Jahreshauptversammlung des Imkervereins / 700 Bienenvölker werden betreut

Andrea Kaupke zur Geschäftsführerin gewählt

Veränderungen gab es im Vorstand des Imkervereins: Uwe Endersfelder, Heinrich Ledoux, Andrea Kaupke, Harald Wulferding, Willi Zerhusen, Annelie Wenke, Gerold Meyer (von links).

Wildeshausen - WILDESHAUSEN (ll) · Mit 120 Jahren zählt der Imkerverein Wildeshausen, der von Jan Huntemann, Lehrer und Ökonomierat, 1890 gegründet wurde, zu den ältesten Vereinen in der Kreisstadt.

Während seiner Jahreshauptversammlung kam es am Donnerstagabend im Restaurant Wolters zu einigen Neubesetzungen im Vorstand. Erstmalig ist das weibliche Geschlecht mit zwei Imkerinnen in der Führungsriege vertreten. Nach über einem Jahrzehnt legten Heinrich Ledoux als Kassenwart und Gerold Meyer (Schriftführer) ihre Ämter nieder. Als Geschäftsführerin und Kassenwartin wurde Andrea Kaupke und zur Schriftführerin Annelie Wenke einstimmig in den Vorstand gewählt.

Da erster Vorsitzender Harald Wulferding 2011 nicht wieder kandidieren wird und Uwe Endersfelder als designierter Nachfolger gilt, trat Letzterer als zweiter Vorsitzender zurück, um im kommenden Jahr satzungsgemäß zum Vorsitzenden gewählt zu werden. Als seinen Nachfolger wählte die Versammlung Fred Klockgether. Ein kürzlich erlittener Rodelunfall (Beinbruch) verhinderte jedoch ein Kommen. Kein „Beinbruch“ war es, den Imkerkameraden, der aus der Ferne „grünes Licht“ signalisierte, auch in Abwesenheit zu wählen. Für 40 Jahre treue Mitgliedschaft ehrte der Vorsitzende Willi Zerhusen und steckte ihm die goldene Treuenadel ans Revers.

Der Imkerverein zählt zurzeit etwa 80 Mitglieder mit einer gesunden Altersstruktur. „Wir sind kein Verein älterer Herren im Rentenalter“, betonte Harald Wulferding erklärte. „Inzwischen gehört auch ein Dutzend Imkerinnen zu uns“.

Etwa 700 Bienenvölker werden von den Imkern betreut und erstrecken sich gleichmäßig verteilt auf den südlichen Teil des Landkreises. Geerntet werden zwei Honigsorten. Im Frühjahr aus Obst und Raps, im Sommer aus vielen Trachten. Gehalten werden sehr friedliche Bienenrassen und in der Zucht über mehrere Generationen ausgelesen.

Die Versammlung beschloss die Anschaffung einer Mittelwandgießform (800 Euro), und es soll wieder einen Umlarv-Tag (16. Mai) geben.

Weitere Termine neben den Klönabenden an jedem zweiten Donnerstag im Monat im Restaurant Wolters: 30. Januar: Strohkorb flechten bei Heino Hollmann in Neerstedt; 14. Februar: Kohlgang; 13. März: Mittelwände gießen und Bienenwachsverarbeitung bei Hollmann in Neerstedt.

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