Fünf statt drei Bands spielen im Bürgerpark / „Just“ macht um 18 Uhr den Anfang

Zum zehnten „Hoya Open Air“ gibt es zwei Zugaben

„Impius Mundi“ spielen Mittelalter-Rock und waren mehrfach zu Gast beim „Hoya Open Air“, das in diesem Jahr seine zehnte Auflage feiert (hier ein Foto von 2012). ·
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„Impius Mundi“ spielen Mittelalter-Rock und waren mehrfach zu Gast beim „Hoya Open Air“, das in diesem Jahr seine zehnte Auflage feiert (hier ein Foto von 2012).

Hoya - Von Michael Wendt. Im Bürgerpark wird es laut: Fünf Bands rocken am Sonnabend, 17. August, beim „Hoya Open Air“. Anlässlich der zehnten Auflage der Veranstaltungen haben die Organisatoren die Zahl der Bands um zwei erhöht und den Beginn von 20 auf 18 Uhr vorverlegt. Eins bleibt jedoch gleich: Der Eintritt ist kostenlos.

„Wir wollen weg vom Image der Ü-40-Veranstaltung“, sagt Tim Kroll. Der gebürtige Hoyaer hält seit vergangenem Jahr gemeinsam mit Jana Riemschneider die organisatorischen Fäden in der Hand. Beide wohnen in Eystrup und haben als „Handicaped Productions GbR“ viel Erfahrung im Veranstaltungsmanagement. Um auch das jüngere Publikum zu locken, spielt zum Auftakt „Just“. Die Schülerband des Johann-Beckmann-Gymnasiums hat in diesem Jahr den Musikwettbewerb „Rosa“ der Rotarier gewonnen und seitdem reichlich Bühnenerfahrung gesammelt – die vier jungen Männer sind begehrte Musiker.

„Künftig wollen wir jedes Jahr einer Schülerband die Gelegenheit zum Auftritt geben“, sagt Tim Kroll. „Wir haben den Beginn des Open Airs deshalb um zwei Stunden auf 18 Uhr vorverlegt.“

Nach „Just“ treten zwei Bands auf, die bereits 2004 beim ersten „Hoya Open Air“ gespielt haben: „Civil Lies“ und „Impius Mundi“. Dazwischen macht „The High Speed Karwageddon“ Cover-Rock, ehe „M.A.C.“ den Abend beschließt. Um Mitternacht ist Schluss auf der Bühne.

Außer „Just“ haben alle Bands eines gemeinsam: Sie spielten bereits im Studio des High-Speed-Karwageddon-Gitarristen.

Bis zum Open Air stellen wir alle Künstler ausführlich vor. Die Organisatoren haben in der Zwischenzeit noch einiges zu tun. „Ohne das THW könnten wir die Veranstaltung nicht durchführen“, lobt Tim Kroll den Einsatz der Helfer. „Für die ist das extrem aufwendig.“ So versorgen zwei THW-Generatoren die Veranstaltung mit Strom. Außerdem gilt es unter anderem, den Bühnenbereich mit Bauzäunen zu sichern und den Bürgerpark auszuleuchten – während des Konzerts punktuell, danach großflächig, damit alle Besucher sicher nach Hause kommen.

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