Spaß und Disziplin prägen den Austausch zwischen den Dötlinger und De Marner Künstlern

„Arbeitsmoral erstaunlich hoch“

Die Stimmung unter den De Marner und Dötlinger Künstlern Anne Hollmann, Theo Leijdekkers, Elke Tholen, Eva Kipp und Harm van der Meulen (v.l.) ist gut.

Ostrittrum - (ts) · „Es ist noch kein unverzogenes Wort gefallen“, sagt Theo Leijdekkers. Was der De Marner damit meint: Die Stimmung ist erstaunlich gut in der Künstler-WG auf Zeit in der „Bergschänke“ in Ostrittrum. Hier wohnen für vier Wochen sieben Künstler aus Dötlingens niederländischer Partnergemeinde, die gemeinsam mit 14 Dötlinger Künstlern an Werken für die ab 5. September geplante Ausstellung in der Galerie arbeiten.

„Es ist hier noch besser, als wir es und vorgestellt hatten. Alles ist super organisiert“, lobt Eva Kipp, und Leijdekkers fügt hinzu: „Wir sind erstaunt, wie gastfreundlich in der Gemeinde alle sind.“ Sehr beeindruckt zeigen sich die De Marner auch von der Arbeitsmoral. Wenn keine Ausflüge und sonstigen Aktionen anstehen, arbeiten sie gemeinsam mit den Dötlingern in der Scheune beim „Kultur und Kunsthaus“ von Anne Hollmann sowie in den „Geveshauser Blickfängen“ von Gerd Battermann und Brigitte Becker – diszipliniert von 9 bis 17 Uhr. „Das erfordert schon Konzentration, schließlich ist alles fremd, und jeder arbeitet sonst für sich alleine“, so Leijdekkers. Bei all dem Spaß, den die Dötlinger und De Marner während der Arbeit haben: „Es ist auch anstrengend“, sagt die Dötlingerin Elke Tholen.

Einen ersten Einblick in das kreative Schaffen konnten Interessierte bereits am Sonntag während des „Tags des offenen Ateliers“ gewinnen. Von dem Zuspruch waren die Künstler allerdings ein wenig enttäuscht. Sie hoffen, dass an den zwei kommenden Sonntagen, jeweils von 14 bis 17 Uhr, mehr Neugierige vorbeischauen. Diese können dann nicht nur den Kreativen während der Arbeit über die Schultern sehen und sich informieren, es gibt auch eine kleine Ausstellung.

Gäste haben die Künstler auch am Freitag, 27. August. Dann sind die „Maxis“ des Neerstedter Kindergartens zu Besuch in Geveshausen und Ostrittrum, wo sie auch selbst mal einen Pinsel in die Hand nehmen dürfen.

Neben der Arbeit stehen auch Ausflüge an. Am Mittwoch war die Gruppe im Horst-Janssen-Museum in Oldenburg, kommende Woche geht es nach Bremen, und auch ein Kinoabend ist geplant. „Und ich hoffe, dass wir noch die Zeit finden, die Umgebung hier zu erkunden“, sagt Leijdekkers.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Autotest: Taugt der Ford Kuga als modernes Familienauto?

Autotest: Taugt der Ford Kuga als modernes Familienauto?

Fotostrecke: Erstes Werder-Training in der Coronavirus-Krise

Fotostrecke: Erstes Werder-Training in der Coronavirus-Krise

Autos, Bier und Zigarren - Wer "Corona" alles im Namen trägt

Autos, Bier und Zigarren - Wer "Corona" alles im Namen trägt

Auto fahren in Corona-Zeiten

Auto fahren in Corona-Zeiten

Meistgelesene Artikel

„Fahrendes Zuhause“ hat Werkstatt in Ostrittrum eingerichtet

„Fahrendes Zuhause“ hat Werkstatt in Ostrittrum eingerichtet

Kreativität wird mit Solidarität belohnt

Kreativität wird mit Solidarität belohnt

Verträge in Vorbereitung: Investor treibt Industriegebietspläne voran

Verträge in Vorbereitung: Investor treibt Industriegebietspläne voran

Krippen: April-Gebühren werden erstattet

Krippen: April-Gebühren werden erstattet

Kommentare