Ressortarchiv: Landkreis Oldenburg

Yoga, Häkeln, Einplatinencomputer

Yoga, Häkeln, Einplatinencomputer

Ganderkesee/Landkreis – Wer im Laufe des vergangenen Jahres ein Kursangebot der regioVHS genutzt hat, dem flattert ab heute das neue Programm der Volkshochschule in den Briefkasten – immerhin sind das 4 600 Stück der rund 8 000 Exemplare starken Auflage: Auf 100 Seiten stellen die Ganderkeseer (die gleichermaßen in den Gemeinden Hude und Harpstedt tätig sind) ihre neue Angeboten aus den fünf großen Themengebieten (Gesundheit, Kreativität, Gesellschaft, Beruf und Technik sowie Sprachen) vor.
Yoga, Häkeln, Einplatinencomputer
Plastikmüll einsparen: Familien Meyer aus Hude und Wildeshausen gewinnen Gelbe-Sack-Challenge

Plastikmüll einsparen: Familien Meyer aus Hude und Wildeshausen gewinnen Gelbe-Sack-Challenge

Wildeshausen - Die Familie Meyer aus Wildeshausen und die Familie Meyer aus Hude (nicht miteinander verwandt) haben gemeinsam den ersten Preis bei der Gelbe-Sack-Challenge des Landkreises Oldenburg gewonnen. Kreisrat Christian Wolf zeichnete die Sieger am Montag im Kreishaus aus. Beide Familien dürfen sich über ein Preisgeld von jeweils 500 Euro freuen.
Plastikmüll einsparen: Familien Meyer aus Hude und Wildeshausen gewinnen Gelbe-Sack-Challenge
264 Euro für soziale Projekte in Chile

264 Euro für soziale Projekte in Chile

Harpstedt – 264 Euro sind am Sonntagnachmittag während der Adventsfeier der katholischen Christ-König-Gemeinde Harpstedt mit mehr als 50 Teilnehmern in der Begegnungsstätte an der Amtsfreiheit für die wertvolle Arbeit von Pfarrer Josef Bocktenk in Santiago de Chile zusammengekommen.
264 Euro für soziale Projekte in Chile

50 000-Euro-Ansatz gestrichen

Harpstedt/Kirchseelte – Die Entscheidung über einen etwaigen Ersatzneubau für die abgängige „Hochzeitsbrücke“ über den Harpstedter Burggraben will der Samtgemeindeausschuss der Samtgemeinde Harpstedt zurückgestellt haben (ohne sich festzulegen, wann entschieden werden soll). 270 000 Euro für ein neues Löschgruppenfahrzeug für die Feuerwehr Kirch- und Klosterseelte sollen im Haushalt 2020 enthalten bleiben. Hingegen befürwortete der SGA, 50 0 00 Euro für die Notstromversorgung des Amtshofes aus dem Etatentwurf zu streichen. Die Kindertagesstättenplanung mit neuem Anbau für drei Krippengruppen an die bestehende Harpstedter Kita „Zwergnase“ hat der SGA befürwortet (der Flecken baut und vermietet dann an die Samtgemeinde).  boh
50 000-Euro-Ansatz gestrichen
Klaus Stark in der Rolle der Fortuna

Klaus Stark in der Rolle der Fortuna

Harpstedt – Die Rolle der Fortuna hat der Kirchseelter Bürgermeister und stellvertretende Samtgemeindebürgermeister Klaus Stark am Sonntagabend im Harpstedter Gasthaus „Charisma“ übernommen. Für die Aktive Werbegemeinschaft ermittelte er die Gewinner zweier Auslosungen. Aus einer Trommel zog er zehn „Wunschzettel“, die Kinder im Alter bis zu zwölf Jahren ausgefüllt hatten. Die Gewinner werden telefonisch benachrichtigt. Sie erhalten ihre Geschenke am Donnerstag, 19. Dezember, um 18 Uhr in den Räumen der Harpstedter Filiale der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO). Im Rahmen dieses Termins werden auch die Gewinner der Weihnachtsmarkttombola bedacht; ihnen erfüllt die Kaufmannschaft Wünsche im Wert von 300, 200 und 100 Euro. Der erste Preis (300 Euro) entfällt auf das von Klaus Stark gezogene Los mit der Nummer 1215, der zweite (200) auf die Nummer 2679 und der dritte (100) auf die 2691. Die Besitzer dieser Lose werden gebeten, sich bei Müller Aluminium (Telefon 04244/8888), beim Raumausstatterbetrieb Borchers (Telefon: 04244/2262) oder aber per E-Mail an anfrage@werbegemeinschaft-harpstedt.de zu melden und sich den Termin für die Preisübergabe im Kalender vorzumerken.
Klaus Stark in der Rolle der Fortuna
Tschüs, Tanztee – Elvira verabschiedet sich

Tschüs, Tanztee – Elvira verabschiedet sich

Manchmal ist nicht genug Platz für alle – dieser Spruch gilt nicht nur für Wildwest-Gangster, sondern offenbar auch für eine wesentlich harmlosere Veranstaltung: den Tanztee. Nach fünf Jahren hat sich Elvira Fischer von Dötlingen verabschiedet.
Tschüs, Tanztee – Elvira verabschiedet sich

Kostenlimit für Feuerwehrhaus Colnrade

Colnrade – Architekt Günther Glüsenkamp soll ein neues Feuerwehrhaus für Colnrade planen, das höchstens 1,6 Millionen Euro kostet. Diesen Standpunkt hat nun auch der Samtgemeindeausschuss (SGA) vertreten. Einer SGA-Empfehlung zufolge ist im Haushalt 2020 der Samtgemeinde Harpstedt eine Million Euro einzustellen – zusätzlich zu den 600 000 Euro, die im Etat 2019 stehen. Der Feuerschutzausschuss soll das Thema erneut beraten, zumal der Planer Vorgaben braucht, an welchen Stellen er seine Planung „abspecken“ soll. Die Verwaltung bietet der Politik weiterhin an, sich das Feuerwehrhaus in Ristedt anzuschauen, das die konzeptionelle Grundlage für den Entwurf für Colnrade bildet.  boh
Kostenlimit für Feuerwehrhaus Colnrade

Rotstift angesetzt

Kirchseelte – Mittel in Höhe von 250 000 Euro, die für die Ausbauplanung der Gemeindeverbindungsstraße (GVS) „Groß-Ippener-Weg“ in Kirchseelte angesetzt waren, hat der nichtöffentliche Verwaltungsausschuss der Samtgemeinde Harpstedt (Samtgemeindeausschuss, SGA) aus dem Haushaltsentwurf 2020 herausgestrichen. Ob diese Empfehlung womöglich wieder revidiert wird, entscheidet sich am Donnerstag im Rat.
Rotstift angesetzt
„Wir sind endlich wieder auf Topniveau“

„Wir sind endlich wieder auf Topniveau“

Wildeshausen – „Wir sind endlich wieder auf einem Topleistungsniveau“, freut sich der Wildeshauser Sascha Kai Oltmann, der am Wochenende die deutsche Meisterschaft im Discofox gewonnen hat (wir berichteten). „Knapp zwölf Wochen nach der Geburt des gemeinsamen Kindes eine anstrengende Herausforderung“, ergänzt seine Partnerin Carmen Anica Wenzel in einer Pressemitteilung.
„Wir sind endlich wieder auf Topniveau“
Mutmaßlicher Intensivtäter vor Gericht

Mutmaßlicher Intensivtäter vor Gericht

Wildeshausen – Ein mutmaßlicher Intensivtäter, der eine ganze Reihe an Straftaten in Wildeshausen begangen haben soll, musste sich am Montag vor dem Amtsgericht verantworten. Laut Anklage hat der 28-Jährige seine Freundin zweimal angegriffen, mehrere Fahrräder geklaut und im Internet verkauft. Zudem ist er immer wieder betrunken und unter Drogeneinfluss Auto gefahren – allerdings ohne Führerschein. Der ehemalige Wildeshauser, der jetzt in Friesoythe lebt, schwieg zu allen Vorwürfen und ist angeblich inzwischen mit seiner damals geschädigten Freundin verlobt. Weil die beiden die Aussage verweigerten, wurden am Montag fünf Beamte gehört. Zudem setzte das Gericht zwei zusätzliche Prozesstermine an, an denen insgesamt zehn weitere Zeugen Aussagen machen sollen.
Mutmaßlicher Intensivtäter vor Gericht
Wunschbaum für Tiere aufgestellt

Wunschbaum für Tiere aufgestellt

Warum soll es nur für Menschen, die bedürftig sind, in der Vorweihnachtszeit einen Wunschbaum geben? Diese Frage stellte sich Petra Janz, Marktleiterin bei „Fressnapf“ am Westring in Wildeshausen. Weil auch Tiere Hilfe benötigen, gibt es in dem Tierbedarfsgeschäft nun seit wenigen Tagen einen Tannenbaum, an dem „Wünsche“ von Bewohnern des Tierheims in Bergedorf befestigt sind. Die Mitarbeiter von dort haben rund 100 Karten ausgefüllt, um den hilfebedürftigen Geschöpfen etwas Gutes zukommen zu lassen. So können die Kunden für den Kakadu „Pita“ einen Kausnack sowie Fruchtmix kaufen, für die Bartagame (eine Echsenart) „Ohnezahn“ wäre eine UVA- und UVB-Lampe das Richtige, „Chicco“ benötigt eine Hundeleine und ein Halsband, Kaninchen „Sandy“ könnte einen Tunnel und Stroh brauchen, und für die Katzen wären ein Kratzbaum etwas ganz Tolles. „Jeder kann sich die Zettel anschauen und dann entsprechend den preislichen Vorstellungen die Waren zusammensuchen“, erzählen Janz und Verkäuferin Stephanie Siemer (r.). Die sechs Angestellten haben sich vorgenommen, auch noch Geld zusammenzulegen, damit wirklich alle Kartenwünsche erfüllt werden können. Am Heiligabend kommen die Mitarbeiter aus dem Tierheim und holen die Präsente ab. Am gleichen Tag soll auch die Bescherung erfolgen. Foto: dr
Wunschbaum für Tiere aufgestellt
Von drei immerzu niesenden Dieben zu einem überraschenden Auftritt dreier „Beckstedter Jungs“

Von drei immerzu niesenden Dieben zu einem überraschenden Auftritt dreier „Beckstedter Jungs“

Colnrade - Mit der Geschichte „Die drei Diebe, die immerzu niesen mussten“ von Thomas Hardy hat die 13-jährige Emma Beckmann (l. auf dem kleinen Foto) aus Colnrade am Sonntagnachmittag rund 45 Teilnehmer an der DRK-Seniorenadventsfeier im Colnrader Dorfgemeinschaftshaus erfreut. Ihr Vater Uwe Beckmann (r. neben Emma), stellvertretender Bürgermeister, überbrachte Grüße der Gemeinde. Das Gedicht von der Weihnachtsmaus trug er zusätzlich zusammen mit seiner Tochter vor. Beide erhielten viel Beifall. Als Gäste begrüßte Uschi Sommerfeld von der Ortsgruppe Colnrade im DRK-Ortsverein Harpstedt auch die Ortsvereinsvorsitzende Reinholde Lehmhus und ihre Stellvertreterin Anke Hartmann. Dank zollte sie Jens Kammann für seine musikalische Unterstützung. Er begleitete den gemeinsamen Gesang auf dem Akkordeon. Reinholde Lehmhus las eine besinnliche Geschichte aus unbekannter Feder mit dem Titel „Ich habe Gott gesehen“ vor. Zum Ende der Veranstaltung unterhielt Jens Kammann mit drei Mitstreitern der Sängergruppe „Beckstedter Jungs“ die Anwesenden überraschend mit plattdeutschen Liedern. Auch hierfür gab es prasselnden Applaus. Fotos: Hartmann
Von drei immerzu niesenden Dieben zu einem überraschenden Auftritt dreier „Beckstedter Jungs“
Harpstedter Videothek rentiert sich nicht mehr - und macht bald dicht

Harpstedter Videothek rentiert sich nicht mehr - und macht bald dicht

In Zeiten von Internetfernsehen und Netflix war es eine Frage der Zeit, wann die Harpstedter Videothek schließen würde. Zum Ende des Jahres dreht Inhaber Thomas Ehlting den Schlüssel endgültig um.
Harpstedter Videothek rentiert sich nicht mehr - und macht bald dicht
Vorentwürfe zu Einkaufsmarktvorhaben: Wie viel Erweiterung ist verträglich?

Vorentwürfe zu Einkaufsmarktvorhaben: Wie viel Erweiterung ist verträglich?

Harpstedt - Wenn Aldi und Inkoop innerhalb Harpstedts an die Wildeshauser Straße umsiedeln, dürfen sie an den jetzigen Standorten am Junkernkamp kein Vakuum im „Zentralen Versorgungsbereich“ (ZVB) hinterlassen. Diese Kernaussage findet sich sinngemäß im Einzelhandelsentwicklungskonzept für den Flecken wieder. Der beabsichtigte Umzug des Netto-Marktes an den Inkoop-Altstandort – mit Abriss und Neubau dort – soll das Problem lösen und ein Ausdünnen des ZVB, also des Einzelhandelskerngebiets, verhindern.
Vorentwürfe zu Einkaufsmarktvorhaben: Wie viel Erweiterung ist verträglich?
Lacher ab der ersten Minute

Lacher ab der ersten Minute

Düngstrup – Ausverkauftes Haus gleich am ersten Abend: „Das hatten wir noch nie“, sagt ein erfreuter, allerdings auch leicht nervöser Spielleiter Uwe Meyenburg. Hinter der Bühne, verrät er, liegen die Nerven blank. 189 Zuschauer hatten sich am Sonnabendabend erwartungsfroh auf dem Saal der Gaststätte Schönherr Düngstrup eingefunden: Denn die „Speelkoppel“ des örtlichen Heimatvereins spielte die Premierenaufführung ihres neuen Stücks „De Leev, de Frust, de Schwiegermudder“. Woher kommt der gute Zuspruch? „Wir sind einfach zu gut“, sagt Meyenburg und lacht dann doch.
Lacher ab der ersten Minute
Die gute Laune trotzt dem schlechten Wetter

Die gute Laune trotzt dem schlechten Wetter

Neerstedt – Das Wetter war nicht optimal am Sonntagnachmittag, doch haben sich die Besucher des Neerstedter Weihnachtsmarkts von Wind und dem immer wieder einsetzenden Regen nichts anhaben lassen: Wenn es gerade einmal herabprasselte, rückten sie an einem der vielen Stände auf dem Hof der örtlichen Grundschule eben etwas enger zusammen. Und bei Glühwein, heißen Mutzenmandeln und saftigen Steaks ließ es sich da sichtlich gut aushalten. Wem es dann draußen dann immer noch zu ungemütlich war, der konnte es sich im Inneren der Schule gut gehen lassen: In der Aula wartete ein Café vom TV Neerstedt mit leckeren Kuchenspezialitäten auf die Besucher. Für musikalische Unterhaltung sorgten die Treek-Sood-Musikanten.
Die gute Laune trotzt dem schlechten Wetter
Die begehrtesten vier Titel in einem Jahr errungen

Die begehrtesten vier Titel in einem Jahr errungen

Wildeshausen - Ein Strahlen lag beim Posieren auf dem Siegerpodest auf den Gesichtern von Sascha Kai Oltmann und Carmen Anica Wenzel vom Wildeshauser Tanz-Zentrum. Bei den Deutschen Meisterschaften (DM) im Discofox im westfälischen Jülich haben die den sportlichen Coup perfekt gemacht: Norddeutscher-, Europa- und Weltmeister waren sie schon; die Deutsche Meisterschaft kam am Sonnabend hinzu. Die vier begehrtesten Titel in einem Jahr zu erringen – das hat vor den Wildeshausern noch kein Discofox-Paar geschafft. Mehr dazu in unserer Dienstagausgabe. Foto: „WITZ“
Die begehrtesten vier Titel in einem Jahr errungen
Bauschutt unter dem Parkplatz

Bauschutt unter dem Parkplatz

Wildeshausen – Die Pagenmarsch diente in früheren Jahren als Hausmülldeponie. Das musste die Stadt Wildeshausen leidvoll erfahren, als sie das Gelände an der Krandelstraße vor dem Bau des Feuerwehrhauses sanieren ließ und die Kosten wegen Asbestfunden extrem stiegen. Schließlich musste die Stadt knapp drei Millionen Euro hinblättern, um das Areal so vorzubereiten, dass dort bedenkenlos gebaut werden konnte und die Feuerwehr einen Übungsplatz hatte.
Bauschutt unter dem Parkplatz
Alte Kaserne macht viel Arbeit

Alte Kaserne macht viel Arbeit

Wildeshausen – Die Bundeswehr ist seit rund zwölf Jahren vom Gelände der Wittekindkaserne in Wildeshausen weggezogen. Doch die Hinterlassenschaften des rund 40-jährigen Aufenthalts wirken nach. So verzögern sich die Rückbauarbeiten für das geplante Wohngebiet „Am Spascher Park“, weil sich nach Auskunft der Immobiliengesellschaft die soliden Stahlbetonkonstruktionen der alten Kaserne hartnäckig halten.
Alte Kaserne macht viel Arbeit
Herbstwetter begleitet Weihnachtsmarkt

Herbstwetter begleitet Weihnachtsmarkt

Nur in den letzten Stunden hat der vorwiegend von Vereinen getragene – zweitägige – Harpstedter Weihnachtsmarkt ein wenig unter sehr herbstlichem Wetter mit Schauern und stürmischen Böen gelitten. Die Massen kamen trotzdem. Und zwar bereits am Sonnabend: Die Kartoffelpuffer des Fördervereins der Feuerwehr Harpstedt waren um 19 Uhr ausverkauft.
Herbstwetter begleitet Weihnachtsmarkt
Golf fährt auf Traktor-Gespann auf: Drei Menschen schwer verletzt

Golf fährt auf Traktor-Gespann auf: Drei Menschen schwer verletzt

Drei Menschen wurden bei einem Unfall in Hatten schwer verletzt. Ein Golf-Fahrer fuhr auf ein Traktor-Gespann auf.
Golf fährt auf Traktor-Gespann auf: Drei Menschen schwer verletzt

Adventskonzert in der Kirche

Harpstedt – Alle Mitwirkenden, die am Sonntag, 15. Dezember, ab 17 Uhr das Adventskonzert in der Harpstedter Christuskirche gestalten, erhoffen sich dazu ein volles Gotteshaus. Diesmal mischen der Kinderchor „Ohrwürmer“ um Leiterin Lena Hannekum, der Jugendchor „Harmony’s“ sowie der Gospel- und der Kirchenchor unter der Leitung von Daniela Predescu mit. Ebenso die von Komi Amefiohoun geleitete Trommelgruppe und der Chor Agama. Die evangelische Christusgemeinde verspricht ein buntes Programm. Einlass ist ab 16.30 Uhr. Eintritt wird nicht erhoben, am Ausgang aber um eine Spende gebeten. Die Kollekte geht erneut an den katholischen Pfarrer Josef Bocktenk. Padre Josef, wie der Geistliche liebevoll genannt wird, wirkte von 2012 bis 2014 unter anderem als Pfarrer in der Christ-König-Gemeinde Harpstedt. Im Ruhestand engagiert er sich nun (wieder) in Santiago de Chile – in einer gut 20 000-köpfigen Gemeinde. Er unterstützt Projekte wider die Armut, macht Menschen Hoffnung. Die Christ-König-Gemeinde unterstützt seine wertvolle Arbeit mit Spenden. Zurück zum Adventskonzert: Dabei gibt es für Mitwirkende und Besucher auch Gelegenheit, selbst gemachte Pralinen zu erwerben. Eltje Weiß verkauft die süßen Kreationen zugunsten der Kinder- und Teamerfreizeit 2020.
Adventskonzert in der Kirche

Haushalt: Was ist leistbar?

Harpstedt – Welche Maßnahmen können geschoben, welche womöglich eingespart werden? Diese Überlegungen schwingen sicher mit, wenn der Samtgemeinderat am Donnerstag, 12. Dezember, während seiner 19-Uhr-Sitzung im Harpstedter Hotel „Zur Wasserburg“ den Haushalt 2020 abschließend berät. Dem Vernehmen nach könnten sich Überraschungen andeuten, auch mit Blick auf mittelfristig geplante Investitionen wie den Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße „Groß-Ippener-Weg“. Die Samtgemeinde muss irgendwie einen Weg finden, bei beträchtlichem Investitionsdruck und wachsenden laufenden Ausgaben die Anhebung der Samtgemeindeumlage nicht ausufern zu lassen und zudem die Neuverschuldung in einem überschaubaren Rahmen zu halten. Ehe sich der Rat mit dem Etat befasst, stehen Beratungen und Beschlussfassungen über die (Ersatz-)Beschaffung eines Löschgruppenfahrzeugs für die Freiwillige Feuerwehr Kirch- und Klosterseelte, die Entwurfsplanung für ein neues Feuerwehrhaus in Colnrade, die Annahme von Spenden und die Abwasserabgabe 2019 auf der Tagesordnung, ebenso ein Antrag der Grünen zum Themenfeld Neubauvorhaben/regenerative Energien/Klimaschutz.
Haushalt: Was ist leistbar?
Diakonie: „Wir haben verstanden“

Diakonie: „Wir haben verstanden“

Wildeshausen – Rund 630 Unterschriften liegen mittlerweile im Wildeshauser Stadthaus vor, mit denen Bürger sich für den Erhalt des naturnahen Charakters und für eine schonende umweltverträgliche Nutzung des Himmelsthürgeländes einsetzen. Die Interessengemeinschaft „Naherholungsgebiet Himmelsthür“ hatte die Aktion gestartet, nachdem Pläne der Diakonie bekannt geworden waren, drei neue Gebäude für 36 Personen mit Assistenzbedarf unmittelbar neben dem Haus „Herzogin Elisabeth“ zu bauen. Dafür hätten zahlreiche Bäume gefällt werden müssen.
Diakonie: „Wir haben verstanden“
Ein ganzes Jubiläumsjahr in 445 Bildern

Ein ganzes Jubiläumsjahr in 445 Bildern

Visbek – Es war eine beeindruckende Zeit für den ganzen Ort und seine Bewohner: In diesem Jahr hat Visbek sein 1200-jähriges Bestehen gefeiert. Einen bleibenden Rückblick will der Bildband „1200 Jahre Visbek – Das Jubiläumsjahr in Bildern“ ermöglichen, den die Beteiligten, insbesondere des dafür im örtlichen Heimatverein gegründeten Arbeitskreises, und die Gemeindespitze am Freitagmittag im Visbeker Rathaus vorgestellt haben.
Ein ganzes Jubiläumsjahr in 445 Bildern
„Wir haben nichts zu verschenken“

„Wir haben nichts zu verschenken“

Neerstedt - Von Tanja Schneider. Die Bürger der Gemeinde Dötlingen zahlen ab 2020 höhere Steuern. Angesichts des großen planerischen Haushaltsdefizits von mehr als zwei Millionen Euro hat der Finanz- und Wirtschaftsausschuss während seiner Sitzung am Donnerstagabend im Neerstedter Rathaus einstimmig die Anpassung der Hebesätze empfohlen. Ein entsprechendes Votum des am 19. Dezember tagenden Gemeinderates gilt als sicher.
„Wir haben nichts zu verschenken“
Lickenbergs Tod auf dem Marktplatz

Lickenbergs Tod auf dem Marktplatz

Wildeshausen – Es war ein wesentlicher Einschnitt in der Stadtgeschichte Wildeshausens, als Bürgermeister Jakob Lickenberg im Jahr 1529 öffentlich auf dem Marktplatz enthauptet wurde. 491 Jahre später soll die Szene im Rahmen des Stadtjubiläums noch einmal nachgespielt werden. Allerdings nicht mit dem Anspruch, die Historie abzubilden, sondern im Rahmen eines tragische Liebesdramas, das von der evangelischen Jugend und der Diakonie Himmelsthür in Zusammenarbeit mit dem Kulturkreis aufgeführt wird.
Lickenbergs Tod auf dem Marktplatz

Neues Bauland ohne freiwillige Kompensation

Harpstedt – Der Verwaltungsausschuss des Fleckens Harpstedt wird voraussichtlich in seiner nächsten Sitzung der Empfehlung des Umwelt- und Planungsausschusses folgen und den Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan fassen; damit soll der planerische Boden für ein neues Wohngebiet östlich der Straße „Am Schützenplatz“ und nördlich von „Am Großen Wege“ (L 341) geebnet werden. Wie viele Bauplätze dort entstehen können, ist derzeit unklar. Es gibt noch keinen Vorentwurf. Festgezurrt ist bislang nur der Geltungsbereich. Fasst die Gemeinde noch 2019 den Aufstellungsbeschluss, kann sie die Bauleitplanung im „beschleunigten Verfahren“ zum Abschluss bringen, das heißt: mit nur einer Stufe der Beteiligung von Öffentlichkeit und „Trägern öffentlicher Belange“ (statt zwei) – und ohne die Pflicht zur Kompensation von Eingriffen in Natur und Landschaft. Der Gesetzgeber hatte diese Möglichkeit wegen des dringenden Wohnbaubedarfes unter bestimmten Voraussetzungen eingeräumt. Ökologisch wertvoll ist die Fläche, die der Flecken zu Bauland veredeln will, nicht; es handelt sich um intensiv genutzten Acker. Gleichwohl trat Irene Kolb (Grüne) am Donnerstag im Umwelt- und Planungsausschuss angesichts von Artensterben und Klimawandel vehement dafür ein, dass die Natur zu ihrem Recht kommt. Sie beantragte freiwillige Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für die Hälfte des B-Plan-Geltungsbereiches. Unterstützung bekam sie nicht. Der Antrag scheiterte krachend.
Neues Bauland ohne freiwillige Kompensation
Kinder staunen nicht schlecht: Der Nikolaus hat sogar den sechsten Geburtstag von Moritz auf dem Zettel

Kinder staunen nicht schlecht: Der Nikolaus hat sogar den sechsten Geburtstag von Moritz auf dem Zettel

Harpstedt - Ehe der Nikolaus im Turnraum des Harpstedter Kindergartens „Waldburg“ Geschenke verteilte, schaute er in seinem goldenen Buch nach, ob die Mädchen und Jungen das Jahr über wirklich artig gewesen sind. Seine Wichtel hätten ihm schon ein paar Dinge zugetragen, „die immer noch nicht so ganz gut sind“. Da gebe es einige Kinder in den Gruppen, „die sich streiten und manchmal sogar rumschreien“. Auch unterbleibe nach dem Spielen leider immer noch zu häufig das Aufräumen. Die Spielecke sehe dann aus wie eine Müllkippe. Die Kinder fühlten sich schon ein wenig ertappt. Aber mit dem gemeinsam gesungenen „Lasst uns  froh und munter sein“ sowie weiteren Vorträgen aller Gruppen stimmten sie den wetterbedingt offenkundig leicht erkälteten Gabenbringer gnädig. Alexander bedankte sich sogar artig, „dass du zu mir gekommen bist und mir was geschenkt hast“. Den sechsten Geburtstag von Moritz (l.) vergaß der Nikolaus zum allgemeinen Erstaunen nicht. Alle anderen Kinder gratulierten aus voller Brust mit einem „Happy Birthday“-Ständchen. Am Ende bekam jede Gruppe von dem „Mann in Rot“ ein Knusperhäuschen sowie einen Sack mit Mandarinen, Nüssen und Süßigkeiten. Die Krippengruppe, die vorsichtshalber lieber in ihrem eigenen Reich geblieben war, beschenkte der seltene Gast natürlich in gleicher Weise. Foto: Bohlken
Kinder staunen nicht schlecht: Der Nikolaus hat sogar den sechsten Geburtstag von Moritz auf dem Zettel

Steinbachweg: Artenschutz kommt Bauherrin in die Quere

Harpstedt – Voraussichtlich letztmalig hat sich der Umwelt- und Planungsausschuss des Fleckens Harpstedt am Donnerstag mit der Änderung des Bebauungsplans „Barrierefreies Wohnen am Steinbachweg“ beschäftigt. Wenn der Rat am Montag den Empfehlungen des Gremiums folgt und den Satzungsbeschluss fasst, ist das Bauleitverfahren praktisch „durch“. Mit der Veröffentlichung im Amtsblatt wird die Planung dann rechtswirksam.
Steinbachweg: Artenschutz kommt Bauherrin in die Quere
Kein Parkplatz in Zwischenbrücken, aber Straßenneubau

Kein Parkplatz in Zwischenbrücken, aber Straßenneubau

Wildeshausen – Die Pläne, im Bereich des Bebauungsplanes „Auf der Brake“ hinter der Gildestube 160 Parkplätze anzulegen, wurden in der nicht öffentlichen Sitzung des Verwaltungsausschusses der Stadt Wildeshausen zunächst zurückgestellt. Das Thema soll wieder erörtert werden, wenn das neue Verkehrsgutachten für die Wildeshauser Innenstadt vorliegt, heißt es im Beschluss von Donnerstagabend. Bereits im Vorfeld gab es einigen Protest in der Bevölkerung. Viele lehnten neue Parkplätze im Überschwemmungsgebiet ab und kritisierten, dass 160 Stellflächen in Zwischenbrücken deutlich zu viel sind, weil sie kaum genutzt werden dürften.
Kein Parkplatz in Zwischenbrücken, aber Straßenneubau
„Einbruch“ ins Feuerwehrhaus

„Einbruch“ ins Feuerwehrhaus

Wildeshausen – Eine ungewöhnliche Pressenachricht veröffentlichte die Feuerwehr Wildeshausen am Freitag: Offenbar habe sich in der vergangenen Nacht eine unbekannte Person Zutritt zum Feuerwehrhaus in der Pagenmarsch verschafft, hieß es in der Notiz. Bemerkt worden sei das Eindringen bereits in der Frühe durch Ortsbrandmeister Lutz Ertelt. Doch alle Befürchtungen hätten sich in Nichts aufgelöst, als Ertelt festgestellt habe, dass nichts gestohlen worden sei. Ganz im Gegenteil. Am Ort des Gerschehens fand Ertelt Habseligkeiten des „Einbrechers“; Auf den Spinden aller Feuerwehrkameraden hatte der Unbekannte Nikoläuse aus Schokolade aufgestellt.
„Einbruch“ ins Feuerwehrhaus
Eine Hass-Mail ist keine Kritik

Eine Hass-Mail ist keine Kritik

Wildeshausen/Landkreis – Verbale Attacken über das Internet sowie regelrechte Kampagnen, um Andersdenkende zu diskreditieren, gehören im Internet heute längst zum Alltag. Doch machen diese besorgniserregenden Entwicklungen nicht im privaten Bereich halt: Die öffentliche Verwaltung sowie Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei werden immer wieder Opfer verbaler und sogar körperlicher Angriffe. Inzwischen haben sich Bund und Länder des Themas angenommen.
Eine Hass-Mail ist keine Kritik
Schmuggel fliegt in Wildeshausen auf

Schmuggel fliegt in Wildeshausen auf

Wildeshausen – Große Erleichterung herrschte am Donnerstag bei einem 23-jährigen Niederländer, der seit vier Monaten wegen unerlaubter Einfuhr von Drogen in Vechta in Untersuchungshaft saß. Nach dem Urteil, 14 Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung, durfte er im Amtsgericht seine Schwester in den Arm nehmen und mit ihr die Heimreise antreten. Er versprach der Richterin, so etwas nie wieder zu tun.
Schmuggel fliegt in Wildeshausen auf
Eine Nacht im Indianerreservat

Eine Nacht im Indianerreservat

Der Wildeshauser Gerold Gierse ist wieder in der Kreisstadt angekommen. Hinter ihm liegt eine siebenwöchige, ereignisreiche, jedoch teilweise auch mühselige 3 744 Kilometer lange Fahrradtour von Calgary in Kanada bis Las Vegas in Texas. „Dies wird nicht meine letzte derartige Reise gewesen sein“, ist er sich sicher. Auch wegen der einzigartigen Erlebnisse auf der Strecke.
Eine Nacht im Indianerreservat
Artenvielfalt in der Agrarlandschaft

Artenvielfalt in der Agrarlandschaft

Wie lassen sich Naturschutz und Landwirtschaft nachhaltig miteinander verknüpfen? Dieser Frage gehen die Forscher und Teilnehmer des Projektes „F.R.A.N.Z.“ nach. Die vergangenen knapp drei Jahre brachten bereits ein paar Ergebnisse. Doch wie kann die Gemeinde Dötlingen davon profitieren?
Artenvielfalt in der Agrarlandschaft
„Harmony’s“ würde gern wachsen

„Harmony’s“ würde gern wachsen

Harpstedt – Am dritten Adventssonntag, 17 Uhr, mischen sie im weihnachtlichen Konzert der Musikgruppen und Chöre in der Christuskirche mit. Ob eine gemeinsame Silvesterparty zustande kommt, steht noch in den Sternen. Für November 2020 planen sie ein Konzert, in dem sie ihren Werdegang als „Zeitreise“ Revue passieren lassen.
„Harmony’s“ würde gern wachsen
Lebenslange Lernfähigkeit des Hirns als Chance

Lebenslange Lernfähigkeit des Hirns als Chance

Harpstedt – Warum fallen Paare in der Partnerschaft in immer gleiche beziehungsschädliche Kommunikations- und Verhaltensmuster zurück? Weshalb können fortwährender Stress am Arbeitsplatz und unangenehme, wiederholt mit schlechtem Bauchgefühl ausgeführte Handlungen nicht nur körperliche Beschwerden auslösen, sondern sogar Panikattacken? Wie entsteht die Angst vor der Angst? In neuronalen Strukturen, die sich verfestigt haben, sieht Renia Ehlting, Heilpraktikerin für Psychotherapie mit 15 Jahren Praxiserfahrung an der Langen Straße 33 in Harpstedt, einen Schlüssel zur Beantwortung dieser Fragen.
Lebenslange Lernfähigkeit des Hirns als Chance
Vielstimmiger Chor singt „Einzigartig“

Vielstimmiger Chor singt „Einzigartig“

Wildeshausen – Ein sehr ungewöhnlicher Chor hat sich am Donnerstagvormittag während des Wochenmarktes auf dem Wildeshauser Marktplatz gezeigt. Rund 100 Menschen aus vielen Nationen sangen dort das Lied „Einzigartig“ von Mary Roos in einer umgearbeiteten Fassung sowie Udo Lindenbergs Song „Wir ziehen in den Frieden“. Begleitend wurden Teile des Grundgesetzes zitiert: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ (Artikel 1) sowie: „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich (...) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden“ (Artikel 3).
Vielstimmiger Chor singt „Einzigartig“
Neue Servierwagen erleichtern Pflegealltag

Neue Servierwagen erleichtern Pflegealltag

Momentan nehmen fast alle Bewohner an den gemeinsamen Mahlzeiten im DRK-Seniorenzentrum Harpstedt teil. Die Zahl der Bettlägerigen kann allerdings sehr schnell zulegen. In diesem Fall leisten vier neue Servierwagen, mitfinanziert aus Spenden von DRK-Ortsvereinsmitgliedern, wertvolle Dienste.
Neue Servierwagen erleichtern Pflegealltag
39-Jähriger bedroht seine Mitbewohnerin - dann rückt das SEK an

39-Jähriger bedroht seine Mitbewohnerin - dann rückt das SEK an

Ein SEK-Einsatz in Ganderkesee-Heide (Landkreis Oldenburg) nahm ein dramatisches Ende. Ein 39-Jähriger bedrohte seine Mitbewohnerin - dann war er tot.
39-Jähriger bedroht seine Mitbewohnerin - dann rückt das SEK an
Neubau am Marktplatz: Start 2020

Neubau am Marktplatz: Start 2020

Wildeshausen – Der Abbruch sowie Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses an der Burgstraße 5 – direkt am Wildeshauser Marktplatz – war ursprünglich schon für den Sommer 2018 geplant. Daraus wurde nichts, weil es noch einigen Abstimmungsbedarf gab. Jetzt aber kann Besitzer Jochen Meyer berichten, dass die Gewerke demnächst ausgeschrieben werden sollen. Er und seine Frau Petra hoffen, dass das alte Gebäude bis Frühling 2020 entfernt werden kann. Dann bliebe während des Gildefestes eine Baulücke in der Nähe des Gildeplatzes. Im Sommer könnten die Arbeiten am Neubau beginnen.
Neubau am Marktplatz: Start 2020
Angeblich Ex-Partnerin vergewaltigt

Angeblich Ex-Partnerin vergewaltigt

Wildeshausen - Von Ove Bornholt. Vergewaltigt und verprügelt? Eine 25-Jährige erhob am Mittwoch im Amtsgericht Wildeshausen schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Freund, einen 23 Jahre alten Wildeshauser. Sie gab an, er habe sie einmal zum Sex gezwungen, nachdem sie ihn mit einer anderen erwischt und die Beziehung beendet hatte. Ein paar Tage später habe sich das Paar in der gemeinsamen Wohnung in der Kreisstadt gestritten, wobei der Angeklagte ausgerastet sei und sie zusammengeschlagen habe.
Angeblich Ex-Partnerin vergewaltigt
Investitionen auf Sparflamme

Investitionen auf Sparflamme

Neerstedt - Von Tanja Schneider. 51 000 Euro für den Straßenausbau, 45 000 Euro für ein Schmalspurfahrzeug, 22 000 Euro für einen Dreiseitenkipper und 48 700 Euro für eine Dorferneuerungsmaßnahme bei der Wassermühle in Ostrittrum – die Liste an geplanten Investitionen für 2020 gestaltet sich im Bereich „Bau, Straßen und Verkehr“ ungewöhnlich übersichtlich und trägt den Stempel „Sparhaushalt“. Große Projekte – Fehlanzeige. Und trotzdem fragte der Fachausschuss während seiner Sitzung im Neerstedter Rathaus genau nach, ehe er die Ansätze für seinen Bereich einstimmig empfahl.
Investitionen auf Sparflamme
Ein Gedenkstein für den Chaussee-Wärter

Ein Gedenkstein für den Chaussee-Wärter

Steinloge - Von Dirk Fass. Die Einwohner der Bauerschaft Steinloge haben einen Sohn ihrer kleinen Ortschaft auch nach mehr als 100 Jahren nicht vergessen. Der Name Steinloge (plattdeutsch „Stehen-Löge“) bedeutet „Wald bei den Steinen“. Er beruht auf einer Flurbezeichnung der „Ahlhorner Gemeinheit“: Obwohl schon 1841 der Plan entstand, hier eine Ansiedlung zu gründen, kam es erst zwölf Jahre später zur Gründung der Kolonie Steinloge. Die heutige Bauerschaft liegt zu beiden Seiten der B 213, der früheren flämischen Heerstraße. Schaut man von diesem Standort auf die heute breit ausgebaute Teerstraße, so kann man sich kaum vorstellen, dass diese Verbindung schon um das Jahr 800 bestand. An der Stelle, wo sie die Hunte überquert, wurde die Stadt Wildeshausen gegründet.
Ein Gedenkstein für den Chaussee-Wärter
Richter bald zentral erreichbar

Richter bald zentral erreichbar

Wildeshausen – Egal, ob es Randale vor der Disco oder einer Kneipe gibt, ob ein psychisch Erkrankter nicht mehr Herr seiner Sinne ist und eine Einweisung nötig sein könnte oder ob ein Durchsuchungsbeschluss erwirkt werden muss – ein Richter des Amtsgerichtes in Wildeshausen muss zu bestimmten Zeiten im Rahmen des Bereitschaftsdienstes kontinuierlich verfügbar sein. „Das ist bei kleinen Amtsgerichten eine deutliche private Einschränkung“, so die Leiterin der Wildeshauser Behörde, Sabine Plate-Greupner. Allerdings kann sie sich ebenso wie alle anderen Kollegen darüber freuen, dass diese Praxis zum neuen Jahr ein Ende hat.
Richter bald zentral erreichbar
Groß Ippener hebt Grundsteuern auf 370 Prozent an

Groß Ippener hebt Grundsteuern auf 370 Prozent an

Groß Ippener – Ein Defizit von knapp 50 000 Euro im Etat würde entstehen, wenn die Gemeinde Groß Ippener bei den bisherigen Grundsteuersätzen von 280 Prozent bliebe, rechnete Stefan Pleus, stellvertretender Bürgermeister, dem Gemeinderat am Dienstagabend vor. Dieser hatte das Thema Hebesatzsatzung bereits einmal diskutiert und dann vertagt. In der jetzigen Sitzung fällten die Ratsherren einstimmig den Beschluss: Sowohl die Grundsteuer A als auch die Grundsteuer B steigen von derzeit 280 auf 370 Prozent. Die Gewerbeabgabe soll unverändert 380 Prozent betragen.
Groß Ippener hebt Grundsteuern auf 370 Prozent an
Kita-Kinder bereiten Weihnachten vor

Kita-Kinder bereiten Weihnachten vor

Harpstedt – Mit Pappkarten um den Hals laufen die 101 Über-Dreijährigen der Samtgemeinde-Kindertagesstätte „Waldburg“ durch die Gänge. Es riecht nach warmen Plätzchen. Auch die Erzieherinnen schwärmen aus: „Gleich ist Bilderbuchkino, wer will noch mit?“ Es ist der letzte von drei Projekttagen zum Thema Weihnachten, und die Kinder sind begeistert dabei.
Kita-Kinder bereiten Weihnachten vor
Kaum Konflikte auf der Kaiserstraße

Kaum Konflikte auf der Kaiserstraße

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Der Schwerlastverkehr auf der Kaiserstraße in Wildeshausen hat deutlich abgenommen, nachdem in den Zufahrtsbereichen Verbotsschilder aufgestellt wurden. Während die Stadtverwaltung darin den entscheidenden Grund für die Entlastung sieht, ist Ulrich Stolle von der Anwohnerinitiative davon überzeugt, dass es vielmehr die Kombination aus der Beschilderung und der Praxis der Anwohner, konsequent Anzeigen zu erstatten, war, die den Schwerlastverkehr weitgehend von der Straße verbannt hat. „Gut ist auf jeden Fall, dass durch die neuen Schilder mit dem Durchfahrtsverbot die Anzeigen konsequenter verfolgt werden können“, sagt er.
Kaum Konflikte auf der Kaiserstraße
Unnötigen Plastikmüll vermeiden: „Ich komme mir vor wie eine Verräterin“

Unnötigen Plastikmüll vermeiden: „Ich komme mir vor wie eine Verräterin“

„Einen Milchkaffee zum Mitnehmen, ein belegtes Brötchen mit Käse, ein Croissant und ein normales Brötchen“ – ich stehe beim Bäcker und komme mir vor wie eine Verräterin. So viel unnötiger Verpackungsmüll!
Unnötigen Plastikmüll vermeiden: „Ich komme mir vor wie eine Verräterin“