Ressortarchiv: Landkreis Oldenburg

Vom Amtshof in die Kirchturmspitze

Vom Amtshof in die Kirchturmspitze

Zur letzten Hinrichtung in Harpstedt sollen bis zu 12.000 Menschen gekommen sein. Damals hatte die Kirche noch keinen Turm, weil der Gemeinde das Geld ausgegangen war. Noch nicht gewusst? Dann kommen Sie mit auf einen virtuellen Rundgang durch den Flecken!
Vom Amtshof in die Kirchturmspitze
Hübsches Kleinod an der Kirchstraße

Hübsches Kleinod an der Kirchstraße

Wildeshausen – Wer nachspüren möchte, wie Wildeshausen vor rund 100 Jahren ausgesehen hat, der begibt sich am besten in den Bereich rund um die Kirchstraße in der Kreisstraße. Hier finden sich mehrere Häuser mit einem Alter von mindestens 100 Jahren, die unter Denkmalschutz stehen und einen Eindruck von dem noch recht beschaulichen Ackerbürgerstädtchen Ende des 19. Jahrhunderts vermitteln.
Hübsches Kleinod an der Kirchstraße
Hoffentlich nicht der „ewige Schaffer“

Hoffentlich nicht der „ewige Schaffer“

Wildeshausen – Birte und Philipp Hogeback, das derzeitige Schafferpaar der Wildeshauser Schützengilde, wird in die Geschichtsbücher der Bürgergemeinschaft eingehen, obwohl es einen Großteil seiner Bewährungsproben noch gar nicht absolviert hat.
Hoffentlich nicht der „ewige Schaffer“
Gastkönig wird im nächsten Jahr ausgeschossen

Gastkönig wird im nächsten Jahr ausgeschossen

Wildeshausen – Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Nach diesem Motto kündigen Bürgermeister und General der Gilde, Jens Kuraschinski, sowie Gildeoberst Wilhelm Meyer an, dass es nächstes Jahr das ursprünglich für jetzt geplante Gastkönigsschießen geben soll.
Gastkönig wird im nächsten Jahr ausgeschossen
Bike & Ride-Anlage am Bahnhof ist betriebsbereit

Bike & Ride-Anlage am Bahnhof ist betriebsbereit

Wildeshausen – „Solch ein schmuckes Häuschen für Fahrräder haben andere Kommunen nicht“, findet Wildeshausens Baudezernent Manfred Meyer. Die Rede ist vom Neubau der Bike & Ride-Station am Bahnhof. Diese ist nämlich jetzt voll nutzbar und bietet den Kunden für ein geringes Entgelt vollen Komfort. Es handelt sich um eine abgeschlossene Anlage mit 48 Stellplätzen für Fahrräder. Zudem gibt es im Eingangsbereich 15 von außen zugängliche Schließfächer, in denen sich Ladesteckdosen für Fahrrad- oder Smartphoneakkus befinden.
Bike & Ride-Anlage am Bahnhof ist betriebsbereit
„Wasserdrachen“ im Gartenteich

„Wasserdrachen“ im Gartenteich

Sage-Haast - Von Dirk Fass. Weltweit gibt es insgesamt etwa 6 000 Amphibienarten, lediglich 21 von ihnen sind in Deutschland heimisch. Hiesige Exemplare zählen allesamt zu den Schwanz- und Froschlurchen. In einer kultivierten, ausgeräumten und trockengelegten Landschaft steht den kleinen Geschöpfen nur wenig Lebensraum zur Verfügung. „Kröten und Frösche beispielsweise haben in ihrem Bestand stark abgenommen, da es kaum noch sogenannte Trittbrettgewässer gibt“, erklärt Tierschützerin Colette Lenuweit aus Huntlosen. Damit seien kleine Vertiefungen gemeint, in denen das Wasser stehen bleibt. „Diese bieten den Tieren einen Zwischenstopp zum Kräftesammeln, um dann zu ihren Gewässern weiter zu kriechen oder zu hüpfen“, sagt sie. Ihr Anliegen ist es, wieder mehr „Kinderstuben“ für die im Nordwesten heimischen Amphibien zu schaffen.
„Wasserdrachen“ im Gartenteich
Zur Nachahmung empfohlen

Zur Nachahmung empfohlen

Harpstedt - 2019 entschloss sich Hermann Jarren vom Logeweg in Harpstedt, 35 Quadratmeter Rasen in seinem Garten umzufräsen und dort eine Blühfläche anzulegen. Das vielfältige, farbenprächtige Ergebnis überwältigte ihn. In diesem Jahr bearbeitete er die Fläche nicht, aber Aussamungen und mehrjährige Kräuter liefern gleichwohl reichlich Anreize für Insekten. Die Ortsgruppe Harpstedt im Naturschutzbund Deutschland (Nabu) freut sich über dieses schöne Beispiel auf Privatgrund. Foto: Nabu
Zur Nachahmung empfohlen
Schwerer Unfall auf A1: Strecke nach Bremen mehrere Stunden gesperrt – drei Verletzte

Schwerer Unfall auf A1: Strecke nach Bremen mehrere Stunden gesperrt – drei Verletzte

Nach einem schweren Unfall auf der A1 zwischen Groß Ippener und Stuhr ist die Autobahn in Richtung Bremen am Donnerstagnachmittag voll gesperrt worden.
Schwerer Unfall auf A1: Strecke nach Bremen mehrere Stunden gesperrt – drei Verletzte
Start in die Minigolfsaison: Zusätzlich zu den Spielregeln gelten Hygiene- und Abstandsvorschriften

Start in die Minigolfsaison: Zusätzlich zu den Spielregeln gelten Hygiene- und Abstandsvorschriften

Harpstedt - „Die neuen Schreibblockhalter an den Minigolfbahnen sind aus Edelstahl. Die halten 100 Jahre. Mindestens. Und der Beton darunter natürlich auch“, versichert Hermann Schnakenberg, erster Vorsitzender des Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVV) Harpstedt, schmunzelnd. Das Einbetonieren hat er übrigens selbst erledigt. Ansonsten fällt auf der Minigolfanlage am Tielingskamp in Harpstedt, die an diesem Sonnabend, 30. Mai, um 14 Uhr in die neue Saison startet, eine neue Sitzbank mitsamt Tisch ins Auge. Das alte Außenmobiliar ersetzt der VVV nach und nach durch pflegeleichtes. Auch die Hindernisse werden fortlaufend in Schuss gehalten. Die Erneuerung der „Rampe“ am „Netz“ steht demnächst auf dem Programm. Mit dem Saisonstart gelten nicht nur die bekannten Spiel-, sondern nun zusätzlich die pandemiebedingten Abstands- und Hygieneregeln. Um deren Einhaltung zu gewährleisten, muss stets eine volljährige Person auf der Anlage sein. Das stellt der VVV sicher. Minderjährige Schüler kommen daher bis auf Weiteres nicht als Aushilfen zum Einsatz. Weil Partys in größeren Gruppen wegen der coronabedingten Beschränkungen tabu sind und das Harpstedter Schiebenscheeten komplett ins Wasser fällt, könnte die Minigolfanlage zu Pfingsten mehr Zulauf erfahren als sonst beim Saisonstart. „Die Leute haben einfach Lust, nach draußen zu gehen. Sie wollen mal was anderes sehen und unternehmen“, glaubt VVV-Kassenwartin Christina Bitter. Maximal 50 Minigolfschläger stehen zur Verfügung. An normalen Tagen reicht das locker aus. Die Anlage ist ab dem 30. Mai an jedem Sonnabend, Sonn- und Feiertag von 14 bis 18 Uhr geöffnet, in den Ferien dann sogar täglich, sofern das Wetter einen Spielbetrieb zulässt. Erwachsene zahlen drei (mit Ehrenamtskarte: zwei) Euro Eintritt, Kinder und (nicht volljährige) Jugendliche zwei Euro. Wer außerhalb der Öffnungszeiten „minigolfen“ will, möge sich im Hotel „Zur Wasserburg“ (Tel.: 04244/1008) melden. Unser Bild: Leevke und Norik, Enkel der zweiten VVV-Vorsitzenden Elke Wachendorf (l.), amüsieren sich auf einer der Bahnen – im Beisein von Hermann Schnakenberg und Christina Bitter. Foto: boh
Start in die Minigolfsaison: Zusätzlich zu den Spielregeln gelten Hygiene- und Abstandsvorschriften

Freibadsaison: „Versucht, was möglich ist!“

Harpstedt – Geradezu gebannt hörte Klaus Budzin (SPD) nach eigenem Bekunden während der jüngsten Samtgemeinderatssitzung im Harpstedter Koems-Saal zu, „was man in diesem Sommer mit dem Rosenfreibad vorhat“. Er gesteht ganz offen: „Hätte mich jemand gefragt, ob man es öffnen kann – ich hätte alles verwettet und ,Nein' gesagt.“ Inzwischen denkt er – nach vielen Gesprächen – anders darüber. Etliche Anregungen seien ihm zu Ohren gekommen: „Frühschwimmer zuerst und Kids vormittags reinlassen, nachmittags dann alle die, die wollen; Betreuung und Überwachung der Coronaregeln-Einhaltung vielleicht mit freiwilligen Bürgern und anderes mehr.“ Auch den Vorschlag der Grünen, den Freibad-Förderverein „mit ins Boot zu nehmen“, bewertet Budzin als „eine gute Idee“. Ja, er wisse sehr wohl, dass all das „nicht zu Ende gedacht ist, aber es wäre ein Anfang“, der Mut brauche, aber auch ganz bestimmt Freude bringen werde.
Freibadsaison: „Versucht, was möglich ist!“
Bislang schießen nur die Altonaer

Bislang schießen nur die Altonaer

Keine Übungsschießen, Vergleichswettkämpfe und Schützenfeste – die Corona-Pandemie setzt auch den Schützenvereinen zu. Seit Montag ist zumindest ein Schießbetrieb unter Auflagen wieder möglich. Davon Gebrauch macht in der Gemeinde Dötlingen bislang aber nur der SV Altona.
Bislang schießen nur die Altonaer
Parkplatz am Pestruper Gräberfeld wieder befahrbar

Parkplatz am Pestruper Gräberfeld wieder befahrbar

Wildeshausen – Pünktlich zum Pfingstfest hat die Stadt Wildeshausen den Parkplatz am Pestruper Gräberfeld für die Öffentlichkeit freigegeben. Damit kann eine Akte weitgehend geschlossen werden, die vor rund zehn Jahren von der damaligen CDU-Ratsfrau Christa Plate per Antrag an den Wildeshauser Stadtrat geöffnet wurde. Sie hatte gefordert, in dem Bereich eine öffentliche Toilettenanlage für die Besucher des Gräberfeldes zu installieren.
Parkplatz am Pestruper Gräberfeld wieder befahrbar
Dem Bombenhagel entronnen

Dem Bombenhagel entronnen

Colnrade/Breslau – Zwei Wochen nach dem Beginn ihrer Flucht vor der Roten Armee aus Breslau entrinnen Ruth Heinrich, ihre Schwestern Inge, Jutta und Hildegard sowie die Mutter 1945 der Bombardierung Dresdens. Sie wissen um die Gefahr eines Luftangriffs, als sie sich in der Stadt aufhalten. Ihr Ziel: der Bahnhof. Inmitten von Menschenmassen versucht die Familie, einen Zug zu ergattern, der sie in Sicherheit bringt – raus aus der „Todesfalle“. Doch das erfordert Ellenbogeneinsatz. Die Züge sind völlig überfüllt. Flüchtende nehmen jede Lücke in Beschlag, sitzen teils auf Dächern oder zwischen den Puffern, schreibt Ruth Heinrich Jahrzehnte später nieder; da ist sie längst verheiratet, lebt in England und trägt den Nachnamen ihres Ehemanns Laurie Brown, eines vormaligen Besatzungssoldaten.
Dem Bombenhagel entronnen

Kommunalwahl: Wer will kandidieren?

Harpstedt - Auch mit der Kommunalwahl 2021 hat sich der Vorstand des SPD-Ortsvereins Harpstedt in seiner jüngsten Online-Sitzung beschäftigt: „Zuvorderst gilt es, alle derzeit amtierenden SPD-Ratsmitglieder zu ihren persönlichen Plänen und weitere, vor allem jüngere Interessierte zu einer etwaigen Kandidatur zu befragen“, so der Vorsitzende Daniel Helms.
Kommunalwahl: Wer will kandidieren?
Neue „Waldburg“ an neuem Standort?

Neue „Waldburg“ an neuem Standort?

Harpstedt – Per Videokonferenz hat zum zweiten Mal der Vorstand des SPD-Ortsvereins Harpstedt getagt. Die Sozialdemokraten arbeiteten die Tagesordnung ohne Probleme ab. Inhaltlich ging es um die Frage, ob eine Grundsanierung des Harpstedter Kindergartens „Waldburg“ wirtschaftlich sinnvoll wäre. Das Gebäude ist in die Jahre gekommen. Die Samtgemeindeverwaltung hat in der Vergangenheit den Standpunkt vertreten, nur ein Neubau würde Sinn machen. Dieser Meinung sei überwiegend auch der SPD-Ortsvereinsvorstand gewesen, so der Vorsitzende Daniel Helms. Zudem könnte sich ein neuer Standort empfehlen, denn dann liefe während der Errichtung des Neubaus der Kita-Betrieb in der alten „Waldburg“ reibungslos weiter. „Matthias Hoffmann erläuterte, dass es bereits dahingehende Überlegungen unter den Fleckenratsmitgliedern gebe, die es umgehend zu vertiefen gelte“, heißt es in einer Pressemitteilung der SPD.
Neue „Waldburg“ an neuem Standort?

Offene Stellen im Ehrenamt

Harpstedt – Für eine Turnbegleitung von Kita-Kindern und ein „Antolin-Leseportal für Schüler“ sucht die Freiwilligenagentur „mischMIT!“ Interessierte, die sich innerhalb der Samtgemeinde Harpstedt ehrenamtlich engagieren möchten. Etwas erklärungsbedürftig ist das zweite Angebot: Dabei geht es um Schüler, die zu Hause keinen Zugang zum Onlineportal „Antolin“ haben, das sie beim Lesen von Büchern unterstützt. Sie können aber Schulcomputer nutzen – und sollen dabei ehrenamtlich begleitet werden. Die Freiwilligenagentur ist via E-Mail an info@mischmit.org zu erreichen – oder aber während der Öffnungszeiten (montags bis mittwochs von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 16 bis 18 Uhr) unter der Telefonnummer 04431/748 34 75.
Offene Stellen im Ehrenamt

Gästeführer können nun in die Saison starten

Harpstedt – Gästeführungen sind in Niedersachsen unter Einhaltung von Auflagen wieder möglich. Daher kann das diesjährige Gästeführerprogramm für die Samtgemeinde Harpstedt am Sonntag, 7. Juni, um 13 Uhr starten. Ein echter Klassiker erwartet Interessierte dann: Gästeführer Heinrich Sudmann nimmt bis zu neun Pedalritter mit auf eine Radtour zu „historischen Höfen“. Die Radler treffen sich beim Amtshof in Harpstedt. Etwa viereinhalb Stunden Zeit müssen sie einplanen. Die Kosten betragen vier Euro pro Person. Kinder bis einschließlich 14 Jahre zahlen nichts. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich und – ab Montag – bei Maren Jehlicka aus der Samtgemeindeverwaltung unter der Rufnummer 04244/8233 möglich. Die pandemiebedingten Auflagen des Landes Niedersachsen beinhalten, dass die Führung unter freiem Himmel über die Bühne gehen muss. Die Teilnehmenden müssen mindestens anderthalb Meter Mindestabstand zueinander einhalten und eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Auch wenn die Begleitumstände ungewohnt sind, freut sich das Gästeführerteam nach eigenem Bekunden darauf, nun endlich in die Saison 2020 starten zu können. Wer sich für eine individuelle Gästeführung interessiert, darf sich ebenfalls gern bei Maren Jehlicka melden.
Gästeführer können nun in die Saison starten

Finanzausschuss tagt im Koems

Harpstedt – Die „Haushaltswirtschaft 2019“ sowie Anpassungen und Ergänzungen der Prioritäten einer „Bedarfsliste für mittel- und langfristige Gebäudeinvestitionen“ sind am Donnerstag, 4. Juni, Beratungsthemen im Finanzausschuss der Samtgemeinde Harpstedt. Die öffentliche Sitzung beginnt um 19 Uhr im Harpstedter Koems-Saal.
Finanzausschuss tagt im Koems
81 „Aderlässe“ in Groß Ippener

81 „Aderlässe“ in Groß Ippener

Groß Ippener - Über 81 Blutspender im Feuerwehrhaus Groß Ippener darunter zwei Erstspender, freuten sich die Ortsfeuerwehr und das Rote Kreuz am Mittwoch. „Viel mehr wäre in drei Stunden gar nicht zu schaffen gewesen“, sagt Birgit Lattuch aus dem Helferteam. Zweimal Fieber messen, Abstand waren, obligatorischer Mund-Nase-Schutz, Lunchpaket statt Büfett – vieles war pandemiebedingt anders als gewohnt. Gemecker habe es aber nicht gegeben, so Lattuch. Für die 50. geleistete Blutspende erhielt Christina Sander aus Harpstedt eine „Powerbank“ und einen in der Friedhofsgärtnerei einzulösenden Gutschein. Zwei weitere Frauen wurden für die fünfte und die zehnte Spende mit dem „Blutspendeheld“-Kaffeepott bedacht. Der Spitzenreiter unter den „Wiederholern“, Eilert Winter aus Kirchseelte, brachte seinen 140. „Aderlass“ hinter sich. Das DRK-Blutspendeteam kam aus Rastede. Foto: BohlKen
81 „Aderlässe“ in Groß Ippener
Schafkoben weiter ohne Nutzer

Schafkoben weiter ohne Nutzer

Wildeshausen – Der Schafkoben in Wildeshausen fällt auf, wenn man über den Nordring in Richtung Westring fährt. Es erinnert von der Bauweise an die alten Schafställe, wie sie noch auf dem Pestruper Gräberfeld und in Holzhausen zu sehen sind.
Schafkoben weiter ohne Nutzer
Unfall auf A1: Vollsperrung bei Bremen und Delmenhorst
Video

Unfall auf A1: Vollsperrung bei Bremen und Delmenhorst

Nach einem Unfall auf der Autobahn 1 bei Bremen musste die A1 am Donnerstag mehrere Stunden gesperrt werden. Der Crash ereignete sich zwischen Groß Ipperner und Delmenhorst-Ost.
Unfall auf A1: Vollsperrung bei Bremen und Delmenhorst
Öfter erfolgreich als andernorts

Öfter erfolgreich als andernorts

Landkreis – Seit mittlerweile fünf Jahren nimmt der Landkreis Oldenburg am „Deutschen Reanimationsregister“ teil, welches im Rahmen eines Qualitätsmanagements die Prozesse und Ergebnisse der Wiederbelebungszahlen darstellt und auswertet. „Die aktuellen Zahlen aus dem Jahr 2019 sind erneut überaus positiv und zeigen die hervorragende Ergebnisqualität bei der Behandlung des Herz-Kreislaufstillstandes durch das rettungsdienstliche Personal des Landkreises Oldenburg“, zieht die Kreisverwaltung in einer aktuellen Auswertung ihrerseits eine positive Bilanz.
Öfter erfolgreich als andernorts
Nur noch drei Covid-19-Erkrankte im Landkreis Oldenburg

Nur noch drei Covid-19-Erkrankte im Landkreis Oldenburg

Wildeshausen – Gute Nachrichten aus unserer Region: Die Gesamtzahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Oldenburg bleibt weiter bei 243 bestätigten Fällen (inklusive genesener und verstorbener Personen) einer Covid-19-Erkrankung, hervorgerufen durch das Virus Sars-CoV-2.
Nur noch drei Covid-19-Erkrankte im Landkreis Oldenburg
Baumfällungen sorgen für Ärger

Baumfällungen sorgen für Ärger

Dötlingen - Von Tanja Schneider. Was geht in dem kleinen Baugebiet am Goldbergsweg in Dötlingen tatsächlich vor? Das fragte sich so mancher, der am Dienstagabend die Sitzung des Bau-, Straßen- und Verkehrsausschusses im Rathaus-Neubau verfolgte. Auf der Tagesordnung stand die Änderung des Bebauungsplanes – um Bauteppiche anzupassen und Verkehrsflächen festzusetzen. In den Fokus rückten aber schnell Bäume und Hecken, die als erhaltenswert festgeschrieben waren, aber nun „verschwunden“ sind.
Baumfällungen sorgen für Ärger
„Werd’ auch du zum Lebensretter!“

„Werd’ auch du zum Lebensretter!“

Harpstedt - Von Jürgen Bohlken. Zum fünften Mal jährt sich an Pfingsten der Tag der Leukämie-Diagnose für Marius Kossmann aus Harpstedt. Die Hiobsbotschaft löste eine riesige Welle der Hilfsbereitschaft aus. In Lübeck, wo der Harpstedter damals seine Ausbildung absolvierte, und in seinem Heimatort nahmen insgesamt rund 2 000 Menschen bei großen Registrierungsaktionen unter dem Motto „Marius will leben“ die Gelegenheit wahr, sich als potenzielle Stammzellenspender registrieren zu lassen. 959 waren es am 8. August 2015 allein in Harpstedt.
„Werd’ auch du zum Lebensretter!“
Projekt für Schulverweigerer erfolgreich angelaufen

Projekt für Schulverweigerer erfolgreich angelaufen

Wildeshausen – Über eine erfolgreiche Arbeit im Jahr 2019 können die Mitarbeiter des Vereins „Brücke“ mit Sitz in Delmenhorst und Wildeshausen berichten. So hat das Projekt, das sich in erster Linie um junge Menschen kümmert, die straffällig geworden sind, in der Kreisstadt 51 Jugendliche und Heranwachsende betreut. Von den Teilnehmenden wurden laut Jahresbericht zehn junge Menschen aus dem Vorjahr übernommen.
Projekt für Schulverweigerer erfolgreich angelaufen
Landfrauen nähen 8 450 Alltagsmasken

Landfrauen nähen 8 450 Alltagsmasken

Landkreis – Wer hätte vor einem halben Jahr gedacht, dass die Landfrauen im Landkreis Oldenburg Mund-Nasen-Masken für Seniorenheime und andere Einrichtungen nähen würden? Wohl niemand, aber die Corona-Pandemie hat den Alltag verändert. Und nun kann der Kreislandfrauenverband Oldenburg mitteilen, dass insgesamt 8 450 Masken hergestellt wurden.
Landfrauen nähen 8 450 Alltagsmasken

Achsbruch an E-Auto bei Unfall auf der A1

Groß Ippener/Wildeshausen – Hoher Sachschaden ist laut Polizei am Donnerstag gegen 3 Uhr früh bei einem Verkehrsunfall auf der A1 im Bereich der Samtgemeinde Harpstedt entstanden. Ein Osnabrücker (34), der mit seinem Elektroauto in Richtung Bremen unterwegs war, kam zwischen den Anschlussstellen Wildeshausen-Nord und Groß Ippener – aufgrund geänderter Verkehrsführung wegen einer Baustelle – in einer Verschwenkung nach links von der Fahrbahn ab und überfuhr mehrere Warnbaken. An dem hochwertigen Wagen entstanden erhebliche Schäden an der linken Seite. Unter anderem brach nach Angaben der Polizei die Hinterachse. Die Schadenshöhe wird auf rund 15 000 Euro geschätzt.
Achsbruch an E-Auto bei Unfall auf der A1

Tauferinnerung und musikalischer Gottesdienst

Harpstedt – Mit einem Gottesdienst zur Tauferinnerung „für die ganze Familie“ läutet die evangelische Gemeinde am Sonntag, 31. Mai, 10 Uhr, die Pfingstfeiertage in der Harpstedter Christuskirche ein. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Vor allem diejenigen, die vor fünf oder zehn Jahren getauft wurden, seien mit ihren Angehörigen willkommen. „Man darf die Taufkerze von damals mitbringen. Kinder, die kommen, sollten eine Schere und einen Kleber dabei haben. Pastorin Hanna Rucks hält eine ,Bastelpredigt'. Der Gottesdienst wird per Livestream ins Netz übertragen. Wer zu Hause mitbasteln möchte, sollte zusätzlich vier quadratische Blätter bereithalten. Eine kleine Combo sorgt für moderne Musik. Alle Kirchgänger über sechs Jahre sind gebeten, einen Mund-Nase-Schutz zu tragen“, erläutert die Christusgemeinde.
Tauferinnerung und musikalischer Gottesdienst
„Wir stellen auf großer Fläche die Weichen“

„Wir stellen auf großer Fläche die Weichen“

Wälder gegen den Klimawandel zu wappnen sei nicht einfach, sagt Stefan Grußdorf vom Forstamt Ahlhorn. Denn Bäume brauchen Jahrzehnte, um zu wachsen – neue, widerständigere Arten müssen also erst einmal groß werden. Bis dahin setzt er auf Bauen mit Holz und gutes Wassermanagement.
„Wir stellen auf großer Fläche die Weichen“
Unter Coronaregeln im neuen Saal getagt

Unter Coronaregeln im neuen Saal getagt

Neerstedt - Von Tanja Schneider. Ungewohnte politische Beratungen im Neerstedter Rathaus: Bei der ersten öffentlichen Sitzung eines Fachausschusses der Gemeinde Dötlingen seit dem Ausbruch des Coronavirus erwarteten Politiker, Planer sowie Zuhörer am Dienstagabend nicht nur Abstands- und Hygieneregeln, sondern auch neue Räumlichkeiten. Zum ersten Mal tagte ein Gremium im Saal des fast fertiggestellten Erweiterungsbaus. „Ich hoffe, dass hier stets gute Entscheidungen für die Gemeinde und ihre Bürger getroffen werden“, sagte Gernot Kuhlmann (CDU), der als Vorsitzender die Sitzung des Bau-, Straßen- und Verkehrsausschusses (BSV) eröffnete.
Unter Coronaregeln im neuen Saal getagt
Keine Feiern von Gildeclubs erlaubt

Keine Feiern von Gildeclubs erlaubt

Wildeshausen – Ein Pfingstwochenende mit angenehmen Temperaturen steht bevor. Eigentlich ideale Bedingungen für das traditionelle Gildefest in Wildeshausen – das in diesem Jahr aber wegen der Corona-Pandemie entfallen muss.
Keine Feiern von Gildeclubs erlaubt

Kinder baten Kanadier in radebrechendem Englisch um Süßes: „Billy, have you chocolate for me?“

Groß Köhren - Aus den Kindheitserinnerungen eines Spielkameraden von Heinz Nienaber aus Groß Köhren: „1945 hieß es plötzlich, die Kanadier seien schon in Twistringen. Wir Kinder mussten in der Wohnung bleiben. Ich konnte vom Wohnzimmer aus die Straße, die Delmebrücke und die Scheune von Martens sehen. Plötzlich kam ein Panzer angefahren. Wir rannten in den Keller von Siemering, wo wir zu der Zeit wohnten. Einige Kanadier kamen die Treppe herunter und fragten uns, ob doch deutsche Soldaten oder Waffen da wären. Wir verneinten das und durften wieder nach oben in unsere Wohnungen gehen, das Haus aber nicht verlassen. Eine Ausgangssperre wurde verhängt. Vom Fenster aus konnten wir sehen, dass auf dem Hof von Alfken Panzer und andere Militärfahrzeuge standen und viele Soldaten da waren. Tage später haben wir dann doch vor dem Haus gespielt. Mit der Zeit verloren wir die Angst und Scheu vor den Kanadiern. Wir haben zugesehen, wie sie mit Schablonen weiße Wildschweinköpfe auf ihre Fahrzeuge pinselten. Die Villa von Familie Siemering wurde bald zum größten Teil von den Kanadiern besetzt, und wir hatten nur noch ein Zimmer. Ich erinnere mich daran, dass in unserem Kinderzimmer drei Soldaten einquartiert wurden – die Schotten Bill, Toffee und George. Wir haben dann wieder im Dorf herumgetollt und zwischen den Fahrzeugen der Kanadier gespielt. Wenn wir uns unbeobachtet fühlten, sind wir auch in die Fahrzeuge, die abseits standen, hineingeklettert und taten so, als wollten wir die Brummis wegfahren. Wir sahen den Soldaten auf dem Hof von Alfken beim Fußballspielen zu. Wenn der Ball in den Brunnen fiel, schnappten sie sich einen von uns Jungen an den Beinen und hielten uns kopfüber in den Brunnen. So konnten wir den Ball dann gerade mit den Händen greifen und wurden wieder hochgezogen. Manchmal bekamen wir etwas zum ,Schlickern’. Mit der Zeit eigneten wir uns auch die Vornamen der einzelnen Soldaten an und schnappten einige Wörter auf. Radebrechend fragten wir: ,Billy,
Kinder baten Kanadier in radebrechendem Englisch um Süßes: „Billy, have you chocolate for me?“
Kettenrad eines Panzers erinnert noch heute an 1945

Kettenrad eines Panzers erinnert noch heute an 1945

Groß Köhren – Im zweiten Teil seines Gastbeitrags für unsere Serie widmet sich Heinz Nienaber dem Kriegsende 1945. Nachfolgend der Bericht des Groß Köhreners im Wortlaut.
Kettenrad eines Panzers erinnert noch heute an 1945
Bleibt es bei der Eröffnung im September?

Bleibt es bei der Eröffnung im September?

Harpstedt/Cloppenburg - Von Christoph Heinzel. Peter Maffay, Drafi Deutscher, Karl Dall, Renate Kern, The Rattles – sie alle sind im „Stein“ aufgetreten. „Stein“ – so lautet bis heute die liebevolle Abkürzung für die ehemalige Harpstedter Landdiskothek „Zum Sonnenstein“. Inzwischen steht das Gebäude bekanntlich schon lange auf dem Gelände des Museumsdorfs Cloppenburg. Es markiert, so der Plan, den Beginn der Entwicklung eines ganz neuen Abschnitts im Freilichtmuseum – mit Bauwerken, die charakteristisch und kulturtypisch für die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts gewesen sind.
Bleibt es bei der Eröffnung im September?
Exhibitionist blockiert Zug und leckt Waggons ab

Exhibitionist blockiert Zug und leckt Waggons ab

Wildeshausen – Ein Exhibitionist, der einen Zug blockiert und die Scheiben der Waggons ableckt, sowie ein Ladendieb, der am Wildeshauser Westring im großen Stil Waren abtransportieren wollte, beschäftigten die Polizei aus Wildeshausen am Montag und Dienstag in ungewöhnlicher Weise.
Exhibitionist blockiert Zug und leckt Waggons ab
„Wiedersehen grenzte an ein Wunder“

„Wiedersehen grenzte an ein Wunder“

Breslau/Colnrade – Was wird aus dem zum Volkssturm eingezogenen Bruder Arnim? Und was aus dem in Kriegsgefangenschaft geratenen Vater? Ruth Heinrich (sie nimmt nach der Heirat eines britischen Besatzungssoldaten 1947 dessen Nachnamen Brown an) ahnt nicht, dass sie beide wiedersehen soll, als sie im Alter von 19 Jahren im Januar 1945 bei eisiger Kälte mit ihrer Mutter sowie ihren Schwestern Inge (20), Jutta (12) und Hildegard (fast 7) aus Breslau flieht. Nur mit ein paar Habseligkeiten versucht die Familie der ihr im Nacken sitzenden Roten Armee zu entkommen.
„Wiedersehen grenzte an ein Wunder“
LiLi-Servicekino trotz Corona nicht gefährdet

LiLi-Servicekino trotz Corona nicht gefährdet

Wildeshausen – Nach und nach strebt die Politik aus der Corona-Lethargie wieder in Richtung Normalität. Niedersachsen versucht, die Öffnungen nach einem Fünf-Punkte-Plan umzusetzen. Neben der Gastronomie hat es die Kultur besonders hart getroffen. Wann und unter welchen Bedingungen die vielen Kinos in Niedersachsen wieder öffnen dürfen, steht noch in den Sternen. Für viele kleinere Lichtspielhäuser eine bedrohliche Situation.
LiLi-Servicekino trotz Corona nicht gefährdet
In Minuten ist das Isolierzimmer fertig

In Minuten ist das Isolierzimmer fertig

Wardenburg – Auch, wenn die schlimmsten Prognosen hierzulande nicht eingetreten sind, haben es die vergangenen Wochen in Europa und der Welt gezeigt: Im Zuge der Pandemie ist guter Rat mitunter teuer. In kurzer Zeit können die räumlichen Kapazitäten von Krankenhäusern und Intensivstationen schnell erschöpft sein. Neue bereitzustellen, ist nicht immer so schnell möglich, wie es wünschenswert wäre, und die Lage es erfordert. Nur wenige Minuten dauert es jedoch, eine Isoliereinheit der vergleichsweise jungen Firma Nordwest-Box (Nowebo) aus Wardenburg zu errichten. In einen aufblasbaren, unter hohem Druck stehenden Rahmen werden aus besonderer Plastikfolie bestehende Räume eingehängt – hermetisch abgeriegelte „Luftsäcke“, transparent und komplett mit einer Luftschleuse versehen.
In Minuten ist das Isolierzimmer fertig
Nicht jede Nachsuche führt zum Erfolg

Nicht jede Nachsuche führt zum Erfolg

Harpstedt/Fahrenhorst - Von Jürgen Bohlken. Abstand halten hat Bosso gelernt, sogar schon vor Corona. Als ausgebildeter Schweißhund spürt er Wild auf, das sich bei Verkehrsunfällen schwer verletzt hat. Oder solches, das nach dem Fangschuss eines Jägers nicht an Ort und Stelle verendet, sondern unter dem Einfluss des Adrenalins ins Dickicht entschwindet und teils noch bemerkenswert lange Strecken zurücklegt, ehe es tot zusammenbricht.
Nicht jede Nachsuche führt zum Erfolg
Reporter besuchen im Oktober Wuhan - später wird einer von ihnen positiv auf Corona-Antikörper getestet

Reporter besuchen im Oktober Wuhan - später wird einer von ihnen positiv auf Corona-Antikörper getestet

Der 58-jährige Wildeshauser Torsten Timm war Ende Oktober als Videoberichterstatter bei den Weltsoldatenspielen in Wuhan in China. Er und ein Teamkollege hatten sich dort eine Erkältung eingefangen. Beim Kollegen wurden später Antikörper gegen das Coronavirus nachgewiesen. Daraufhin ließ sich auch Timm testen.
Reporter besuchen im Oktober Wuhan - später wird einer von ihnen positiv auf Corona-Antikörper getestet
Krippenkinder spielen auf neuem Außengelände

Krippenkinder spielen auf neuem Außengelände

Wildeshausen – Die Krippenkinder des Stadtkindergartens „Pusteblume“ in Wildeshausen können sich über ein komplett umgestaltetes Außengelände freuen. Am Dienstag wurde das Projekt zusammen mit Bürgermeister Jens Kuraschinski vorgestellt. Schon im Herbst vergangenen Jahres waren die Erdarbeiten abgeschlossen gewesen. Nun wurde eine Hütte aufgebaut, ein Matschbereich angelegt, und die Kinder können die umgestaltete Terrasse bei Sonnenschein genießen.
Krippenkinder spielen auf neuem Außengelände
„Die Dankbarkeit gegenüber den Sattmachern kam abhanden“

„Die Dankbarkeit gegenüber den Sattmachern kam abhanden“

Sürstedt – Die Schlagzeile „Landwirtschaft nimmt Lebensraum“ in unserer Zeitung vor einigen Tagen, die auf eine umstrittene Äußerung von Bundesumweltministerin Svenja Schulze vor dem Hintergrund des Verschwindens artenreicher Wiesen und Weiden zurückging, hat Rolf Rohlfs aus Sürstedt erbost. Siebeneinhalb Milliarden Menschen ohne Eingriffe in die Natur hinreichend und vollwertig ernährt zu bekommen, sei genauso unmöglich wie die Quadratur des Kreises, sagt er. Rohlfs hat sich ausgiebig mit der Kulturgeschichte beschäftigt. Dort liegt für ihn der Schlüssel zum Verständnis von Entfremdungsprozessen. Unsere Zeitung hat mit dem Landwirt gesprochen.
„Die Dankbarkeit gegenüber den Sattmachern kam abhanden“
Kurt Hagelmann hängt eine Amtszeit dran

Kurt Hagelmann hängt eine Amtszeit dran

Wildeshausen – Kurt Hagelmann ist auf Vorschlag der Freiwilligen Feuerwehr Wildeshausen mit Wirkung ab dem 1. Juni erneut zum stellvertretenden Stadtbrandmeister ernannt worden. Der 56-Jährige ist bereits seit dem 1. Dezember 1995 in diesem Amt aktiv. Er tritt somit schon die sechste Amtszeit an, was äußerst ungewöhnlich ist.
Kurt Hagelmann hängt eine Amtszeit dran
Neues Fitnessstudio neben der Disco - Fertigstellung im Dezember

Neues Fitnessstudio neben der Disco - Fertigstellung im Dezember

Wildeshausen – Neben der Diskothek „5 Elements“ in Wildeshausen wird gerade an einem weiteren Projekt der Disco-Betreiber gewerkelt: Dort entsteht das zweigeschossige Fitnessstudio „Fit Plus Wildeshausen“ mit einer Nutzfläche von 2 500 Quadratmetern.
Neues Fitnessstudio neben der Disco - Fertigstellung im Dezember
Susanne Mittag kritisiert Fleischindustrie

Susanne Mittag kritisiert Fleischindustrie

Wildeshausen – „Endlich macht die Bundesregierung Nägel mit Köpfen“, kommentiert die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag in einer Pressemitteilung den Beschluss des Bundeskabinetts, dass Werkverträge in der Fleischindustrie ab 2021 verboten werden sollen. „Seit Jahren wissen wir um die Missstände in der Fleischindustrie und seit Jahren ringen wir mit der Union, um einen besseren Schutz für die dort beschäftigten Arbeitnehmer“, informiert die tierschutzpolitische Sprecherin der SPD. „Es ist nicht hinnehmbar und verwerflich, dass Betriebe in der Fleischindustrie mehr als 80 Prozent ihrer Mitarbeiter in ihrem Kerngeschäft als Werkvertragsarbeitnehmer beschäftigen – auch im Landkreis Oldenburg und dem Landkreis Vechta. Hinzu kommt, dass die Betriebe häufig auf dem Rücken anderer Kosten für die Produktion sparen und dann Konzerne, wie die PHW-Gruppe (zu der unter anderem Wiesenhof und Geestland gehören, Anmerkung der Redaktion) ihren Geschäftssitz noch in Steueroasen wie Lichtenstein verlegen. Solche Methoden brauchen wir bei uns nicht“, wird Mittag deutlich. „Was wir brauchen, sind klare Standards für die Fleischproduktion, beim Arbeitnehmer, wie beim Tierschutz. Wer diese Voraussetzungen nicht erfüllt, kann sein Schnitzel in Deutschland nicht anbieten“, reagiert die Sozialdemokratin auf die Drohung der Fleischindustrie, im Falle eines Inkrafttretens des Gesetzes ins Ausland abwandern zu wollen.
Susanne Mittag kritisiert Fleischindustrie
Kirchenglocken als „Kriegsheimkehrer“

Kirchenglocken als „Kriegsheimkehrer“

Huntlosen - Von Dirk Fass. Auch Kirchenglocken sollten der nationalsozialistischen Kriegsführung zum Opfer fallen – das Geläut der Huntloser St.-Briccus-Kirche war da keine Ausnahme. Die Klangkörper des Huntloser Gotteshauses sollten einen neuen Zweck erfüllen, eingeschmolzen und zu Kanonen umgeformt zu werden. Als im Jahre 1942 die Bestandsaufnahme und Ablieferung angeordnet wurde, teilte man sie in vier Gruppen ein. In die Gruppe A fielen alle neueren Glocken, vor allem die, die als Ersatz für die bereits im Ersten Weltkrieg eingeschmolzenen Glocken angeschafft worden waren. In die Gruppe A fielen auch noch alle jene, die künstlerisch oder historisch als nicht besonders wertvoll eingestuft wurden.
Kirchenglocken als „Kriegsheimkehrer“
„Pirates of Coronatime“: Einradkür entsteht im Homeoffice

„Pirates of Coronatime“: Einradkür entsteht im Homeoffice

Harpstedt – An diesen Dialog erinnert sich vielleicht mancher Fan des Kino-Blockbusters „Fluch der Karibik“: Auf Hector Barbossas Einwand „Das ist nicht möglich!“ erwidert Captain Jack Sparrow: „Sagen wir: Nicht üblich“. Solche Gedanken haben während der Coronakrise auch die Einradsportlerinnen des Unicycle-Teams Harpstedt beschäftigt. Als klar war, dass ihnen die Turnhalle für längere Zeit nicht zum Trainieren zur Verfügung stehen würde, überlegten sie, welche Alternativen in Betracht kämen. Auf der Straße fahren? Völlig abwegig mit Wettkampfrädern! Dazu noch eine Kür kreieren, ohne sich persönlich zu treffen? Das ginge erst recht nicht, glaubten die Einradfahrerinnen.
„Pirates of Coronatime“: Einradkür entsteht im Homeoffice
Nach Brandanschlägen in Haft

Nach Brandanschlägen in Haft

Landkreis – Im Prozess vor dem Oldenburger Landgericht gegen die beiden 37 und 22 Jahre alten Männer aus Cloppenburg, denen Brandanschläge auf Streifenwagen, Dienstfahrzeug des Landkreises Cloppenburg und auf Blitzer-Anlagen vorgeworfen werden, ist der 37-jährige Hauptangeklagte am Montag zu drei Jahren und elf Monaten Gefängnis verurteilt worden.
Nach Brandanschlägen in Haft
Bürgerbus fährt am 2. Juni wieder los

Bürgerbus fährt am 2. Juni wieder los

Wildeshausen – Gute Nachrichten für alle in Wildeshausen, die nicht mehr so mobil sind: Ab Dienstag, 2. Juni, will der Bürgerbus seinen Fahrbetrieb wieder aufnehmen. Nach Auskunft von Renate Hocke, Vorsitzende des Bürgerbusvereins, wird es jedoch zunächst einige Veränderungen und Einschränkungen geben. „Dies hauptsächlich, um nach der langen Pause ganz vorsichtig wieder zu testen, wie die aktuelle Nachfrage aussieht“, schreibt sie. „Das schützt nicht zuletzt die ehrenamtlichen Fahrer, die als ältere Menschen häufig selbst zu den Corona-Risikogruppen gehören.“
Bürgerbus fährt am 2. Juni wieder los