Gremien beraten im Januar über Vertrag

Alte „Pusteblume“ wird bald verkauft

Das Haus an der Kleinen Straße.
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Das Haus an der Kleinen Straße.

Wildeshausen - Seit Jahren diskutiert, dann wieder verschoben und nun kurz vor dem Abschluss: Die Stadt Wildeshausen plant, die Immobilie des ehemaligen Kindergartens Pusteblume zu verkaufen. Die letzten Entscheidungen dazu fallen im Verwaltungsausschuss am 12. Januar nicht öffentlich und in der öffentlichen Ratssitzung am 26. Januar.

Der Verkauf schien im Herbst des Jahres schon fast beschlossen. Es gab aber in der Politik einige Missstimmungen, weil der Höchstbietende für die Immobilie in Wildeshausen kein Unbekannter ist und sich wegen einer Internetseite den Vorwürfen von „Abzockerei“ stellen musste. Andererseits wollten die Politiker wissen, ob das Höchstgebot von 166 000 Euro dem Marktwert entspricht.

Die Entscheidung über den Verkauf wurde vertagt. Die Stadtverwaltung gab beim Gutachterausschuss des Katasteramtes ein Wertgutachten in Auftrag. Nun ist klar, dass der zu erzielende Ertrag dem Wert des Grundstücks entspricht.

Im Vorfeld hatte die Stadt den Verkauf ausgeschrieben, ohne ein Mindestgebot einzustellen. Es wurden insgesamt sieben Angebote mit unterschiedlichen Kaufpreisen und Nutzungskonzepten abgegeben. Die Konzepte beinhalteten den Abriss des Gebäudes mit Errichtung von Reihen- oder Mehrfamilienhäusern oder den Erhalt des Gebäudes und die Vermietung als Wohnraum. Das Gelände hat eine Größe von 1 950 Quadratmetern.

Der ebenfalls schon lange geplante Verkauf des Gebäudes an der Kleinen Straße ist hingegen erst einmal auf Eis gelegt. Die Immobilie, in der sich früher ein Kindergarten und das Jugendzentrum befanden und die seit Jahren zunehmend verfällt, wird zurzeit als Lager genutzt. Sie könnte aber im Zuge einer Neuordnung der Innenstadt anderweitig genutzt werden. Derzeit ist ein Büro damit beschäftigt, die Innenstadtlagen zu untersuchen, um neue Konzepte zu erstellen. Deshalb sieht die Stadt vorerst davon ab, die Immobilie zu veräußern. Der Erlös dürfte ohnehin zurzeit eher gering ausfallen. In früheren Haushaltsplanungen waren einmal etwa 100 000 Euro als Einnahmen veranschlagt worden. · dr

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