Akkordeonorchester begibt sich musikalisch ostwärts

Abendglocken und Morgenröte

Für die musikalische Reise gen Osten hatten sich die Feierabendmusikanten passend verkleidet.

Dünsen - Eine im wahrsten Sinne des Wortes klangvolle Reise zur aufgehenden Sonne boten die Feierabendmusikanten Harpstedt ihren Fans am Freitagabend während eines gut besuchten Konzertes im Rahmen der Reihe „Kultur am Glockenturm“ in der Dünsener Zufluchtskirche. Hatte sich das Akkordeonorchester 2010 musikalisch nach Amerika begeben, so ging es nun gen Osten.

Passend dazu hatten die Musiker in der Verkleidungskiste gekramt. Sie gaben in ihren Outfits ein multikulturelles Bild ab. Da standen Russen neben Chinesen; Zigeunerlook war ebenso angesagt wie das gute alte gehäkelte Dreieck- oder Kopftuch. „Oh, wer ist das denn?“ musste so mancher zweimal hingucken, um seine Musikerkollegen zu entdecken. Hannelore Bornhöft zog aus ihrem Fundus eine rote Chinesenbluse. „Die passt noch immer“, freute sich die dritte Stimme. Isolde Fruss-Deminatus hatte kurz vor dem Konzert noch in einem Chinaladen ihr blaues Traumkleid gefunden.

Mit einem Egerländer-Potpourri zog die „Musi“ zünftig in die Zufluchtskirche ein. Weiter ging‘s in ein zum Träumen animierendes Russland. Das Publikum kam in den Genuss der „Mitternacht in Moskau“ und der „Abendglocken“. Gedanklich in Israel angekommen, erklang das nicht minder bekannte „Shalom Alechem“. Im zweiten Programmteil ließen sich die Zuhörer vom Charme Japans und der ungarischen Puszta inspirieren, genossen eine romantische „Petersburger Schlittenfahrt“ und zauberhafte Ausschnitte aus dem „Zigeunerbaron“. Orchesterleiter Karsten Knolle moderierte die musikalische Reise launig und ließ seinen Bariton bei einigen Stücken erklingen. Den Fans gefiel‘s. Sie geizten nicht mit Beifall. · ak

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