Energetische Sanierung der Grundschule Neerstedt soll noch diese Woche abgeschlossen sein / Lob an Handwerker

„Arbeiten liegen in den letzten Zügen“

Gestern arbeiteten die Handwerker bei der Grundschule Neerstedt noch an der Dämmung.

Neerstedt - (ts) · Wochenlang wurde gesägt und gehämmert, es wimmelte von Handwerkern – jetzt kehrt wieder Ruhe in der Grundschule Neerstedt ein. Denn die energetischen Sanierungsmaßnahmen befinden sich in den letzten Zügen. „Die Arbeiten werden noch diese Woche beendet sein“, erklärte gestern Dötlingens Bauamtsleiter Uwe Kläner.

Mit den letzten Arbeiten am Dach wurden die Handwerker Anfang der Woche fertig, so dass nun die Solaranlage der Dötlinger Fotovoltaik-Gesellschaft installiert werden kann. „Im Inneren stehen noch einige Dämmarbeiten an, unter anderem an der Kellerdecke“, so Kläner. Auch an dem überdachten Gang im Außenbereich, der die Eingänge der Gebäudekomplexe verbindet, wird noch gearbeitet. Gestern wurde die Überdachung mit Dämmmaterial gefüllt.

Aber auch diese Maßnahme soll Ende der Woche abgeschlossen sein. „Möglich wären dann höchstens noch ein paar Restarbeiten“, sagte der Bauamtsleiter, der gestern den beteiligten Firmen ein großes Lob aussprach: „Sie haben tadellos mitgezogen.“

Nicht selten konnte man die Handwerker auch am späten Freitagnachmittag und ebenfalls am Sonnabend auf dem Schulgelände werkeln sehen. „Einmal sind sie in großer Kolonne am Wochenende bei der Schule eingefallen, um Arbeiten zu erledigen, die während des Schulbetriebs nicht unbedingt machbar sind“, berichtete Kläner. Mit dem Verlauf der Sanierung zeigte er sich zufrieden. Es habe weder Zeitverzögerungen noch andere Probleme gegeben.

Bereits in den Herbstferien waren eine Toilettenanlage sowie die Heizungsanlage saniert worden. Auch die Heizkörpernischen wurden erneuert. Ebenfalls hat die Schule in den Klassenräumen Akustikdecken sowie neue Waschbecken erhalten. Ausgetauscht wurden daneben die Verglasung und in manchen Bereichen auch komplette Fenster und Türen.

Zwar sollte der Schulbetrieb von den Bauarbeiten kaum beeinflusst werden, immer habe es sich aber nicht vermeiden lassen – vor allem, wenn gehämmert und gebohrt wurde.

Für die 620 000 Euro teure Sanierung konnte die Gemeinde nicht nur auf Mittel aus der Kreisschulbaukasse zurückgreifen, es gab auch einen Zuschlag von etwa 200 000 Euro aus dem Konjunkturpaket II. Mit den durchgeführten Maßnahmen nach energetischen Aspekten ist das Gebäude nun für die Zukunft gerüstet.

Als i-Tüpfelchen sollen nun noch die zwei Solaranlagen, von denen die eine von der Fotovoltaik-Gesellschaft, in die Dötlinger Bürger eingezahlt haben, und die andere vom Förderverein der Grundschule betrieben wird, ans Netz gehen.

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