Ganderkeseer bei Kür der „Quartiersinitiative Niedersachsen“ ausgezeichnet / 16 000 Euro vom Land

Aktive strahlten über Zuschuss

Staatssekretärin Christine Hawighorst überreichte die Urkunde an Marion Kublanck, Gustav Förster und Christa Linnemann (von links) von der Ganderkeseer Quartiersinitiative.

Ganderkesee - (ck) n Seit gestern ist es offiziell: Zusammen mit zwölf anderen Kommunen erhielt die Delegation aus der Gemeinde Ganderkesee die Auszeichnung zur Aufnahme ins Programm „Quartiersinitiative Niedersachsen“ (QiN).

Die Sozial- und Baustaatssekretärin Dr. Christine Hawighorst zeichnete die Siegerprojekte des Wettbewerbs aus. „Unsere Innenstädte sollen noch lebendiger werden. Die Quartiersinitiative ist richtungweisend und inzwischen in ganz Niedersachsen bekannt. Auch bundesweit wird sie als Lösungsansatz für die Stärkung städtischer Zentren diskutiert“, berichtete Dr. Hawighorst während der Siegerehrung im Alten Rathaus Hannover. In keinem Bundesland gebe es vergleichbar viele Programme, die auf der Idee der freiwilligen Business Improvement Districts (BID) basierten.

Wie bereits in den beiden Vorjahren fördert das Land die Initiative zur Belebung der Innenstädte auch diesmal mit einer Million Euro. Allein 16 000 Euro fließen nach Ganderkesee für das dortige Konzept des eigens eingerichteten Arbeitskreises. Dessen Mitglieder hatten sich dem Thema „Barrieren überwinden“ angenommen. Darin geht es einerseits um einen behindertengerechten Zugang zum Seniorenzentrum, andererseits aber vor allem um eine bessere Anbindung der Mühlenstraße ans Zentrum: Autofahrer aus Richtung Wildeshausen erreichen sie automatisch, wenn sie in Havekost von der Bundesstraße 213 nach links in Richtung Ganderkesee abbiegen. An der Kreuzung zur stark befahrenen Bergedorfer Straße befindet sich die Grenze zur weniger vom Verkehr belasteten Geschäftsmeile.

Die tatsächliche Fördersumme ist angesichts kommunaler Anteile und privater Investitionen noch weit höher: Die Gemeindeverwaltung gibt noch einmal 16 000 Euro für die Realisierung dazu, weitere 9 000 Euro steuern Geschäftsleute der örtlichen Werbegemeinschaft bei.

Das Dreifache der Fördersumme vom Land – nämlich 48 000 Euro – bekommt die Nachbarstadt Delmenhorst für ihr Projekt „Licht plus Gestaltung“.

Die weiteren Siegertitel samt Fördersummen strichen Bleckede, Braunschweig, Buxtehude, Hannover, Holzminden, Hunteburg, Neuenkirchen, Nienburg, Nordenham, Ostercappeln-Venne und Stadthagen ein.

Die Preisverleihung ging im Rahmen des ersten QiN-Kongresses unter dem Motto „Integrierte Entwicklung für Stadt.Handel.Quartier“ über die Bühne. Mehr als 200 Vertreter der Quartiersinitiativen und der Landes- und Kommunalpolitik, aber auch Experten und Interessierte aus anderen Bundesländern kamen ins „Alte Rathaus“.

Auch die Stadt Wildeshausen hatte sich zwei Jahre in Folge um eine Berücksichtigung im Förderprogramm beworben – allerdings ohne die Jury überzeugen zu können.

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