Älteste Ortswehr im Landkreis zog Bilanz /  Seltene Hilfeleistung im Mai

3 366 Stunden zum Schutz der Allgemeinheit

Günter Wachendorf, Gerhard Ostersehlt, Karl-Heinz Hartje, Reinhard Sandmann, Reinhard Lange, Heinrich Thies, Marvin Hartje, Henning Straßburg, Peter Sparkuhl und Carsten Lüllmann. ·
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Günter Wachendorf, Gerhard Ostersehlt, Karl-Heinz Hartje, Reinhard Sandmann, Reinhard Lange, Heinrich Thies, Marvin Hartje, Henning Straßburg, Peter Sparkuhl und Carsten Lüllmann. ·

Colnrade - Auf insgesamt 3 366 Dienststunden blickte Ortsbrandmeister Carsten Lüllmann am Samstagabend im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Colnrade im Gasthaus Schliehe-Diecks in Colnrade zurück.

Neben den aktiven Mitgliedern und den Kameraden der Seniorenabteilung konnte Lüllmann auch die Bürgermeisterin und stellvertretende Samtgemeindebürgermeisterin Anne Wilkens-Lindemann, den Verbandsvorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Oldenburg, Peter Sparkuhl, sowie den Gemeindebrandmeister Günter Wachendorf begrüßen.

In seinem Jahresbericht ließ Lüllmann die Einsätze und Übungsdienste Revue passieren. So wurde die Ortswehr im vergangenen Jahr zu zehn Einsätzen alarmiert, die sich in sechs Brandeinsätzen und vier Hilfeleistungen aufteilten. Insgesamt bewältigten die Kameraden bei diesen Einsätzen 226 Dienststunden. Dazu wurden fünf Lehrgänge an den Niedersächsischen Akademien für Brand- und Katastrophenschutz in Loy und Celle absolviert und sechs Lehrgänge auf Kreisebene bei der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Ganderkesee.

Eine seltene Hilfeleistung mussten die Kameraden im Mai in Austen ausführen: Dort musste die Feuerwehr aufgrund der lang anhaltenden Trockenperiode die Fischteiche des Fischereivereins mit frischem Wasser aus der Hunte versorgen, damit die Fische wieder atmen konnten. Auch wurde die Feuerwehr von der Gemeinde Colnrade gebeten, die Neuanpflanzungen zu gießen. Dafür bedankte sich Anne Wilkens-Lindemann.

Die Feuerwehr Colnrade zählt aktuell insgesamt 79 Mitglieder in ihren Reihen. 45 Kameraden – davon sieben weibliche Mitglieder – engagieren sich in der in der Einsatzabteilung. 22 Mitglieder gehören der Altersabteilung an, während zwölf Kinder und Jugendliche in der Jugendfeuerwehr sind. Daneben freut sich die Ortswehr über sechs fördernde Mitglieder.

In den Berichten der Funktionsträger freute sich der Sicherheitsbeauftragte darüber, dass niemand bei

den Diensten und Einsätzen verletzt worden sei. Jugendfeuerwehrwart Markus Kuraschinski blickte darauf zurück, dass die Jugendabteilung einiges bewältigt habe: Neben den Teilnahmen am Kreiszeltlager in Oldenburg und einer Papierbootregatta in Goldenstedt habe sie bei der Mini-Olympiade den sechsten Platz von 1 Jugendfeuerwehren errungen. Bereits in diesem Jahr habe die Jugendabteilung rund 40 Weihnachtsbäume in Colnrade eingesammelt.

Zum neuen Atemschutzgerätewart wurde Henning Pauley von der Versammlung gewählt. Vorgänger Helmut Nienaber steht Pauley als Stellvertreter zur Seite. Der Verbandsvorsitzender Peter Sparkuhl informierte nicht nur über den Neubau der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Ganderkesee, sondern auch darüber, dass es in den vergangenen Jahren in Niedersachsen einen Rückgang an Mitgliedern in den Freiwilligen Feuerwehren gegeben habe und dass sogar 34 Feuerwehren geschlossen werden mussten. Sparkuhl wünschte sich, dass dieser Fall in der Colnrader Ortswehr nicht eintreten werde und sie die älteste Feuerwehr im Landkreis bleibe.

Ein Bildervortrag über die Einsätze, die Kameradschaftsabende sowie die Tätigkeiten der Jugendfeuerwehr rundete die Versammlung ab. · cb

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