Ressortarchiv: Landkreis Oldenburg

Bürgerschützen erhalten keinen Festauftrag vom Flecken

Bürgerschützen erhalten keinen Festauftrag vom Flecken

Harpstedt – Die Ratsmitglieder hatten zwar zwischenzeitlich überlegt, sich nur in verringerter Personenstärke sowie wegen der Vorgaben für die Gastronomie ausnahmsweise unter freiem Himmel zu treffen, doch die vom Flecken Harpstedt für Montagabend geplante Gemeinderatssitzung fiel schließlich komplett aus. Auf der Tagesordnung stand neben dem Haushalt für 2020 (siehe Meldung rechts) auch das diesjährige Bürgerschützenfest.
Bürgerschützen erhalten keinen Festauftrag vom Flecken
Johanneum rüstet weiter auf

Johanneum rüstet weiter auf

Wildeshausen – Das Krankenhaus Johanneum in Wildeshausen rüstet weiter auf, weil es mit einer Welle von Corona-Patienten rechnet. Wie die Klinik mitteilt, soll am Mittwoch ein beheiztes Zelt am Haupteingang an der Feldstraße aufgestellt werden, in dem Patienten untersucht werden, bevor sie das eigentliche Krankenhaus betreten. Mit dieser Schleuse soll verhindert werden, dass Menschen, die an Corona erkrankt sind, andere anstecken.
Johanneum rüstet weiter auf
Alles kommt auf den Prüfstand

Alles kommt auf den Prüfstand

Wildeshausen – „Wie es mit den Jubiläumsfeierlichkeiten weitergehen wird, können wir nach derzeitigem Stand noch nicht genau sagen“, sagt Wildeshausens Bürgermeister Jens Kuraschinski angesichts der vielen Absagen wegen der Corona-Pandemie. Eigentlich wollte die Stadt dieses Jahr die Verleihung der Stadtrechte vor 750 Jahren mit mehreren Großveranstaltungen und vielen kleineren Events feiern. Doch der Coronavirus hat in der Gesellschaft zwischenzeitlich für deutliche Veränderungen gesorgt. Insbesondere sind bereits viele Termine abgesagt worden, damit die Ausbreitung verlangsamt wird.
Alles kommt auf den Prüfstand
Pflegerin zum Besuchsverbot im Altenheim: „Es zerreißt uns das Herz“

Pflegerin zum Besuchsverbot im Altenheim: „Es zerreißt uns das Herz“

Anlässlich der Corona-Krise hat Birgit Plath, Pflegedienstleiterin im Alexanderstift in Wildeshausen, einen bewegenden Leserbrief geschrieben.
Pflegerin zum Besuchsverbot im Altenheim: „Es zerreißt uns das Herz“
Neuer Pastoralreferent folgt auf Matthias Goldberg

Neuer Pastoralreferent folgt auf Matthias Goldberg

Wildeshausen/Ahlhorn – Der 31 Jahre alte Pastoralreferent Thimo Holetzke tritt am 1. August die Nachfolge von Matthias Goldberg in der katholischen St.-Peter-Gemeinde in Wildeshausen und Ahlhorn an. Holetzke wohnt zurzeit noch mit seiner Frau in Oldenburg und beendet in der dortigen Kirchengemeinde St. Marien im Sommer seine Pastoralassistentenzeit. Bald wird er nach Wildeshausen ziehen und hier seine erste feste Stelle antreten.
Neuer Pastoralreferent folgt auf Matthias Goldberg
Düngeverordnung: Vorsitzender des Kreislandvolkes attackiert Bundesministerinnen

Düngeverordnung: Vorsitzender des Kreislandvolkes attackiert Bundesministerinnen

Landkreis/Großenkneten – Erst seit elf Tagen ist der neue Vorsitzende des Kreislandvolkverbandes Oldenburg im Amt: Detlef Kreye hatte im Rahmen der Vertreterversammlung in Wardenburg den Posten von Jürgen Seeger übernommen (wir berichteten). Hatte sich Kreye in dem öffentlichen Teil der Veranstaltung noch mit Aussagen zu aktuellen Themen zurückgehalten, legt er jetzt in einer Pressemitteilung nach.
Düngeverordnung: Vorsitzender des Kreislandvolkes attackiert Bundesministerinnen
Corona: Eine Person ist schon wieder gesund

Corona: Eine Person ist schon wieder gesund

Wildeshausen – Es gibt in der Zeit der Corona-Pandemie auch gute Nachrichten: Wie der Landkreis Oldenburg am Montag mitteilte, ist eine durch den Virus erkrankte Person wieder genesen. Bei 17 weiteren Personen endete die Quarantäne. Die Gesamtzahl der Corona-Infizierten im Landkreis Oldenburg beträgt derzeit 21 bestätigte Fälle einer COVID-19-Erkrankung, hervorgerufen durch das Virus Sars-CoV-2.
Corona: Eine Person ist schon wieder gesund
Elena Budzin steckt auf Fidschi fest

Elena Budzin steckt auf Fidschi fest

Harpstedt - Von Jürgen Bohlken. Ein halbes Jahr reisen und arbeiten mit dem Abi in der Tasche: Ihren Work-and-Travel-Aufenthalt in Neeseeland und Australien hatte sich Elena Budzin so schön vorgestellt. Und am Anfang ging auch tatsächlich ein Traum in Erfüllung. Dann aber wuchs sich Corona zu einer Pandemie aus, und nun kommt die junge Harpstedterin nicht von den Fidschi-Inseln weg. Die Bundesregierung hat zugesagt, gestrandete Urlauber mit Chartermaschinen zurückzuholen, aber das kann dauern. Mit jedem Tag, an dem die 19-Jährige fernab der Heimat festsitzt, wächst die Sorge ihrer Eltern.
Elena Budzin steckt auf Fidschi fest
Ehrenamtliche stellen Bringdienst auf die Beine: „Bleibt zu Hause, wir liefern!“

Ehrenamtliche stellen Bringdienst auf die Beine: „Bleibt zu Hause, wir liefern!“

Dötlingen - Von Tanja Schneider. Wer kann, bleibt derzeit zu Hause, geht nur zum Arbeiten, für Arztbesuche oder zum Einkaufen vor die Tür. Im Supermarkt schützen sich immer mehr Kunden mit Handschuhen. Viele achten penibel darauf, Abstand zu halten, um sich nicht mit dem Coronavirus anzustecken. Doch nicht überall geben die Räumlichkeiten so viel Platz her. Ein Beispiel sei der Dorfladen Dötlingen, findet Hella Einemann-Gräbert. Aus diesem Grund hat sie zusammen mit weiteren Ehrenamtlichen und in Absprache mit Dorfladenbetreiberin Elke Krebs einen Abhol- und Lieferservice organisiert, der an diesem Dienstag an den Start geht.
Ehrenamtliche stellen Bringdienst auf die Beine: „Bleibt zu Hause, wir liefern!“
Vorerst keine Strahler am Ehrenmal

Vorerst keine Strahler am Ehrenmal

Wildeshausen – Ganz so schnell, wie gedacht und vom Fachausschuss Ende Februar einstimmig empfohlen, wird das Ehrenmal am Burgberg in Wildeshausen wohl nicht beleuchtet werden, um Vandalismus vorzubeugen. Der Verwaltungsausschuss der Stadt Wildeshausen hat im Rahmen seiner vergangenen Sitzung beschlossen, die Beratung wieder in den Fachausschuss zurückzuverweisen. Die Entscheidung fiel nicht öffentlich. Offenbar hatte die Verwaltung massive Bedenken darüber geäußert, dass Strahler, die an den Laternen befestigt werden sollten, schnell wieder beschädigt werden würden. Die SPD hatte dann erfolgreich beantragt, sich eine Expertenmeinung von den Stadtwerken Bremen einzuholen, die in Wildeshausen die gesamte Beleuchtung modernisiert haben. „Die haben mit der Vorbeugung gegen Vandalismus Erfahrungen“, betonte Hartmut Frerichs (SPD) auf Nachfrage unserer Zeitung. „Die können uns sicherlich gute Lösungen aufzeigen, die dauerhaft etwas bringen.“
Vorerst keine Strahler am Ehrenmal
Jubiläumsjahr hat bisher nur Absagen zu bieten

Jubiläumsjahr hat bisher nur Absagen zu bieten

Wildeshausen – Das Jubiläumsjahr zu 750 Jahren Stadtrechte für Wildeshausen sollte ein zwölfmonatiger Reigen von Festveranstaltungen werden. Nun könnte es als das Jahr der abgesagten Veranstaltungen in die Geschichte der Stadt eingehen. Mit der für das vergangene Wochenende geplanten Genealogiebörse wurde bereits die Auftaktveranstaltung gestrichen. Die nächsten offiziellen Programmpunkte, wie Stadtlauf und Wohlfühlfest sind auf das kommende Jahr verlegt. Nun droht die Absage des Niedersachsentages, der am 22. und 23. Mai von der Stadt und dem Landkreis Oldenburg veranstaltet wird.
Jubiläumsjahr hat bisher nur Absagen zu bieten
Immer wieder Vandalismus im Arboretum

Immer wieder Vandalismus im Arboretum

Wildeshausen – Eigentlich sollten die Wildeshauser das Arboretum (Baumgarten) der Rotarier am Südring derzeit nutzen, um allein oder mit der Familie die Frühlingssonne zu genießen. Das ist gerade in dieser Zeit wichtig, um sicher Frischluft zu tanken. Dennoch scheinen einige Zeitgenossen nur Zerstörungswut zu verspüren, wenn sie liebevoll gepflanzte Bäume und aufgebaute Bänke, Tische oder Spielgeräte sehen.
Immer wieder Vandalismus im Arboretum
Gildefest 2020 abgesagt: Risiko wegen Coronavirus zu groß

Gildefest 2020 abgesagt: Risiko wegen Coronavirus zu groß

Wildeshausen – Viele hatten es befürchtet, doch manch einer hatte noch gehofft, dass es nicht so weit kommen würde. Nun ist es amtlich: Das Gildefest 2020 fällt komplett aus. Das gaben die Wildeshauser Schützengilde und die Stadt am Montag bekannt. Angesichts der Unsicherheit wegen der Corona-Pandemie sei es unverantwortlich, das Fest mit einigen Zehntausend Besuchern während der Pfingsttage abzuhalten, hieß es in einer Pressemitteilung.
Gildefest 2020 abgesagt: Risiko wegen Coronavirus zu groß
Gastronom Frank Stauga verteilt kostenlos Essen beim „Alten Amtshaus“

Gastronom Frank Stauga verteilt kostenlos Essen beim „Alten Amtshaus“

Wildeshausen - Der Wildeshauser Gastronom Frank Stauga bietet am heutigen Montag von 11 bis 15 Uhr Gemüseeintopf mit Schweinefleisch sowie ein vegetarisches Gericht mit Kartoffelspalten und Pesto beim „Alten Amtshaus“ an der Herrlichkeit in der Kreisstadt an – alles kostenlos und aus frischen Lebensmitteln gekocht, die wegen der Schließung des Lokals sonst in den kommenden Wochen schlecht geworden wären. Wer sich etwas abholen möchte, sollte einen Topf oder eine Schüssel dabei haben, um das Essen zu transportieren. Es gibt allerdings auch Styroporschalen.
Gastronom Frank Stauga verteilt kostenlos Essen beim „Alten Amtshaus“
Coronavirus im Landkreis Oldenburg: 164 Personen in Quarantäne

Coronavirus im Landkreis Oldenburg: 164 Personen in Quarantäne

Wildeshausen – Die Gesamtzahl der Corona-Infizierten im Landkreis Oldenburg betrug am Sonnabend 16 bestätigte Fälle einer COVID-19-Erkrankung, hervorgerufen durch das Virus Sars-CoV-2.
Coronavirus im Landkreis Oldenburg: 164 Personen in Quarantäne
Vorerst keine Strahler am Ehrenmal

Vorerst keine Strahler am Ehrenmal

Wildeshausen – Ganz so schnell, wie gedacht und vom Fachausschuss Ende Februar einstimmig empfohlen, wird das Ehrenmal am Burgberg in Wildeshausen wohl nicht beleuchtet werden, um Vandalismus vorzubeugen. Der Verwaltungsausschuss der Stadt Wildeshausen hat im Rahmen seiner vergangenen Sitzung beschlossen, die Beratung wieder in den Fachausschuss zurückzuverweisen. Die Entscheidung fiel nicht öffentlich. Offenbar hatte die Verwaltung massive Bedenken darüber geäußert, dass Strahler, die an den Laternen befestigt werden sollten, schnell wieder beschädigt werden würden. Die SPD hatte dann erfolgreich beantragt, sich eine Expertenmeinung von den Stadtwerken Bremen einzuholen, die in Wildeshausen die gesamte Beleuchtung modernisiert haben. „Die haben mit der Vorbeugung gegen Vandalismus Erfahrungen“, betonte Hartmut Frerichs (SPD) auf Nachfrage unserer Zeitung. „Die können uns sicherlich gute Lösungen aufzeigen, die dauerhaft etwas bringen.“
Vorerst keine Strahler am Ehrenmal

Awo koordiniert Einkaufshilfen

Wildeshausen – Hilfe bei Einkäufen und „sonstigen Erledigungen“ bietet die Arbeiterwohlfahrt (Awo) Wildeshausen an. Ihre Mitglieder, die entsprechende Unterstützung benötigten, können sich ab sofort an Thomas Harms (Tel. 04431/6656) wenden. Er organisiert und koordiniert die Hilfen. Außerdem sagt die Awo Wildeshausen ihre Jahreshauptversammlung ab, die für den 19. April geplant war. Als neuer Termin ist Sonntag, 21. Juni, ins Auge gefasst. Ob am 17. Mai der Bingo-Nachmittag über die Bühne gehen kann, hängt vom Verlauf der Coronavirus-Ausbreitung und den verfügten Beschränkungen ab.
Awo koordiniert Einkaufshilfen
Was passiert mit dem „Waldschlösschen“?

Was passiert mit dem „Waldschlösschen“?

Wildeshausen – Derzeit haben viele Gastwirte wegen des Coronavirus Probleme und wissen nicht, wie sie die Umsatzeinbußen kompensieren sollen. Ganz unabhängig davon ist es um das „Waldschlösschen“ an der Goldenstedter Straße in Wildeshausen offenbar schlecht bestellt. Jahrzehntelang war das Lokal eine feste Institution im Kreis der heimischen Gastronomie. Seit Kurzem ist jedoch die Betreibergesellschaft, die „Montana Gastro und Hausverwaltungs UG“, zahlungsunfähig. Und sie ist sogar dermaßen pleite, dass die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens mangels Masse abgelehnt wurde. Ein dementsprechender Bescheid des Amtsgerichts Delmenhorst liegt vor. Nach Informationen unserer Zeitung ist das Unternehmen bei der Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen in Rückstand geraten. Die Sozialversicherungsträger sollen ihre Forderungen geltend gemacht haben, was in der Zahlungsfähigkeit endete. Und die hat nichts mit dem Coronavirus zu tun, da die Probleme vor Ausbrechen des Erregers aufgetreten sind.
Was passiert mit dem „Waldschlösschen“?
Was passiert mit dem „Waldschlösschen“?

Was passiert mit dem „Waldschlösschen“?

Wildeshausen – Derzeit haben viele Gastwirte wegen des Coronavirus Probleme und wissen nicht, wie sie die Umsatzeinbußen kompensieren sollen. Ganz unabhängig davon ist es um das „Waldschlösschen“ an der Goldenstedter Straße in Wildeshausen offenbar schlecht bestellt. Jahrzehntelang war das Lokal eine feste Institution im Kreis der heimischen Gastronomie. Seit Kurzem ist jedoch die Betreibergesellschaft, die „Montana Gastro und Hausverwaltungs UG“, zahlungsunfähig. Und sie ist sogar dermaßen pleite, dass die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens mangels Masse abgelehnt wurde. Ein dementsprechender Bescheid des Amtsgerichts Delmenhorst liegt vor. Nach Informationen unserer Zeitung ist das Unternehmen bei der Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen in Rückstand geraten. Die Sozialversicherungsträger sollen ihre Forderungen geltend gemacht haben, was in der Zahlungsfähigkeit endete. Und die hat nichts mit dem Coronavirus zu tun, da die Probleme vor Ausbrechen des Erregers aufgetreten sind.
Was passiert mit dem „Waldschlösschen“?
Notbetreuung für Kinder bei der Diakonie

Notbetreuung für Kinder bei der Diakonie

Wildeshausen – Da wegen der Corona-Pandemie derzeit sämtliche Himmelsthür-Bewohner/Kunden ausschließlich im Wohnumfeld betreut werden, stellt die aktuelle Situation für die Mitarbeitenden der Diakonie Himmelsthür in Wildeshausen eine besondere Herausforderung dar, heißt es in einer Pressemitteilung. Vor diesem Hintergrund beklagt die Einrichtung, dass nur wenige Mitarbeiter ihre Kinder in die Notbetreuung in Kitas und Schulen schicken dürfen. Dafür müssten beide Elternteile in systemrelevanten Berufen tätig sein, was nur selten der Fall sei.
Notbetreuung für Kinder bei der Diakonie
Notbetreuung für Kinder bei der Diakonie

Notbetreuung für Kinder bei der Diakonie

Wildeshausen – Da wegen der Corona-Pandemie derzeit sämtliche Himmelsthür-Bewohner/Kunden ausschließlich im Wohnumfeld betreut werden, stellt die aktuelle Situation für die Mitarbeitenden der Diakonie Himmelsthür in Wildeshausen eine besondere Herausforderung dar, heißt es in einer Pressemitteilung. Vor diesem Hintergrund beklagt die Einrichtung, dass nur wenige Mitarbeiter ihre Kinder in die Notbetreuung in Kitas und Schulen schicken dürfen. Dafür müssten beide Elternteile in systemrelevanten Berufen tätig sein, was nur selten der Fall sei.
Notbetreuung für Kinder bei der Diakonie
Theater schrammt an Coronakrise vorbei

Theater schrammt an Coronakrise vorbei

Neerstedt - Von Tanja Schneider. Das ist wohl ein Beispiel für perfektes Timing: Ohne großartige „Corona-Opfer“ konnte das Theater „Neerstedter Bühne“ die Spielzeit 2019/2020 beenden. Lediglich der Auftritt des Musiktheaters „twinkle“ hatte der Verein „Neerstedter Bühne“ kurzfristig absagen müssen. Dessen Vorsitzende Annika Stolle zeigt sich erleichtert: „Die Saison hätte wirklich nicht länger gehen dürfen“, sagt sie.
Theater schrammt an Coronakrise vorbei

Kein Publikumsverkehr in Führerscheinstelle

Landkreis – Weil der Publikumsverkehr auch in der Führersteinstelle in Wildeshausen wegen der Corona-Pandemie nun bis auf Weiteres komplett eingestellt wird, hat sich die Kreisverwaltung dazu entschlossen, einen unkonventionellen Weg zu gehen: Es ist nun möglich, einen Führerscheinantrag aus dem Internet herunterzuladen. Wer von dieser Möglichkeit Gebrauch machen will, findet das entsprechende Formular auf der Internetseite www.oldenburg-kreis.de und füllt es nach dem Download aus. „Der vollständige Antrag und die entsprechenden Nachweise sind anschließend im Original entweder per Post an die Kreisverwaltung zu senden oder in den Briefkasten des Kreishauses an der Delmenhorster Straße 6 in Wildeshausen einzuwerfen“, heißt es in einer Pressemitteilung. Wählen Antragsteller die Zustellungsvariante, so tun sie gut daran, die Unterlagen per Einschreiben mit Rückschein zu verschicken. Das zumindest empfiehlt die Kreisverwaltung.
Kein Publikumsverkehr in Führerscheinstelle

Notbetreuung nur in Ausnahmefällen

Harpstedt – Nach der neuesten Rundverfügung der Landesschulbehörde vor dem Hintergrund der coronabedingten Schulschließungen können nun auch Kinder mit nur einem Erziehungsberechtigten aus den Berufsgruppen der „kritischen Infrastruktur“ in der Notbetreuung aufgenommen werden. Diese Alternative dient aber allein zur „Sicherstellung grundlegender Aspekte der Daseinsvorsorge“. Notbetreuung wird daher weiterhin nur in absoluten Ausnahmefällen gewährt.
Notbetreuung nur in Ausnahmefällen
Anthony Mussards Überraschungscoup

Anthony Mussards Überraschungscoup

Harpstedt/Loué - Von Jürgen Bohlken. Anthony Mussard wird nach Lage der Dinge Dominique Croyeau als Bürgermeister in Harpstedts französischer Partnerstadt Loué ablösen. Bei der jüngsten Kommunalwahl gelang ihm ein Überraschungscoup – auch aus Sicht vieler Harpstedter, die Catherine Paineau schon als Nachfolgerin des langjährigen, demnächst in den Ruhestand eintretenden Amtsinhabers „gesetzt“ hatten.
Anthony Mussards Überraschungscoup
Kurz nach Kyugrad-Prüfungen kam Corona: Auch die Budo-Sportakademie hofft auf eine schnelle Besserung der Lage

Kurz nach Kyugrad-Prüfungen kam Corona: Auch die Budo-Sportakademie hofft auf eine schnelle Besserung der Lage

Harpstedt - „Wir haben seit einer Woche geschlossen und hoffen natürlich, dass sich die Gesamtsituation bald wieder bessern wird und wir wieder mit dem Training beginnen können. Natürlich sind wir nur ein ganz kleines Rädchen im Gesamtsystem. Aber trotzdem ist jeder gefordert, jetzt seinen Teil beizusteuern“, sagen Olaf van Ellen und Stefan Doersch, Inhaber der im Sommer 2019 ins Leben gerufenen Budo-Sportakademie Harpstedt mit Sitz am Amtmannsweg. Dort konnten vor der Corona-Ausbreitung noch die ersten Kyugrad-Prüfungen abgenommen werden. Kyu bedeutet Schüler. Die Prüflinge mussten weitere japanische Vokabeln kennen, die abgefragt wurden. Diese und der Notwehrparagraf waren ebenso Prüfungsbestandteile wie die obligatorische Fallschule und die entsprechenden Techniken. „20 kleine, vier mittlere und sieben große Budoka“, so van Ellen, stellten sich der Herausforderung. Sie alle meisterten ihre Prüfung im Jiu-Jitsu, Kickboxen und Atemi Combat System. Die Aufregung war nicht nur bei den Kleinen deutlich zu spüren, als die Teilnehmer die Tatami betraten und sich den drei Gastprüfern einzeln vorstellen mussten. Aber die anfängliche Anspannung verflog schnell. Die vorbereiteten Teilnehmer legten allesamt vorbildliche Prüfungen ab. „Insgesamt bestanden 21 Schüler ihren Weiß-Gelbgurt und zehn ihren Gelbgurt“, freut sich van Ellen. Unter dem Applaus einiger neugieriger Eltern überreichten die Prüfer Uwe Möhring, Stephan Ahlers aus Klein Scharrel und Fabian Shehu aus Oldenburg die Prüfungsurkunden und die Gürtel. Die Prüflinge (unser Bild zeigt die Jiu-Jitsu-Powerkids) sind ab sofort berechtigt und sogar verpflichtet, ihren neu verdienten OBI (Gürtel) zu tragen. Freude und Stolz teilten die Akedemie-Inhaber und Trainer Olaf van Ellen und Stefan Doersch mit ihnen. Foto: Budo-Sportakademie Harpstedt
Kurz nach Kyugrad-Prüfungen kam Corona: Auch die Budo-Sportakademie hofft auf eine schnelle Besserung der Lage

Ein „Licht der Hoffnung“

Harpstedt – „Licht der Hoffnung – wir halten uns fern und sind füreinander da.“ Diese Aktion mit über 1 000 beteiligten Gemeinden bundesweit findet auch in Harpstedt „Anklang“: Von diesem Sonntag an läuten jeden Abend, 19 Uhr, die Christuskirchenglocken für zehn Minuten. Jeder ist dann eingeladen, eine Kerze als Licht der Hoffnung ins Fenster zu stellen und zu einem Gebet innezuhalten. „Für unsere Gemeinde, für Kranke und alle, die in der Pflege tätig sind, für unser Land und die Welt. Beim gemeinsamen Vaterunser wissen wir uns miteinander verbunden und von Gott getragen. Mit dem abschließenden Lied ,Der Mond ist aufgegangen’ setzen wir ein Zeichen der Hoffnung und Zuversicht. In diesen Tagen der nötigen Isolation ist es besonders wichtig, Gemeinschaft im Glauben zu leben. Dies ist weiter möglich“, so Pastorin Elisabeth Saathoff.
Ein „Licht der Hoffnung“
Wassersportler wollen investieren

Wassersportler wollen investieren

Wildeshausen – Die Chancen stehen gut, dass der Wassersportverein (WSV) Wildeshausen noch in diesem Jahr die Steganlage vor dem Bootshaus an der Hunte erneuern kann. Der Verwaltungsausschuss der Stadt Wildeshausen beschloss, den Erbbaurechtsvertrag um zehn Jahre bis zum 11. Januar 2041 zu verlängern. Nun muss nur noch der Rat zustimmen. Wann dieser tagt, ist derzeit noch unklar.
Wassersportler wollen investieren
Gastronomie: Beschränkungen verschärft

Gastronomie: Beschränkungen verschärft

Landkreis –  Der Landkreis Oldenburg hat eine Allgemeinverfügung zur Schließung von Restaurants, Speisegaststätten und Mensen in Kraft gesetzt. Danach ist der Verzehr innerhalb eines Umkreises von 50 Metern zu diesen Betrieben unzulässig. Dringend empfohlen wird bargeldlose Bezahlung. Nachfolgend die wesentlichen Punkte im Wortlaut.
Gastronomie: Beschränkungen verschärft
Hier ist das Toilettenpapier überflüssig

Hier ist das Toilettenpapier überflüssig

Wildeshausen - Von Ove Bornholt. So mancher hat die Erfahrung schon machen müssen: Toilettenpapier ist in Zeiten des Coronavirus nicht mehr überall zu bekommen, obwohl Konsumenten teilweise von Supermarkt zu Supermarkt fahren, um die begehrte Ware zu ergattern. Wohl dem, der noch genug Rollen zu Hause hat. Allerdings gibt es auch Sanitäranlagen, deren Benutzer gar nicht erst auf das Papier angewiesen sind, wie Dennis Jöckel und Simon Schmidt von der Firma Paul Schmidt in Wildeshausen berichten.
Hier ist das Toilettenpapier überflüssig
„Kleinanzeigen“ der Mitmenschlichkeit

„Kleinanzeigen“ der Mitmenschlichkeit

Hatten/Wardenburg – Eine gute Idee hat kein Mindesthaltbarkeitsdatum. Das stellt in diesen Tagen unter anderem die Gemeinde Hatten unter Beweis: Seit Donnerstagnachmittag hat die Verwaltung die Internetseite „Hatten hilft“ (www.hatten-hilft.de) aktiviert. Wie Bürgermeister Christian Pundt berichtet, war der Gedanke für eine derartige Plattform den Verantwortlichen bereits vor einigen Jahren gekommen – als 2015/2016 eine andere Krise die Belastbarkeit der Kommune herausgefordert hatte: der unerwartet hohe Zustrom an Flüchtlingen in nur kurzer Zeit. Seinerzeit, so Pundt, sei die Idee erst einmal nicht weiterverfolgt worden, da der Landkreis bereits ein eigenes Angebot realisiert hatte.
„Kleinanzeigen“ der Mitmenschlichkeit
Rastanlage Wildeshausen ist geschlossen

Rastanlage Wildeshausen ist geschlossen

Dötlingen - Von Gregor Hühne. Auf der Tank- und Rastanlage Wildeshausen in der Gemeinde Dötlingen sieht es stellenweise aus wie sonst nur an Elektroauto-Ladesäulen – gähnende Leere. Seit Dienstagnacht sind die Raststätten inclusive Burger King und Co. beiderseits der Autobahn 1 bei Wildeshausen bis auf Weiteres geschlossen. „Wir bitten um Verständnis“, steht auf DIN-A4-Aushängen an den Eingangstüren. Pächter Hans-Christian Vogelsang bot an, 1 200 Einweghandschuhe, die jetzt nicht mehr benötigt würden, an Arztpraxen, Krankenhäuser oder Pflegeeinrichtungen abzugeben.
Rastanlage Wildeshausen ist geschlossen
Stadtparty des Mittelstandes erst im Jahr 2021

Stadtparty des Mittelstandes erst im Jahr 2021

Wildeshausen – Die Mitglieder der Mittelstandsvereinigung in Wildeshausen (MIT) hatten im Rahmen der Wirtschaftspreisverleihung die Spendierhosen an – allerdings war das noch vor den finanziellen Einbrüchen durch die Corona-Pandemie. Rund 22 000 Euro sagten die Unternehmer auf Wunsch des MIT-Vorsitzenden Ingo Hermes zunächst für die Ausrichtung eines großen Live-Events im Rahmen das 750-jährigen Stadtjubiläums zu.
Stadtparty des Mittelstandes erst im Jahr 2021
Rotfuchs Fritz ist nun fit für die Wildnis

Rotfuchs Fritz ist nun fit für die Wildnis

Fritz ist geschlechtsreif. Dass die Hormone sprießen, lässt sich sogar am Geruch des Rotfuchs-Männchens feststellen – sagt Karin Petra Freiling. Die Auswilderung steht unmittelbar bevor.
Rotfuchs Fritz ist nun fit für die Wildnis
Polizei kündigt an, Verstöße gegen Landkreisverfügung nicht zu dulden

Polizei kündigt an, Verstöße gegen Landkreisverfügung nicht zu dulden

Landkreis – Die Polizei setzt seit Mittwoch in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Oldenburg und der Stadt Delmenhorst die Beachtung der behördlichen Anordnungen zur Schließung von Geschäften konsequent durch, heißt es in einer Pressemitteilung. So sorgte das Ordnungsamt des Landkreises am Mittwoch um 16.55 Uhr in Polizeibegleitung dafür, dass ein Einkaufsmarkt an der Huntestraße in Wildeshausen schließen musste.
Polizei kündigt an, Verstöße gegen Landkreisverfügung nicht zu dulden
„Der Mond ist aufgegangen“ im Internet: Pastoren singen für Zusammenhalt

„Der Mond ist aufgegangen“ im Internet: Pastoren singen für Zusammenhalt

Wildeshausen – Ungewohnte Klänge waren am Donnerstag um 19 Uhr gleich nach dem Glockenschlag vor der Alexanderkirche in Wildeshausen zu hören. Dort standen die Pastoren Markus Löwe und Lars Löwensen mit Sicherheitsabstand nebeneinander. Zwischen ihnen flackerte eine geweihte Altarkerze, und vor sich hatten die Geistlichen der evangelisch-lutherischen Kirche ein Smartphone aufgestellt, das filmte. Die beiden sangen das Lied „Der Mond ist aufgegangen“ von Matthias Claudius und folgten damit einer Anregung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).
„Der Mond ist aufgegangen“ im Internet: Pastoren singen für Zusammenhalt

Jägerschaft sagt Umwelttag ab

Groß Ippener – Die Jägerschaft hat den Umwelttag in Groß Ippener abgesagt. Das Sammeln von Wohlstandsmüll entfällt folglich. Da momentan, in Zeiten der Pandemie, alles gestrichen wird, ist es möglich, dass unsere Zeitung nicht sämtliche eingegangenen Absagen abgedruckt hat; einige fanden sich in den vergangenen Tagen auch unter „Sammelmeldungen“ etwas versteckt im Lokalteil wieder. Die Redaktion bittet um Verständnis dafür. Grundsätzlich gilt: Im Moment ist wegen der Bemühungen, die Ausbreitung des Coronavirus so weit wie möglich zu verlangsamen, Abstand zwischen den Menschen zwingend geboten. Dies beinhaltet natürlich, dass vernünftigerweise selbst Kleinstveranstaltungen und Treffen – bis hin zu Vorstandssitzungen – auszusetzen sind, sowohl „indoor“ als auch „outdoor“.
Jägerschaft sagt Umwelttag ab
Run auf Klopapier auf Steinen persifliert – „Hamsterkäufe“ wortwörtlich genommen

Run auf Klopapier auf Steinen persifliert – „Hamsterkäufe“ wortwörtlich genommen

Harpstedt - Steine originell zu bemalen und sie an öffentlichen Orten auszulegen, damit Finder sie auflesen und sich an den hübschen Motiven erfreuen, ist momentan sicher nicht die allerbeste Idee. Schließlich könnte auch darüber das Coronavirus weitergetragen werden.
Run auf Klopapier auf Steinen persifliert – „Hamsterkäufe“ wortwörtlich genommen
Supermärkte öffnen nicht am Sonntag - Oliver Einemann vom E-Center erklärt, warum

Supermärkte öffnen nicht am Sonntag - Oliver Einemann vom E-Center erklärt, warum

Wildeshausen – Die Landesregierung hat zwar erlaubt, dass Supermärkte in der Coronakrise auch sonntags öffnen, aber in Wildeshausen wird es dazu wohl nicht kommen. „Meine Angestellten arbeiten genug. Da müssen sie auch einen Tag frei haben, um sich zu erholen“, sagt der selbstständige Marktleiter des E-Centers, Oliver Einemann. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, alle Waren ran zu kriegen.“
Supermärkte öffnen nicht am Sonntag - Oliver Einemann vom E-Center erklärt, warum
Richtigen Umgang mit Vögeln lernen

Richtigen Umgang mit Vögeln lernen

Wildeshausen – Wenn Regine Liebtrau und Uwe Tietz in Wildeshausen und Umgebung auftauchen, dann sind sie schnell Mittelpunkt des Geschehens. Das liegt daran, dass die beiden in der Regel in Begleitung von ungewöhnlichen Vögeln sind. In den vergangenen Monaten bestaunten beispielsweise viele Menschen auf Märkten den sibirische Uhu „Der dicke Fritz“, der bei Liebtrau aufgewachsen ist.
Richtigen Umgang mit Vögeln lernen
„Es ist bitter“

„Es ist bitter“

Ostrittrum - Von Tanja Schneider. „Haltet durch!“, „Bleibt stark!“ und „Wie können wir helfen?“. Seitdem der Wild- und Freizeitpark Ostrittrum aufgrund der Coronakrise seine Pforten schließen musste, erreichen die Familie Riesmeier über die sozialen Netzwerke eine Vielzahl an aufmunternden Nachrichten und Hilfsangeboten. „Das ist total süß. Wir haben die besten Gäste“, sagt Tanja Riesmeier.
„Es ist bitter“
Steter Zuspruch für die Jugendfeuerwehren

Steter Zuspruch für die Jugendfeuerwehren

Wildeshausen/Landkreis – Mit beeindruckenden Daten konnte Kreisjugendfeuerwehrwart Werner Mietzon jetzt beim jüngsten Kreisjugendfeuerwehrtag im Feuerwehrhaus Wildeshausen aufwarten – und diese betrafen nicht nur die geleistete Ausbildung- und Jugendarbeit, sondern auch die allgemein gestiegenen Mitgliederzahlen. Doch bevor es so weit war, warf Mietzon, der das Amt nun schon seit mehr als 20 Jahren bekleidet, einen Blick zurück auf ein ereignisreiches Jahr, berichtet Pressesprecher Christian Bahrs.
Steter Zuspruch für die Jugendfeuerwehren
Wochenmarkt trotzt Coronavirus

Wochenmarkt trotzt Coronavirus

Wildeshausen - Von Ove Bornholt. Der Wildeshauser Wochenmarkt am Donnerstagvormittag: Vorm Geflügelstand warten sechs Leute im Nieselregen auf frisches Fleisch, und die zwei Verkäuferinnen haben gut zu tun, um die Ware zu verpacken. Ein paar Meter weiter schleppt ein älterer Herr mit Mütze zwei Säcke Kartoffeln, in jeder Hand einen, nach Hause. Und kurz vor 11 Uhr öffnet der immer gut frequentierte Imbissstand mit Pommes, Bratwurst und Co. beim Waltbert-Denkmal. Eigentlich alles ganz normal, aber an den Ständen gibt es fast nur ein Gesprächsthema: den Coronavirus.
Wochenmarkt trotzt Coronavirus
Helfer reichen wohl für den ersten Spargel

Helfer reichen wohl für den ersten Spargel

Groß Köhren - Von Jürgen Bohlken. Sonja und Christopher Alfken ahnen: Die kommende Ernte birgt angesichts der Coronakrise so noch nicht gekannte Herausforderungen in sich. Viele Landwirte fürchten, keine Erntehelfer aus Osteuropa zu bekommen. Dieses Problem hat der Alfken-Hof in Groß Köhren zumindest mit Blick auf das Stechen des ersten Spargels in den Griff gekriegt.
Helfer reichen wohl für den ersten Spargel
Bei „Bella“ bellen kaum noch Hunde

Bei „Bella“ bellen kaum noch Hunde

Düngstrup – Dort, wo normalerweise vielstimmiges Hundegebell zu hören ist, kann man derzeit nur dann und wann einen Tierlaut hören. In der Hundepension und -tagesstätte „Bella for Dogs“ in Düngstrup ist derzeit nicht so viel los – und die Aussichten sind für die nächsten Wochen eher noch trüber.
Bei „Bella“ bellen kaum noch Hunde
Auf Distanz und trotzdem nah

Auf Distanz und trotzdem nah

Harpstedt – Die Baustellenband spielte in kleiner Besetzung – als Oktett. Die Pastoren Timo und Hanna Rucks sowie Ralf Corßen und weitere Beteiligte haben den Baustellengottesdienst am Sonntag in Harpstedt so noch nie gefeiert -– vor leeren Kirchenbänken. Mit dem Livestream fand die evangelisch-lutherische Christusgemeinde aber einen sehr pfiffigen und kreativen Weg, in Pandemiezeiten die frohe Botschaft in die Welt zu tragen.
Auf Distanz und trotzdem nah

Vom Gesundheitsamt fühlt sie sich bestens betreut

Klein Ippener – Die Nachricht, die vom Landkreis Oldenburg kam, hat Georgia Hackfeld aus Klein Ippener zwar betrübt, aber die Art und Weise, wie das Gesundheitsamt in der Coronakrise fürsorglich Kontakt zu ihr pflegte und sie auf dem Laufenden hielt, verdiene ein dickes Lob, sagt die 60-Jährige.
Vom Gesundheitsamt fühlt sie sich bestens betreut
Erster Coronafall in Wildeshausen - Erkrankte im Kreis zwischen 28 und 65 Jahre alt

Erster Coronafall in Wildeshausen - Erkrankte im Kreis zwischen 28 und 65 Jahre alt

Wildeshausen – Nun hat auch die Stadt Wildeshausen ihren ersten Fall einer COVID-19-Erkrankung, hervorgerufen durch das Virus Sars-CoV-2. Wie der Landkreis Oldenburg berichtet, gibt es im Kreisgebiet aktuell zehn bestätigte Fälle.
Erster Coronafall in Wildeshausen - Erkrankte im Kreis zwischen 28 und 65 Jahre alt
Für Brautleute eine Tragödie

Für Brautleute eine Tragödie

Wildeshausen – Die Corona-Pandemie macht auch vor Gotteshäusern und kirchlicher Gemeindearbeit nicht Halt. Bei der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde in Wildeshausen herrscht wie überall in der Stadt Ausnahmezustand, wie der geschäftsführende Pastor Lars Löwensen in einem Interview mit Dierk Rohdenburg berichtet.
Für Brautleute eine Tragödie
Auffüllen im Akkord

Auffüllen im Akkord

Dötlingen/Neerstedt - Von Tanja Schneider. In den Supermärkten zeigte es sich als Erstes: Aufgrund der Corona-Pandemie liegen bei einigen die Nerven blank. Hamsterkäufe und teils leere Regale sind die Folge. „Gefühlt ist gerade jeden Tag Samstag“, beschreibt Inga Jeddeloh, Marktleiterin beim Neerstedter Edeka Boekhoff, die Situation. Wegen des Ansturms auf bestimmte Produkte haben sie und ihre Kollegen derzeit alle Hände voll zu tun. „Die Kunden kaufen mehr als sonst, dementsprechend müssen wir auch öfter leere Kartons aus den Regalen ziehen und auffüllen – bei gleicher Personalstärke“, so die Marktleiterin.
Auffüllen im Akkord