denen, die am Online-Voting teilgenommen haben.“
Waldpreis geht nicht nach Harpstedt
Gemeinsam auf der Bühne

Gemeinsam auf der Bühne

Dötlingen – Was haben eine preisgekrönte Nachwuchsflötistin, ein Schauspieler und Tenor, der sein Publikum mit Humor und Können immer wieder aufs Neue begeistert, sowie eine gefeierte Sopranistin, die auf den großen Bühnen Europas wie der Hamburger Elbphilharmonie singt, gemeinsam? Sie alle haben Dötlingen als Heimat – ob nun seit ihrer Kindheit oder erst vor Kurzem erwählt. Gemeinsam gestalten sie am Samstag, 22. August, das „Sommerkonzert auf dem Lerchenstieg“. Insgesamt sind sechs Musiker dabei. Veranstalterin ist die Dötlingen Stiftung.
Gemeinsam auf der Bühne
Vor den Nachlöscharbeiten den Hund ausgesperrt

Vor den Nachlöscharbeiten den Hund ausgesperrt

Wildeshausen – Eine verqualmte Küche, ein Hund, der auf die Terrasse ausgesperrt werden musste, sowie eine ausgelöste Brandmeldeanlage im Krandelbad: Die Wildeshauser Feuerwehr musste am Dienstag in der Nacht sowie Mittwochvormittag ihren 99. und 100. Einsatz des Jahres absolvieren.
Vor den Nachlöscharbeiten den Hund ausgesperrt
Premiere für die Jusos

Premiere für die Jusos

Harpstedt/Landkreis – Der SPD-Nachwuchs geht mit der Zeit: Die Geschicke der Jusos Wildeshausen-Harpstedt-Dötlingen leitet nun erstmals eine Doppelspitze. Während der Jahreshauptversammlung im Harpstedter Hotel „Zur Wasserburg“ wählten die Stimmberechtigten Morten Wiesner und Antonia Klein zu Vorsitzenden. Bestätigung in ihren Ämtern erfuhren die stellvertretenden Vorsitzenden Daniel Helms aus Harpstedt und Søren Güldner aus Dötlingen sowie Schriftführer Andreas Jörgensen aus Wildeshausen. Als Beisitzer komplettieren Jan Griesche und Dennis Niemann die Führungsmannschaft.
Premiere für die Jusos
Der ins Museumsdorf Cloppenburg verfrachtete „Stein“ sieht inzwischen schon wieder wie eine Disco aus

Der ins Museumsdorf Cloppenburg verfrachtete „Stein“ sieht inzwischen schon wieder wie eine Disco aus

Ein Familienausflug mit Frau, Tochter und Enkel hat Harro Hartmann kürzlich in das Museumsdorf Cloppenburg geführt. Dabei galt das Interesse des Harpstedters und seiner Angehörigen besonders der Disco „Zum Sonnenstein“. Die stand bekanntlich jahrzehntelang auf dem Koems-Gelände in Harpstedt. Zunächst als Tanzlokal von Johann Hasselmann betrieben, führten sie Gunda und Klaus Sengstake als Diskothek mit Bistro, ehe sie die Immobilie verkauften. Unter den nachfolgenden Betreibern ebbte der Zulauf immer mehr ab. Der Schlüssel wurde schließlich umgedreht. Das Ende des „Steins“ schien gekommen zu sein, bis das Museumsdorf Interesse daran bekundete. Der Boden für ein neues Kapitel wurde geebnet. Das Freilichtmuseum holte die frühere Disco in einer spektakulären Translozierungsaktion komplett zu sich – in der Absicht, nach und nach einen neuen Museumsdorfabschnitt entstehen zu lassen, der die für die Nachkriegsjahrzehnte typische Baukultur abbildet. Der „Stein“ macht den Anfang und bekommt nun ein zweites Leben geschenkt – als Museumsstück mit Erlebniswert; dort soll dann und wann auch getanzt werden. „Der Innenausbau ist in vollem Gange“, stellte Harro Hartmann während einer kurzen Führung mit dem Leiter der bauhistorischen Abteilung, Dr. Michael Schimek, fest. Tatsächlich sieht der frühere „Zappeltempel“ schon wieder richtig nach Disco aus. „Das Museumsdorf hatte auch eine Ausstellung zu Feiern in früherer Zeit angekündigt. Wir haben sie in der Münchhausenscheune besucht – mit großem Interesse, denn dort sind auch das Verlobungskleid meiner Frau Anke und ein großes Bild von uns, auf dem ich ihr den Verlobungsring auf den Finger stecke, ausgestellt“, berichtet Hartmann (unten rechts). Die Vorgeschichte: „Es gab vor längerer Zeit ein Gespräch mit der damaligen wissenschaftlichen Volontärin Victoria Biesterfeld. Wir haben dann das Kleid von 1969 und das Verlobungsbild dem Museumsdorf zur Verfügung gestellt.“ Fotos: Hartmann
Der ins Museumsdorf Cloppenburg verfrachtete „Stein“ sieht inzwischen schon wieder wie eine Disco aus
„Halten weiter alle Verträge ein“

„Halten weiter alle Verträge ein“

Aldrup – Kurz vor dem Beginn der Coronakrise in Deutschland kündigte der Kartoffel-Tiefkühlspezialist Agrarfrost in Aldrup an, seinen Betrieb massiv erweitern zu wollen. Dann wirkte sich die Pandemie massiv auf die Arbeit des Unternehmens mit 800 Mitarbeitern in der Wildeshauser Landgemeinde sowie Oschersleben aus. Im Interview mit Dierk Rohdenburg äußert sich der Geschäftsleiter des Unternehmens, David Krause zur Situation.
„Halten weiter alle Verträge ein“
Offene Türen in der Villa Knagge

Offene Türen in der Villa Knagge

Wildeshausen – Rund zwei Monate ist es her, dass Helmut Müller aus Wildeshausen die Villa Knagge und umliegende Gebäude an der Ahlhorner Straße in der Kreisstadt gekauft hat. In den vergangenen Wochen hat er das Ensemble genau unter die Lupe genommen und vermessen lassen sowie den Sanierungsbedarf des denkmalgeschützten Gebäudes abgeschätzt. An der im Jahr 1852 erbauten Villa gibt es einiges zu tun, wie der Monumentendienst und die Denkmalschutzbehörde festgestellt haben. So muss unter anderem die Veranda mit ihren Holzschnitzereien dringend saniert werden.
Offene Türen in der Villa Knagge
Der Lockdown wirkte wie ein Knockdown

Der Lockdown wirkte wie ein Knockdown

Hölingen – Sandra Otte aus Hölingen muss von ihrer Musik nicht leben, auch nicht von gelegentlicher Schauspielerei. Beides bereitet ihr gleichwohl viel Freude. Im Hauptberuf verdient die 43-Jährige ihren Lebensunterhalt als Physiotherapeutin. Wie sie den Lockdown erlebt hat, verrät sie im Interview.
Der Lockdown wirkte wie ein Knockdown
Stark gefährdete Pflanzenart in Fußwegfugen

Stark gefährdete Pflanzenart in Fußwegfugen

Wildeshausen – Einen Zufallsfund machte ein Wildeshauser Bürger vor wenigen Tagen an einer Straße in der Kreisstadt, deren Name nicht veröffentlicht werden sollte: Auf dem Fußweg wachsen an mehreren Stellen Exemplare der gelbweißen Strohblume. Ihr wissenschaftlicher Name lautet Helichrysum lutooalbum, und sie ist in der Roten Liste der bedrohten Pflanzen als stark gefährdet (Kategorie zwei) geführt.
Stark gefährdete Pflanzenart in Fußwegfugen
Künstlich erzeugter Wellengang krönt Windsurfing-Kurs

Künstlich erzeugter Wellengang krönt Windsurfing-Kurs

Harpstedt/Große Höhe – Zwölf Mädchen und Jungen im Alter von neun bis zwölf Jahren sind in einem zweitägigen Surf-Schnupperkurs im Rahmen des Sommerferienspaßprogramms von Jugendpflege Harpstedt und Samtgemeindejugendring voll auf ihre Kosten gekommen. Mitglieder des Windsurfing Clubs Delmenhorst begrüßten sie beim Baggersee auf der Großen Höhe.
Künstlich erzeugter Wellengang krönt Windsurfing-Kurs
Erneut böswilliger Fehlalarm

Erneut böswilliger Fehlalarm

Wildeshausen – Die Freiwillige Feuerwehr Wildeshausen musste in diesem Monat schon wegen des sechsten böswilligen Fehlalarms in der Kreisstadt ausrücken. Am Montag wurden die Retter um 18.50 Uhr zum Spielplatz an der Burgwiese alarmiert. Dort, so ein Anrufer, sollte ein Spielhaus brennen.
Erneut böswilliger Fehlalarm
Fahrbahnsanierung beginnt am nächsten Montag

Fahrbahnsanierung beginnt am nächsten Montag

Wildeshausen – Wer auf der Visbeker Straße mit dem Auto die Stadt Wildeshausen verlässt, muss derzeit mit einigen Fahrbahnschäden rechnen. Nun soll die Strecke jedoch auf einer Länge von rund 2 600 Metern erneuert werden.
Fahrbahnsanierung beginnt am nächsten Montag

In Runde drei der „Sommerkirche“ ist Harpstedt der Gastgeber

Harpstedt – Die „Sommerkirche“ geht in Runde drei. Den nächsten Gottesdienst für die Region in dieser Reihe feiern die evangelisch-lutherischen Gemeinden Twistringen, Harpstedt und Heiligenloh-Colnrade am Sonntag, 2. August, 10 Uhr, in der Harpstedter Christuskirche. Die Gestaltung übernimmt Pastor i.R. Jörg Schafmeyer. Der gebürtige Harpstedter hat lange Jahre als Geistlicher in Sulingen gewirkt. Seit seinem Eintritt in den Ruhestand lebt er wieder in Harpstedt. Von Zeit zu Zeit übernimmt er Gottesdienstvertretungen. Mit Blick auf Sonntag gelten in der Christuskirche die bekannten pandemiebedingten Abstands- und Hygieneregeln. Dazu gehört auch, dass die Besucher beim Betreten und Verlassen des Gotteshauses jeweils einen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen, der am Platz aber abgenommen werden darf.  boh
In Runde drei der „Sommerkirche“ ist Harpstedt der Gastgeber
Stadt berät im Herbst über Schulmiete

Stadt berät im Herbst über Schulmiete

Wildeshausen – „Komplette Schule zu mieten“ – so berichtete unsere Zeitung vor wenigen Wochen zum Erstaunen vieler Wildeshauser Ratsmitglieder vom Angebot, das Gebäude zu nutzen, in dem bis Ende des Schuljahres die Integrierte Gesamtschule Gut Spascher Sand untergebracht war. Nun wird die Liegenschaft in Internetportalen offeriert. Das ist für diese Art von Immobilien durchaus ungewöhnlich. Die Miete beträgt monatlich 12 900 Euro.
Stadt berät im Herbst über Schulmiete
Vier junge Schleiereulen als Untermieter – und tote Mäuse

Vier junge Schleiereulen als Untermieter – und tote Mäuse

Kirchhatten – Haustiere gibt es viele: Hunde natürlich und Katzen, Wellensittiche, Goldfische und Schildkröten. Eher ungewöhnlich dürften da jedoch die Tiere sein, die – buchstäblich – unter dem Dach von Sylvia und Dietmar Sengespeik in Kirchhatten wohnen. Denn dort ziehen seit ein paar Monaten Schleiereulen ihren Nachwuchs groß: Vier Junge fühlen sich in dem großen Nistkasten unter dem First des Hauses – der parallel zur Straße verläuft – nahe dem Ortskern offenbar sehr wohl und gedeihen augenscheinlich ganz prächtig. „Unsere Vierlinge“, sagt Sylvia Sengespeik. Die Freude über die inzwischen gefiederten „Untermieter“ ist ihr deutlich anzusehen.
Vier junge Schleiereulen als Untermieter – und tote Mäuse
Zum Dienstantritt musste er Schnee schieben

Zum Dienstantritt musste er Schnee schieben

Wildeshausen – Rund ein Jahrzehnt hat sich Hartmut Huntemann als Küster um die Immobilien der St.-Peter-Gemeinde in Wildeshausen und Ahlhorn sowie die Vorbereitung der verschiedenen Messen und weiterer Veranstaltungen gekümmert. Am Freitag ist sein letzter Arbeitstag. Der 63-Jährige geht in den Ruhestand und möchte sich mehr um die Familie, insbesondere die Enkeltochter, kümmern.
Zum Dienstantritt musste er Schnee schieben
Traumhaus basteln und Kinobesuch buchen

Traumhaus basteln und Kinobesuch buchen

Wildeshausen – Die Sommerferien haben vor knapp zwei Wochen begonnen, und viele Kinder haben dieses Jahr keine Möglichkeit, in den Urlaub zu fahren. Auch das Ferienprogramm ist wegen der Corona-Pandemie stark eingeschränkt, sodass die Freizeitgestaltung deutlich schwieriger ist.
Traumhaus basteln und Kinobesuch buchen
Kiara (7): Das ist das Schönste, was ich jemals gemacht habe

Kiara (7): Das ist das Schönste, was ich jemals gemacht habe

Harpstedt – Voller Tatendrang und mit großem Arbeitseifer haben sieben Ferienspaßkinder, allesamt Mädchen, kürzlich in der Harpstedter Delmeschule aus Weckgläsern schmucke Windlichter erschaffen – jeweils mit einem Teelicht versehen und hübsch mit coolen Deko-Artikeln verziert. Sehr kreativ und mit vielen Ideen gingen die Sieben- bis Zehnjährigen ans Werk.
Kiara (7): Das ist das Schönste, was ich jemals gemacht habe
Reizvolle „lost places“

Reizvolle „lost places“

Sie zählen zu den „lost places“ – zu geheimnisumwitterten verlassenen Orten, die so verlassen gar nicht immer sind: Die einst militärisch genutzten Bunker in der früheren Munitionsanstalt (Muna Dünsen), heute leer, verwaist und vielfach mit Graffiti besprüht, wecken das Interesse etlicher Radausflügler. Annemarie Zobel animierte ein kaputtes Bunkerfenster, das aus mehreren Glasschichten bestand, wegen des Licht- und Sprühfarbenspiels zu einer kleinen Fotoserie. „Ich fand die Wirkung einfach fantastisch“, sagt die Harpstedterin. Foto: Zobel
Reizvolle „lost places“
E-Bike statt Flieger-Urlaub in der Corona-Zeit - egal, ob gekauft oder geleast

E-Bike statt Flieger-Urlaub in der Corona-Zeit - egal, ob gekauft oder geleast

Harpstedt – Fahrradhändler gelten als Gewinner der Corona-Krise. Vor allem die Nachfrage nach E-Bikes, die das Radeln mit Muskelkraft durch einen akkubetriebenen E-Motor erleichtern, ist nach oben geschnellt. Macht sich die neue Lust am Radeln auch in Harpstedt bemerkbar? Unsere Zeitung hat bei Elke Michl (Profile Michl/„Der Fahrradspezialist“) nachgefragt.
E-Bike statt Flieger-Urlaub in der Corona-Zeit - egal, ob gekauft oder geleast

Mahnwache mit Abstand auf dem Marktplatz

Harpstedt – Abstandswahrend setzen Atomkraftgegner am Sonnabend, 1. August, auf dem Harpstedter Marktplatz ihren stillen – monatlichen – Protest gegen die negativen Folgen der Atom- und Kohlekraft fort. Sie unterstreichen die Notwendigkeit, etwas für den Klimaschutz zu tun. Sie denken zudem an Geflüchtete, die derzeit dem Coronavirus schutzlos ausgeliefert seien und daran gehindert würden, „ein menschenwürdiges Leben zu führen“. Die öffentliche Mahnwache dauert von 11.30 Uhr bis 12 Uhr. Interessierte Bürgerinnen und Bürger dürfen sich den Mahnenden gern anschließen. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist nicht nötig. Zur Einhaltung des Abstandsgebotes hat sich ein Prozedere bewährt, das erneut zur Anwendung kommt: Steh-Kreise werden mit Kreide auf den Marktplatz gezeichnet. Sie sind jeweils mindestens 1,50 Meter voneinander entfernt. In jedem Kreis darf eine Person während der Mahnwache stehen. Der Protest gilt im Übrigen auch „Datteln IV“: Die Aktivisten finden es „unfassbar“, dass damit in Deutschland Ende Mai ein neues Steinkohlekraftwerk ans Netz gegangen ist.
Mahnwache mit Abstand auf dem Marktplatz

Polizei zieht Promillesünder aus dem Verkehr

Groß Ippener/Wildeshausen – Einen Promillesünder, der auf der A1 wegen einer Schlangenlinienfahrt negativ auffiel, hat die Polizei laut eigener Mitteilung in der Nacht zum Sonntag „aus dem Verkehr gezogen“. Die Beamten kontrollierten den Fahrer (61) eines Ford Mondeo aus Bremen zwischen den Autobahn-Anschlussstellen Groß Ippener und Wildeshausen-Nord. Ein Schnelltest am Alkomaten ergab eine erhebliche Beeinträchtigung durch Alkoholgenuss. Der Bremer hatte 1,97 Promille „intus“. Was dann folgte, spielt sich in solchen Fällen fast immer gleich ab: Die Polizei beschlagnahmte den Führerschein, unterband die Weiterfahrt und veranlasste eine Blutprobenentnahme.
Polizei zieht Promillesünder aus dem Verkehr
Corona-Ärger in der Nordwestbahn: „Teils wird nur Mundbedeckung getragen“

Corona-Ärger in der Nordwestbahn: „Teils wird nur Mundbedeckung getragen“

Die Maskenpflicht sorgt laut Auskunft der Nordwestbahn für „deutlich mehr negatives Verhalten“ gegenüber dem Zugpersonal. Mehrmals am Tag müssten Passagiere auf die geltenden Regeln hingewiesen werden. Wie erleben Menschen aus der Gemeinde Dötlingen das Zugfahren in Coronazeiten?
Corona-Ärger in der Nordwestbahn: „Teils wird nur Mundbedeckung getragen“
Spascher Park erhält Fernwärme

Spascher Park erhält Fernwärme

Wildeshausen – Direkt neben dem exklusiven Spascher Sand Resort in Wildeshausen wird derzeit das größte Wohnbauprojekt der Kreisstadt vorbereitet: Im Spascher Park sollen in drei Bauabschnitten 55 Häuser errichtet werden. Die Baufeldräumung ist nach Angaben des Geschäftsführers der Spascher Sand Immobilien-Gesellschaft, Ingo Stritter, in den vergangenen Monaten gut vorangekommen. „Im August beginnen wir mit dem Kanal- und Straßenbau. Im Spätherbst startet die Vermarktung“, gibt Stritter den Plan vor, der dazu führen soll, dass Wildeshausen auf dem ehemaligen Kasernengelände ein ganz neues Wohnviertel bekommt.
Spascher Park erhält Fernwärme
Ampel umgefahren und betrunken auf der Autobahn

Ampel umgefahren und betrunken auf der Autobahn

Wildeshausen – Eine umgefahrene Ampel in der Kreisstadt, ein stockbetrunkener Autofahrer auf der Autobahn in Wildeshausen und eine Vermisstensuche beschäftigten die Polizei an diesem Wochenende. Hier ein kleiner Überblick:
Ampel umgefahren und betrunken auf der Autobahn
Kunsthaus zeigt „Zwischenbericht“

Kunsthaus zeigt „Zwischenbericht“

Die zeitweise Schließung ihres Kunsthauses in Dötlingen hat Julia Neulinger-Kahl auch kreativ in eine Zwangspause versetzt. Wochenlang sei sie nicht in der Lage gewesen, etwas zu malen, erzählt sie. Nun sind Galerie und Atelier wieder geöffnet – zu sehen ist die Ausstellung „Zwischenbericht“.
Kunsthaus zeigt „Zwischenbericht“
Schüchterner Dichter mit Angst vor Corona

Schüchterner Dichter mit Angst vor Corona

Ostrittrum – Eigentlich war das „poetische Frühstück“ mit Hans-Werner Aschoff ja auf dem Hof Schweers in Ostrittrum unter der weitausladenden Linde auf dem Hof geplant. Diesem Vorhaben machte das Wetter jedoch einen Strich durch die Rechnung, sodass die rund 65 Gäste am Sonntagvormittag trocken in der Diele Platz nahmen. Der guten Stimmung tat das jedoch keinen Abbruch, denn Aschoffs kurze Texte treffen sehr humorvoll auf den Punkt und sorgen so schnell für Lacher. Zunächst genossen die Besucher – viele von ihnen waren aus Wildeshausen gekommen – ein reichhaltiges Frühstück, dann gab es Aschoffs Gedichte in drei Sequenzen. Die Veranstaltung stand unter dem Titel „Zuversichtliche Verzweiflungsgedichte im Prozess des Älterwerdens“, und ganz der Gegenwart gewidmet beschrieb Aschoff die Angst eines Schriftstellers, angesichts von Hustenanfällen an Corona erkrankt zu sein. Der todgeweihte Poet sucht im Gedicht seinen Hausarzt auf und erfährt, dass es sich „nur“ um Raucherhusten handelt – „Gott sei dank“.
Schüchterner Dichter mit Angst vor Corona
Erster Auftritt seit dem Lockdown-Beginn für „CoJack Blues“

Erster Auftritt seit dem Lockdown-Beginn für „CoJack Blues“

Harpstedt – Rund 130 Besucher haben am Samstagabend ein Open-Air-Konzert der Bremer Band „CoJack Blues“ um ihren Harpstedter Sänger Udo Rösner in Harpstedt genossen. Ein Teil der unteren Freistraße zwischen kleinem Weinladen sowie der Eisdiele und dem „Liberty’s“ von Metin Kalabalik wurde zu diesem Zweck abgesperrt. Zusätzlich zur Live-Musik konnte das Publikum Wein, Eis oder auch Burger und Pommes genießen.
Erster Auftritt seit dem Lockdown-Beginn für „CoJack Blues“
„Diese Tiere haben etwas Beruhigendes“

„Diese Tiere haben etwas Beruhigendes“

Groß Ippener – Andere Leute kommen auf den Hund. Ulrike Adam-Wülfers hat es hingegen eine domestizierte, aus den Anden stammende Kamelform angetan: Rocky, Naldo und Chewbacca heißen ihre drei Alpakas, die bei Wülfers’ Hotel in Groß Ippener viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Den Vierbeinern ein artgerechtes Zuhause zu geben, sei schon mit etwas Aufwand verbunden gewesen, verriet die Gastronomin in einem Interview.
„Diese Tiere haben etwas Beruhigendes“