13. Dötlinger Sportpferdeauktion lockte internationales Fachpublikum / Teuerstes Fohlen brachte 14 000 Euro

19 000 Euro für „White Wings“

Gleich der erste Auktionskandidat, „Don Luigi“, erzielte einen Verkaufspreis von 14 000 Euro.

Dötlingen - (msi) n „Mir kribbelt es in den Fingern. Lassen Sie uns mit der Auktion beginnen!“, begrüßte Johannes Harms die Gäste bei der 13. Dötlinger Sportpferdeauktion in der Waldreitschule Aschenbeck. Dort hatte sich am Sonnabendnachmittag internationales Fachpublikum, unter anderem aus den Niederlanden, Belgien und der Schweiz, eingefunden.

Wie dem Auktionator Harms kribbelte es auch dem einen oder anderen potenziellen Käufer in den Fingern. Schließlich hatte das Auktionsteam auch in diesem Jahr wieder ein hochinteressantes Lot an Auktionspferden und Fohlen zusammengestellt. 42 Sportpferde und 35 Fohlen waren im Auktionskatalog verzeichnet.

Gleich die erste Nummer ließ das Herz des Auktionators höher schlagen. „Don Lugi“, ein Fuchswallach aus der Linie Dimaggio, Rubinstein I und Weltrekord, trabte erhaben durch die Halle. Nach anfänglichem Zögern nahmen die Gebote schnell ein Galopptempo an. 3000 Euro, 7000 Euro und weiter in 500-Euro-Schritten kletterte der Preis empor. Zwischen einem Bieter, der telefonisch seine Gebote abgab, und einem weiteren Kaufinteressierten am anderen Ende des Gevierts entwickelte sich ein reger Schlagabtausch. Harms, ein alter Fuchs im Auktionsgeschäft, wusste, wie er seine Kunden ansprechen musste, um noch ein höheres Gebot heraus zu kitzeln. Bei 16 000 Euro fiel schließlich der Hammer für das telefonische Angebot.

Für einige 1000 Euro mehr wechselte die Schimmelstute „White Wings“ den Besitzer. Für die Oldenburger Stute aus der Linie Sir Donnerhall, Inselfürst und Donaumonarch, legte der neue Besitzer 19 000 Euro auf den Auktionstisch. „White Wings“ bleibt der Region jedoch erhalten. Ihr neuer Stall steht nicht fern von Oldenburg. Für das teuerste Fohlen wurden 14 000 Euro gezahlt.

Andere Pferde finden ihr neues zu Hause dagegen im europäischen Ausland. „Es waren namhafte Pferdefachleute dabei, die sich mit jungen Sportpferden eingedeckt haben“, freute sich Harms am Ende des Auktionsmarathons. Er war mit dem Gesamtergebnis der Veranstaltung sehr zufrieden.

Am Sonntag waren Harms und sein Auktionsteam damit beschäftigt, die ersteigerten Pferde den neuen Besitzern zu übergeben. Die Kundenbetreuung endet hier nicht mit dem Zuschlag. Denn Pferdefachmann Harms weiß: „Nach der Auktion ist vor der Auktion.“

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