Förderverein rechnet mit Kosten in Höhe von 3,1 Millionen Euro

60-prozentige EU-Förderung für UZW wäre möglich

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Svea Mahlstedt, Hans-Georg Knappik (Büro Mayer), Karl-Heinz Bley, Kian Shahidi, Stefan Mahlstede, Christa Plate, Bernd Lögering, Hans-Peter Mayer, Ansgar Focke und Rolf Eilers auf dem Gräberfeld. ·

Wildeshausen - Von Joachim DeckerGroßer „Auftrieb“ gestern auf dem Pestruper Gräberfeld. Aber nicht etwa die Schäferin mit ihren Schafen war gekommen, sondern vielmehr hatte sich hoher Besuch der CDU eingefunden. An erster Stelle der Europa-Abgeordnete Hans-Peter Mayer, der Unterstützung für das angestrebte Urgeschichtliche Zentrum Wildeshausen (UZW) zusagte.

Ebenso die Landtagsabgeordneten Karl-Heinz Bley und Ansgar Focke: „Es ist wichtig, dass wir jetzt etwas anschieben und versuchen, möglichst schnell die Fördergelder zu beantragen.“

Svea Mahlstedt, Christa Plate, Bernd Lögering und Stefan Mahlstede vom Förderverein UZW hatten die Politiker eingeladen, um ihnen das Vorhaben zu unterbreiten. „Bisher wird das touristische Potenzial dieser einmaligen Kulturlandschaft nur unzureichend vermittelt“, betonte Svea Mahlstedt. Der Förderverein sei 2007 gegründet worden, um ein Informationszentrum zu den Sehenswürdigkeiten der Wildeshauser Geest zu errichten: „Und hierfür laufen die Planungen bereits auf Hochtouren. Wir rechnen mit Kosten in Höhe von 3,1 Millionen Euro.“

Mayer teilte mit, dass es möglich sei, eine Förderung von bis zu 60 Prozent von der EU für ein solches Vorhaben zu bekommen: „Dabei ist es allerdings überaus wichtig, dass es ein konkretes Konzept für die Umsetzung gibt. Erst wenn das vorliegt, können Gelder beantragt werden.“ Hier sei jedoch nicht nur der Bau wichtig, sondern auch der spätere Betrieb müsse im Vorfeld geklärt werden.

Rolf Eilers, Geschäftsführer des Naturparks Wildeshauser Geest und Vertreter der Lokalen Aktionsgruppe „Leader“, schlug in die gleiche Kerbe: „Daher ist auch die Standortentscheidung im Vorfeld sehr wichtig. Das muss unbedingt bald geklärt werden.“

Hierzu konnte Svea Mahlstedt mitteilen, dass es Grundstücke gebe, die der Förderverein im Auge habe. Sie lägen jedoch im Landschaftsschutzgebiet, so dass auch hier noch einiges zu klären sei: „Wir wissen, dass wir bis Ende August noch die Chance haben, Fördermittel für 2013 zu beantragen. Allerdings dürfte dafür die Zeit etwas knapp werden.“ Hier mahnte Bley zur Eile: „Zwar sind die Förder-Anträge alle überzeichnet, aber es ist immer wieder der Fall, dass andere abspringen, so dass wir mit unseren Anträgen reingrätschen könnten.“ Er werde daher schon jetzt Gespräche mit N-Bank anstreben, damit die Sache vorangebracht werden könne.

Mayer: „Auch müssen Gespräche mit den verschieden Ministerien geführt werden.“

Die finanzielle Unterstützung der Stadt sagte Bürgermeister Kian Shahidi zu: „Hier sind sich ja alle einig, für 2014 können wir sicher ein klares Signal setzen.“

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