Türsysteme Kurt Bode GmbH übergibt Spende

1.000 Euro Starthilfe für Montessori-Schule

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Das große Sparschwein ist gut gefüllt: Für 1 000 Euro Starthilfe für die „Freie Aktive Schule Syke“ dankten gestern Marco und Katherina Klopsch aus dem Schulträgervereinsvorstand Unternehmer Kurt Bode (von links).

Harpstedt/Syke. Diese „Starthilfe“ kann die „Freie Aktive Schule Syke“, die jüngst – nach den Sommerferien – mit 16 Schülern der Jahrgangsstufen eins bis sieben den Betrieb aufgenommen hat, wirklich gut gebrauchen.

Kurt Bode, Inhaber der im Harpstedter Gewerbegebiet „Amtsacker“ ansässigen Türsysteme Kurt Bode GmbH, überreichte Katherina und Marco Klopsch aus dem Schulträgervereinsvorstand gestern eine Spende in Höhe von 1.000 Euro.

Das Geld war an zwei Schautagen des Unternehmens zusammengekommen, die begleitend zur Messe „Harpstedt Aktiv“ liefen. Rund 600 Besucher, so schätzt der Inhaber, hatten am 17. und 18. August die Gelegenheit genutzt, bei laufenden Maschinen Einblicke in die Zargenherstellung und Türenbearbeitung zu gewinnen. Begleitend stiftete das Unternehmen Speisen und Getränke und bat im Gegenzug um eine freiwillige Spende. Den so erzielten „Erlös“ rundete Kurt Bode großzügig auf. Dass die 1.000 Euro der „Freien Aktiven Schule Syke“ zugute kamen, verdankt diese zu einem nicht unerheblichen Teil der Fürsprache von Udo Gehrmann, einem Freund des Unternehmens. Der Dünsener ist vom pädagogischen Konzept der einzigen Montessori-Schule im ganzen Landkreis Diepholz überzeugt, auf der auch sein eigener Sohn Tim bei der Entwicklung von Kern- und Schlüsselkompetenzen Unterstützung erfährt.

Noch ist vieles im Werden begriffen. Das Schulgebäude im ehemaligen Forstamt an der Waldstraße in Syke wird nach aktueller Lage der Dinge voraussichtlich nach den Herbstferien in Betrieb genommen. Bis dahin  dient der „WolkenWaldWinkel“ in Okel, ein ehemaliges  Schullandheim, als räumliche Ausweich- und Übergangslösung.

„Besonders am Herzen lag der Reformpädagogin Maria Montessori, die Freude der Kinder am Lernen und Forschen zu bewahren“, weiß Katherina Klopsch. Ihr Mann Marco betont: „Die Freie Aktive Schule Syke holt die Schüler dort ab, wo sie gerade stehen, begleitet sie auf ihrem eigenen Lernweg und arbeitet ihre Stärken heraus.“ Die besonderen Lernmaterialien spielten dabei eine große Rolle. Sie sprächen für gewöhnlich mehrere Sinne zugleich an und erleichterten den Kindern das Begreifen.

Schüler aus vier Jahrgangsstufen werden, so sieht es das Konzept vor, in altersgemischten Lernteams beschult. Die – aktuell vier – Pädagogen und Pädagoginnen verstehen sich nicht als Lehrer im klassischen Sinne, sondern eher als Begleiter oder Coaches.

Noten gibt es bis zur neunten Jahrgangsstufe nicht. Einmal im Jahr erhalten die Eltern einen detaillierten und ausformulierten Lernentwicklungsbericht. Die Höhe des Schulgeldes ist einkommensabhängig und bewegt sich im Mittel bei etwa 200 Euro monatlich. Bei allen Freiheiten, die den Kindern für die Entfaltung ihres Potenzials und mit Blick auf selbstbestimmtes Lernen und Leben gelassen werden, will die „Freie Aktive Schule“ natürlich nicht der Beliebigkeit Tür und Tor öffnen, sondern sie orientiert sich an klaren Zielvorgaben. Zu ihren Besonderheiten gehört ein konsequent bilinguales Konzept. Von Anfang an – in den unteren Jahrgangsstufen eher spielerisch – werden die Schüler in deutscher und englischer Sprache begleitet. Den englischen Part übernimmt eine aus Kanada stammende Muttersprachlerin.

Ein Wechsel in die Montessori-Schule ist auch während des laufendes Schuljahres möglich. boh

http://www.fas-syke.de

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