Handwerker liegen voll im Zeitplan / Neues Dach und Außenverkleidung

484 000 Euro für Sanierung der Realschul-Turnhalle

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Das Wetter meint es gut mit den Dachdeckern, sie können durchgängig arbeiten. ·

Wildeshausen - Von Joachim DeckerAuf Hochtouren laufen derzeit die Sanierungsarbeiten an der Turnhalle der Wildeshauser Realschule. Insgesamt investiert die Stadt in diesen zweiten Bauabschnitt 484 000 Euro. Zuschüsse gibt es nicht – die Kosten müssen allein über den Haushalt „gewuppt“ werden.

Seit Ferienbeginn sind Handwerker der Wildeshauser Firma Dachdecker Dekker damit beschäftigt, das Flachdach der Halle neu zu decken, neue Lichtkuppeln einzubauen und die beiden Giebelwände von außen zu dämmen. Schon bald werden die Wände mit Trapezblech verkleidet. „Wir sind voll im Zeitplan, es läuft alles reibungslos, erzählten Jens Kuraschinski, Allgemeiner Stellvertreter des Bürgermeisters, und Martina Möhlenbrock, Bauingenieurin bei der Stadt. Das Wetter spiele den Handwerkern jetzt voll in die Karten.

Doch es sind nicht nur die Arbeiten außerhalb der 1978 erbauten Halle, die bis zum Ferienende fertig sein müssen. Vielmehr gibt es noch eine neue Heizungsanlage, die alte Gasheizung hat ausgedient, ist längst veraltet. „Jetzt bekommt die Halle einen Brennwertkessel, der natürlich auch wesentlich bessere Verbrauchswerte hat als die alte Heizung“, sagt Martina Möhlenbrock.

Das neue Dach sei jetzt fällig gewesen, da es im Laufe der Zeit schon zu einigen Lecks gekommen war. „Wasserschäden sind dadurch zum Glück jedoch nicht entstanden“, erzählt Kuraschinski.

Der erste Bauabschnitt stand im vergangenen Jahr an. Dabei wurden bei einer Investition von 270 000 Euro das Dach im Bereich der Umkleideräume erneuert und die Fassade gedämmt und verkleidet. Zudem gab es hier neue Fenster.

Wenn der zweite Bauabschnitt erledigt ist, heißt das jedoch nicht, dass mit der Halle alle okay ist. Vielmehr stehen auch noch Abschnitt drei und vier an. „Geplant ist, dass wir im kommenden Jahr erneut Maßnahmen vornehmen lassen“, sagt Kuraschinski. Das allerdings hänge davon ab, wie die Haushaltsberatungen verlaufen. Ebenso verhalte es sich mit 2014.

„Im kommenden Jahr sollen eigentlich die Fenster auf der Ostseite erneuert und die Fassade gedämmt werden“, betont Martina Möhlenbrock. Außerdem müssten Umkleideräume und Sanitäranlagen saniert werden. Dabei kämen auf die Stadt nochmals Kosten in Höhe von 445 000 Euro zu. „Den Abschluss sollen 2014 die Arbeiten in der Halle bilden“, sagt die Ingenieurin. Bei einer Investition von 300 000 Euro müssten Heizkörper und Lüftung ersetzt sowie die Decke überholt werden: „Dann hätten wir insgesamt 1,5 Millionen Euro investiert.“

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