Vogelhotel in altem Trafoturm offiziell vorgestellt / Besichtigungen möglich

Wienberger Geburtsstation mit luftigen Familienzimmern

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Christian Wilden (links) und Carsten Hopmann vom N-Team führten die Besucher bis in die oberste Etage. ·

Hoya - Von Jana WohlersWienbergen · Die offizielle Präsentation des „Vogel hotels“ stand gestern in Wienbergen auf dem Programm. Rund ein Jahr Arbeit mit mehr als 100 ehrenamtlich geleisteten Stunden stecken in dem  alten Trafohaus, das nun  verschiedensten Vogelarten ein Zuhause bieten kann. Die Wienberger zeigten sich  begeistert von ihrem „neuen“ Ortswahrzeichen.

„Nicht reden – machen!“, lautet das Motto des N-Teams, einer Vereinigung von rund 15 naturschutz bewussten Hilgermissern. Dass sie eben nicht nur reden, sondern auch machen, bewiesen die Mitglieder in den vergangenen Monaten. Den stillgelegten Trafo-Turm an der Wienberger Dorfstraße erweiterten sie in Eigeninitiative zu einem vielfältigen Hotel für zahlreiche Vogelarten.

Unterstützung aller Art erfuhr das N-Team von der Gemeinde sowie der Eon-Avacon, die die Trafostation einst betrieben hat. Zur offiziellen Präsentation waren auch Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer und Gemeindebürgermeister Johann Hustedt anwesend.

„Das Vogelhotel ist ein Projekt für die Zukunft“, sagte Mitorganisator Carsten Hopmann. „Die Zusammenarbeit zwischen allen Mitgliedern des N-Teams und ihr großes Engagement haben diesen Umbau erst möglich gemacht.“ Die Vereinigung trägt den Mannschaftsgedanken, das Teamwork, ja auch quasi im Namen. Die Mitglieder arbeiteten ortsübergreifend und gemeinschaftlich, sagte Carsten Hopmann: „Das ist es, was uns stark macht.“

Die Besucher konnten gestern das Vogelhotel ausgiebig erkunden. Wem das Erklimmen des Turms nicht lag, der erfuhr auf der neuen Schautafel direkt neben an alles Wissenswerte. Tina Meyer aus Magelsen hat sie gestaltet, das Holzgestell hat Hartmut Westermann aus Magelsen gebaut.

Die Schautafel zeigt unter anderem die Vogelarten, die im Hotel nisten könnten, sowie Bilder vom Umbau und der „Inneneinrichtung“. Rund 35 Einzelbrutplätze bietet das alte Trafohaus. Von Spatzen über Schwalben und Turmfalken bis hin zu Schleier eulen ist für alle Vogelarten der passende Brutplatz vorhanden.

Um auch frei brütenden Arten Nistplätze zu bieten, hat das N-Team an den Außenseiten des Turms Baustahlmatten befestigt und Rankpflanzen eingesetzt. Zudem sind Nisttaschen an den Außenseiten befestigt. Um den Hotelgästen Ruhe zu schenken, ist der Bau umzäunt.

Mit der Fertigstellung ist die Arbeit des N-Teams nicht beendet. „Wir setzen auf Nachhaltigkeit und Dauerhaftigkeit, denn es geht immer noch besser“, sagte Carsten Hopmann. So plant das N-Team, ein Insekten hotel zu errichten und will den Vogelturm außerhalb der Brutzeiten für Besichtigungen öffnen.

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