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Zukunftsausschuss des Kirchenkreises legt 30 Empfehlungen vor

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Der Zukunftsausschuss des Kirchenkreises Nienburg bestehend aus: Superintendent Martin Lechler (vordere Reihe, v.l.), Lilli Knieriem, Sandra Weiglein, Melanie Logemann und in der hinteren Reihe Gun Dachs (v.l.), Christine Früchtenicht-Wydora, Walter Hufenreuter und Torsten Rötschke. Es fehlen: Pia Bartkowski, Andreas Iber, Dorothea Luber und Christian Thesenvitz.
Der Zukunftsausschuss des Kirchenkreises Nienburg bestehend aus: Superintendent Martin Lechler (vordere Reihe, v.l.), Lilli Knieriem, Sandra Weiglein, Melanie Logemann und in der hinteren Reihe Gun Dachs (v.l.), Christine Früchtenicht-Wydora, Walter Hufenreuter und Torsten Rötschke. Es fehlen: Pia Bartkowski, Andreas Iber, Dorothea Luber und Christian Thesenvitz. © Kirchenkreissynode

Der Zukunftsausschuss im Kirchenkreis Nienburg hat der Synode 30 Empfehlungen zur Gestaltung der Zukunft vorgelegt.

Landkreis Nienburg – Neun Monate intensiver Arbeit liegen hinter dem Zukunftsausschuss des Kirchenkreises Nienburg. Entstanden sind 30 Empfehlungen für die Bereiche Organisation und Struktur, Gebäude und Liegenschaften sowie Auftrag und Zukunftsaufgaben. Das Diskussionspapier, das „zu dringend notwendigen Diskussionen und konkreten Umsetzungen anregen soll“, wurde der Synode nun vorgestellt, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Die sich verändernden finanziellen, strukturellen und personellen Voraussetzungen kirchlicher Arbeit müssen bei zukünftigen Entscheidungen immer mitgedacht werden“, wird Superintendent Martin Lechler zitiert. Die Empfehlungen sehen unter anderem den Ausbau der Zusammenarbeit der Kirchengemeinden durch sogenannte Regionsassistenzen vor, die haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrer alltäglichen Arbeit unterstützen und entlasten sollen.

Die Mitglieder des Zukunftsausschusses

Pia Bartkowski (Vertreterin des Kirchenkreis-Jugendkonvents), Gun Dachs (Vertreterin des Finanz- und Planungsausschusses der Kirchenkreissynode), Walter Hufenreuter (Kirchengemeinde Kreuzkirche Nienburg, Region Süd), Pastor Andreas Iber (Kirchengemeinde Erichshagen, Region Nord), Lilli Knieriem (Vertreterin des Kirchenkreis-Jugendkonvents), Martin Lechler (Superintendent), Pastorin Melanie Logemann (Kirchengemeinde Wietzen, Binnen-Bühren, Region Links der Weser), Pastorin Dorothea Luber (Kirchengemeinde St. Michael/St. Martin, Region Süd), Torsten Rötschke (Vorsitzender der Kirchenkreissynode), Christian Thesenvitz (Vorsitzender des Bauausschusses der Kirchenkreissynode), Sandra Weiglein (Kirchengemeinde Drakenburg-Heemsen, Region Nord), Christine Früchtenicht-Wydora (Kirchengemeinde Marklohe, Region Links der Weser).

Den Prozess hat Christiane Schulte (Teamentwicklung und Organisationsberatung) begleitet.

Besonderen Wert lege der Zukunftsausschuss auf die Weiterführung und den Ausbau der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Ein Konzept für eine Jugendkirche solle entwickelt werden. Die Kirche, betont der Ausschuss, müsse ihren diakonischen Auftrag ernst nehmen „und auf kreative Weise in die tägliche Gemeindearbeit“ integrieren. Dafür sei auch die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen stärker in den Blick zu nehmen.

Mit Blick auf die Gebäude wird darauf hingewiesen, dass eine „zukunftsfähige Unterhaltung“ und die Anpassung an die geringer werdenden Mitglieder kritisch überprüft werden müssen.

Die Mitglieder der Kirchenkreissynode hätten laut Pressemitteilung die Chance für erste Diskussionen genutzt. Kritische Nachfragen nach Finanzierbarkeit und Umsetzungsmöglichkeiten seien den Arbeitsausschüssen mit auf den Weg gegeben worden.

Der Vorsitzende der Kirchenkreissynode, Torsten Rötschke, sieht dem Vorhaben optimistisch entgegen: „Wir sind gut aufgestellt und jetzt in der Lage, die notwendigen Veränderungen anzugehen. Ich bin zuversichtlich, dass wir das gemeinsam schaffen werden.“

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