„Winter Weser Rodeln“ in Nienburg zunächst um eine Woche verschoben

Rodelvergnügen am Weserwall auf der Kippe

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Noch voller Optimismus: Als das Foto entstand, wussten Georg Hennig und Michael Haller noch nichts von der Nachricht aus der Nienburger Stadtverwaltung.

Nienburg - von Leif Rullhusen. Wenig winterliches Wetter bereitete den Organisatoren des zweiten „Winter Weser Rodelns“ Sorgen. Trotzdem entschlossen sie sich, das Event, wie geplant stattfinden zu lassen. Nun macht ihnen die Stadt einen dicken Strich durch die Rechnung.  

Sie hatten kurz überlegt, das „Winter Weser Rodeln“ um eine Woche zu verschieben. Wetterprognosen mit Temperaturen im zweistelligen Plusbereich bereiteten den beiden Organisatoren Georg Hennig und Michael Haller Probleme. Doch schließlich war alles organisiert und der Schnee bestellt. Außerdem hatte der Schneelieferant aus Bispingen versichert, dass die weiße Pracht selbst bei den angekündigten Plusgraden nicht wegschmilzt. Also sollte die zweite Auflage des Winterspektakels am Nienburger Weserwall - wie geplant - am Freitag um 15 Uhr starten.

Das war der Stand am Dienstagnachmittag. „Dann erreichte uns eine E-Mail der Stadt, dass wir aufgrund der Witterung die Verantwortung für die Schneeanlieferung selbst übernehmen müssen“, erklärt Georg Hennig am Dienstagabend. Mit anderen Worten: Sollten die Lkw, die den Schnee anliefern, den frisch sanierten Radweg auf dem Weserwall in irgendeiner Form beschädigen, müssen die Organisatoren dafür persönlich in die Tasche greifen. „Das ist ein Risiko, das wir nicht tragen können“, berichtet Hennig zerknirscht. „Wir verschieben das Winter Weser Rodeln nun doch erst einmal um eine Woche.“ Sollte das Wetter auch dann nicht mitspielen und die Nienburger Stadtverwaltung kein grünes Licht geben, steht wohl das gesamte Rodelvergnügen für dieses Jahr auf der Kippe. So weit will Hennig allerdings im Augenblick noch nicht denken.

Sollte es bei einer einwöchigen Verzögerung bleiben, wird der Schnee nun am Donnerstag, 11. Februar, angeliefert. Ein Bagger verteilt die rund 120 Kubikmeter Schnee anschließend zu einer 20 Mal 37 Meter großen Rodelbahn am Nienburger Weserwall in Höhe des Finanzamtes.

Das Programm beginnt dann am Freitag, 12. Februar. Um 15 Uhr gibt es zum Auftakt ein Kinder-Rodeln mit kleinen Überraschungen. Um 17 Uhr folgt die Übergabe der Schlitten an die Sponsoren. Die konnten im Vorfeld gegen eine Spende die Rodelgeräte erwerben und individuell beschriften lassen. Der Tag klingt um 20 Uhr mit einer Eisbrecherparty aus.

Am Samstagvormittag gehört die Rodelbahn von 10 bis 13 Uhr den Familien. Danach wird es eng auf dem Schlitten: Die größte Gruppe, die auf einem Schlitten die Rodelpiste bewältigt, gewinnt einen „Weser Rodel“. Um 17 Uhr schließt sich das Vereins- und Firmen-Rodeln an. Die Après Ski Party und ein stimmungsvolles Fackel-Rodeln schließt den Rodel-Samstag ab 20 Uhr ab. Der finale Sonntag steht ausschließlich im Zeichen der Familie.

Der im BlickPunkt am Mittwoch veröffentlichte Artikel befand sich bereits im Druck, als die Entscheidung fiel, das Rodelvergnügen - zunächst für eine Woche – zu verschieben. Deshalb wird in dem Beitrag auf der Seite 2 „Rodelvergnügen am Weserwall in den Startlöchern“ noch davon ausgegangen, dass das „Winter Weser Rodeln“ schon an diesem Wochenende über die Bühne geht.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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