Arbeitsunfall bei der „ExxonMobil“

Ätzende Lauge ins Gesicht bekommen

Grossenkneten - Auf dem Betriebsgelände des Erdgas-Unternehmens ExxonMobil in Großenkneten hat es am Mittwoch einen Arbeitsunfall gegeben, bei dem drei Männer verletzt worden sind. Offenbar passierte das Unglück bei Verladearbeiten.

Wie Pressesprecher Hans-Herrmann Nack berichtete, sollte ein Tankwagen mit einer ätzenden Laugenflüssigkeit an Bord entladen werden. Aus bislang ungeklärter Ursache habe sich dann eine Kupplung gelöst – die giftige Lauge spritzte heraus und traf den Tankwart. Zwei Exxon-Mitarbeiter eilten dem Mann zu Hilfe und brachten ihn in eine Notdusche. Sie kamen dabei ebenfalls mit der Lauge in Kontakt. Alle Männer wurden sofort von einem Arzt versorgt und anschließend ins Krankenhaus gebracht.

Während die beiden Exxon-Mitarbeiter nach stationärer Behandlung die Klinik wieder verlassen konnten, wird der Tankwagenfahrer weiter in der Klinik behandelt: „Er hat Verätzungen. Die Lauge ist ihm an den Körper und ins Gesicht gespritzt“, sagte Pressesprecher Nack. Nähere Informationen über die Verletzungen seien noch nicht bekannt, es bestehe aber keine Lebensgefahr.

„Derzeit ist ein Team von Experten damit beschäftigt, die Ursache für den Unfall herauszufinden. Solange wir nicht wissen, warum sich der Verschluss gelöst hat, dürfen keine weitere Tankwagen mit dieser Kupplung bei uns entladen werden“, so Nack.

Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) wurde umgehend über den Vorfall informiert. Es hat als Aufsichtsbehörde die Untersuchungen zum Unfallhergang eingeleitet. In einer Pressemitteilung bedauerte Exxon gestern den Vorfall. · js

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