WLO: Veränderungen im Aufsichtsrat und in der Gesellschafterversammlung

Zum Abschied einen Song

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Ernst-August Bode (l.) leitete den WLO-Aufsichtsrat seit 1992 als Vorsitzender. Zum Abschied schenkte ihm WLO-Geschäftsführer Hans-Werner Schoff eine CD mit einem eigens komponierten Song über den Landkreis Oldenburg. ·

Landkreis - Es war ein emotionales Lebewohl, obwohl keine Tränen flossen. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Oldenburg (WLO) verabschiedete gestern einige ihrer alt bewährtesten Mitglieder aus dem Aufsichtsrat und aus der Gesellschafterversammlung. Nach der Kommunalwahl verändert sich die personelle Besetzung des Gremiums.

WLO-Geschäftsführer Hans-Werner Aschoff hatte eine Abschiedsfeier im Kreishaus organisiert. Er war es dann auch, der persönlich für das Highlight der Veranstaltung sorgte.

Aschoff – bekannt für seine lyrische Ader – beeindruckte mit ungeahnten Singer-Songwriter-Qualitäten. Zu Ehren des scheidenden Aufsichtsratsvorsitzenden Ernst-August Bode (FDP) präsentierte er ein selbst komponiertes Lied über den Landkreis Oldenburg. „Ich habe den Text und die Melodie geschrieben und bin dann in das ,Lighthouse-Studio‘ von Rafael Jung gegangen“, erzählte Aschoff. Das Ergebnis der Aufnahme ließ er gestern über einen CD-Player abspielen – sehr zur Freude der anwesenden Gäste. Begleitet von flotter Marschmusik singt Aschoff auf der Platte vom wunderschönen Leben auf dem (Oldenburger) Lande. Dass der WLO-Geschäftsführer über eine durchaus brauchbare Stimme verfügt, ließ den einen oder anderen dann doch etwas überrascht aus der Wäsche schauen. Er habe den gesamten Text lediglich ein einziges Mal eingesungen, ließ Aschoff sein Publikum wissen.

Schließlich überreichte er eine CD an Ernst-August Bode. „Ich bin seit 1992 Geschäftsführer der WLO. Und du bist seit 1992 Aufsichtsratsvorsitzender der WLO. Insofern ist es mir schon wichtig, dich ganz besonders zu nennen und dir ganz besonders zu danken“, sagte Aschoff. Obwohl beruflich und politisch sehr eingespannt, habe Bode in den vergangenen 20 Jahren immer ein offenes Ohr für die WLO gehabt. „Deine Ratschläge waren mir allesamt wichtig“, bekräftigte Aschoff, der gestern ebenfalls Hans-H. Hubmann (CDU) verabschiedete.

Hubmann war zehn Jahre Mitglied des WLO-Aufsichtsrates. Aschoff lobte ihn vor allem für sein politisches Engagement im Landkreis Oldenburg und in der Gemeinde Ganderkesee. Für die Beschlüsse der WLO sei dieses Engagement von großer Wichtigkeit gewesen.

Ebenfalls sprach Aschoff seinen Dank gegenüber Harald Meyer (SPD) aus. Fast 20 Jahre lang war Meyer im Aufsichtsrat vertreten. Während dieser Zeit habe er sich stets für die mittelständischen Unternehmen eingesetzt, so Aschoff.

Seit 1995 war auch Eduard Möhlmann von der Landessparkasse zu Oldenburg im Gremium vertreten. Die Kompetenz der Banken stelle für die WLO einen wichtigen Faktor dar, meinte Aschoff, bevor er Möhlmann für seine langjährige Mitgliedschaft dankte.

Ganz besondere Worte hob sich der WLO-Geschäftsführer für den Kreistagsvorsitzenden Helmut Hinrichs (SPD) auf: „Du bist ein kompetenter Kenner der Verwaltung und der Politik. Es war immer eine Freude, mit dir zusammenarbeiten zu dürfen.“ Hinrichs war seit 2006 Bevollmächtigter in der Gesellschafterversammlung und stellvertretendes Aufsichtsratsmitglied. Zu guter Letzt dankte Aschoff noch den scheidenden Stellvertretern im Aufsichtsrat, Erwin Kohlwey (FDP) und Horst Siemers (CDU), für ihre geleistete Arbeit.

Im neuen Aufsichtsrat der WLO verbleiben quasi als „alte Hasen“ Landrat Frank Eger und Kreisrat Carsten Harings. Auch Torsten Brand (Verwaltung des Landkreises) bleibt dem Gremium erhalten. „Es freut mich, dass der ,älteste Hase‘, Bernhard Schwarting (CDU), weiterhin Vertreter in der Gesellschafterversammlung sein wird“, unterstrich Aschoff.

Als neue Mitglieder sind ab sofort Gabriele Roggen-thien (Grüne) und Heiko Aschenbeck (SPD) im Aufsichtsrat vertreten. Astrid Grotelüschen (CDU) wechselt vom vertretenden Mitglied zum ordentlichen Mitglied im Aufsichtsrat. Neben Bernhard Schwarting wird Heinz-Jürgen Greszik (SPD) Vertreter in der Gesellschafterversammlung sein.

„Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, dann dass die Arbeit in den Gremien weiterhin so von Vertrauen und gegenseitigem Respekt geprägt ist, wie in der Vergangenheit“, sagte Hans-Werner Aschoff abschließend. · js

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