Gestern Stadtempfang im Rathaussaal / „Brauchen kluge kommunalpolitische Entscheidungen“

„Allen Mitbürgern verpflichtet“

Ins goldene Buch der Kreisstadt trug sich gestern Dr. Peter Schönhöfer im Beisein von Dr. Kian Shahidi ein.

Wildeshausen - Von Joachim Decker · Eine „vernünftige politische Architektur“ forderte Wildeshausens Bürgermeister Dr. Kian Shahidi gestern während des Stadtempfangs, zu dem er über 150 Gäste im historischen Rathaussaal der Kreisstadt begrüßen konnte.

Darunter unter anderem Vertreter aus Politik und Verwaltung des Landkreises und der Nachbarkommunen sowie von Kirche, Polizei und anderen Institutionen sowie des Wildeshauser Stadtrats.

Besonders aber begrüßte der Bürgermeister den Festredner Dr. med. Peter Schönhöfer, der zu den kriminellen Machenschaften auf dem Sektor der Pharmaindustrie referierte. Und Vertreter des Wildeshauser Frauenvereins, die später mit dem Ehrenamtspreis ausgezeichnet wurden.

Stadtempfang im Rathaussaal

Eine „vernünftige politische Architektur“ forderte Wildeshausens Bürgermeister Dr. Kian Shahidi während des Stadtempfangs, zu dem er über 150 Gäste im historischen Rathaussaal der Kreisstadt begrüßen konnte. © Mediengruppe Kreiszeitung/Dejo
Eine „vernünftige politische Architektur“ forderte Wildeshausens Bürgermeister Dr. Kian Shahidi während des Stadtempfangs, zu dem er über 150 Gäste im historischen Rathaussaal der Kreisstadt begrüßen konnte. © Mediengruppe Kreiszeitung/Dejo
Eine „vernünftige politische Architektur“ forderte Wildeshausens Bürgermeister Dr. Kian Shahidi während des Stadtempfangs, zu dem er über 150 Gäste im historischen Rathaussaal der Kreisstadt begrüßen konnte. © Mediengruppe Kreiszeitung/Dejo
Eine „vernünftige politische Architektur“ forderte Wildeshausens Bürgermeister Dr. Kian Shahidi während des Stadtempfangs, zu dem er über 150 Gäste im historischen Rathaussaal der Kreisstadt begrüßen konnte. © Mediengruppe Kreiszeitung/Dejo
Eine „vernünftige politische Architektur“ forderte Wildeshausens Bürgermeister Dr. Kian Shahidi während des Stadtempfangs, zu dem er über 150 Gäste im historischen Rathaussaal der Kreisstadt begrüßen konnte. © Mediengruppe Kreiszeitung/Dejo
Eine „vernünftige politische Architektur“ forderte Wildeshausens Bürgermeister Dr. Kian Shahidi während des Stadtempfangs, zu dem er über 150 Gäste im historischen Rathaussaal der Kreisstadt begrüßen konnte. © Mediengruppe Kreiszeitung/Dejo
Eine „vernünftige politische Architektur“ forderte Wildeshausens Bürgermeister Dr. Kian Shahidi während des Stadtempfangs, zu dem er über 150 Gäste im historischen Rathaussaal der Kreisstadt begrüßen konnte. © Mediengruppe Kreiszeitung/Dejo
Eine „vernünftige politische Architektur“ forderte Wildeshausens Bürgermeister Dr. Kian Shahidi während des Stadtempfangs, zu dem er über 150 Gäste im historischen Rathaussaal der Kreisstadt begrüßen konnte. © Mediengruppe Kreiszeitung/Dejo
Eine „vernünftige politische Architektur“ forderte Wildeshausens Bürgermeister Dr. Kian Shahidi während des Stadtempfangs, zu dem er über 150 Gäste im historischen Rathaussaal der Kreisstadt begrüßen konnte. © Mediengruppe Kreiszeitung/Dejo
Eine „vernünftige politische Architektur“ forderte Wildeshausens Bürgermeister Dr. Kian Shahidi während des Stadtempfangs, zu dem er über 150 Gäste im historischen Rathaussaal der Kreisstadt begrüßen konnte. © Mediengruppe Kreiszeitung/Dejo
Eine „vernünftige politische Architektur“ forderte Wildeshausens Bürgermeister Dr. Kian Shahidi während des Stadtempfangs, zu dem er über 150 Gäste im historischen Rathaussaal der Kreisstadt begrüßen konnte. © Mediengruppe Kreiszeitung/Dejo
Eine „vernünftige politische Architektur“ forderte Wildeshausens Bürgermeister Dr. Kian Shahidi während des Stadtempfangs, zu dem er über 150 Gäste im historischen Rathaussaal der Kreisstadt begrüßen konnte. © Mediengruppe Kreiszeitung/Dejo
Eine „vernünftige politische Architektur“ forderte Wildeshausens Bürgermeister Dr. Kian Shahidi während des Stadtempfangs, zu dem er über 150 Gäste im historischen Rathaussaal der Kreisstadt begrüßen konnte. © Mediengruppe Kreiszeitung/Dejo
Eine „vernünftige politische Architektur“ forderte Wildeshausens Bürgermeister Dr. Kian Shahidi während des Stadtempfangs, zu dem er über 150 Gäste im historischen Rathaussaal der Kreisstadt begrüßen konnte. © Mediengruppe Kreiszeitung/Dejo
Eine „vernünftige politische Architektur“ forderte Wildeshausens Bürgermeister Dr. Kian Shahidi während des Stadtempfangs, zu dem er über 150 Gäste im historischen Rathaussaal der Kreisstadt begrüßen konnte. © Mediengruppe Kreiszeitung/Dejo
Eine „vernünftige politische Architektur“ forderte Wildeshausens Bürgermeister Dr. Kian Shahidi während des Stadtempfangs, zu dem er über 150 Gäste im historischen Rathaussaal der Kreisstadt begrüßen konnte. © Mediengruppe Kreiszeitung/Dejo

Mehrfach zitierte er während seiner Rede Teile des Wildeshauser Liedes und wünschte sich, dass der Text der ersten Strophe („...doch weilt ein jeder gern darin“) auch der Gedanke und die Triebfeder des politischen Handelns sein möge: „Unsere Motivation kann nur heißen: ,Mein Wildeshausen‘, unsere Verpflichtung gilt all unseren Mitbürgern.“ Wildeshausen bedeute auch Chancen für jeden, etwas zu erreichen und teilhaben zu können an einem erfolgreichen Gemeinwesen.

„Kommunalpolitisch brauchen wir eine vernünftige Verständigung über Ziele und Grenzen. Veränderungen im Strukturellen und im Inhaltlichen führen uns zur Kernherausforderung unserer Stadt. Und genau das ist das Vertrauen in Politik und politisches Handeln.“

An die Politik gerichtet, gab der Bürgermeister die These aus, dass sich jeder wieder Gedanken darüber machen müsse, wie Politik neues Vertrauen gewinnen könne. Mit Blick auf die Kommunalwahl im September rief er die Bürger auf, politische Mandate zu übernehmen: „Mehr denn je brauchen wir die Bürger die sich ehrenamtlich und gemeinnützig um die Stadt kümmern möchten.“ Besonders junge Menschen würden dringend gebraucht: „Nur mit ihnen können wir unsere Stadt in eine Zukunft führen, in der es gerecht zugeht.“

Nicht zum ersten Mal ging Dr. Shahidi auf die finanzielle Lage ein: „In der Summe wird das Aufkommen der Gewerbesteuer trotz Erhöhung voraussichtlich 1,8 Millionen Euro unter dem Planansatz von 2010 liegen. Dennoch konnten wir wichtige Sanierungsmaßnahmen anpacken und den Sanierungsstau abarbeiten.“

Wenn die Stadt ihren Kindern aber eine gute Zukunft bieten wolle, „dann brauchen wir kluge kommunalpolitische Entscheidungen“. Es sei und bleibe sein wichtigstes Ziel, die Kreisstadt zu stärken, mit einer auf das Gemeinwohl orientierten Politik: „Manchmal scheint es schwierig zu sein, dieses Ziel, zu erreichen, und man gelangt nur Schritt für Schritt dorthin. Ich bin mir aber sicher, dass wir es schaffen werden, wenn wir es gemeinsam anpacken. Denn wir tragen eine gemeinsame Verantwortung für unsere Stadt.“

Einen großen Dank sprach er dem Ehrenamt aus: Heute sei ein gutes Vorankommen in den vielfältigen kommunalen Aufgaben nur dann möglich, wenn jeder Mitbürger sich in dem von ihm übernommenen Arbeitsbereich voll einsetze und bereit sei, im Dienst der Gemeinschaft zu wirken. Daher sei er stolz auf alle Wildeshauser, die sich engagierten.

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