Wärme und Regen setzen Nienburgs Eisbahn zu / Öffnung für Donnerstag geplant

Zwischen Seenlandschaft und Buckelpiste

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Hans-Werner Max testet mit einem Besen die Oberfläche der Eisbahn. Der Förderverein hofft, sie am Donnerstag wieder öffnen zu können.

Nienburg - von Leif Rullhusen. Erst ließ der warme Wind die Eisfläche tauen. Dann verwandelten gefrierende Regentropfen sie in eine Buckelpiste. Nienburgs Eisbahn wird derzeit wahrlich nicht vom Wetterglück verfolgt. Am vergangenen Wochenende wurde sie Opfer der milden Dezembertemperaturen.

Am Freitag entschloss sich der Förderverein des Holtorfer Freibades, der die Eisbahn betreibt, diese übers Wochenende zu schließen. „Dieser Schritt fiel uns sehr schwer, aber das Eis war einfach zu weich. In dem Bereich vor der Kirche stand sogar Wasser“, begründet Hans-Werner Max, kommissarischer Vorsitzender des Fördervereins, den Entschluss. Das Problem sei vor allem der warme Wind gewesen, der über den Kirchplatz zog. Da die Eisfläche nicht von einer geschlossenen Bande, sondern einem Zaun umgeben ist, bot sie dem Wind entsprechend viel Angriffsfläche. Als sei das noch nicht genug gewesen, verursachte der Nieselregen ein weiteres Problem. „Sobald die Tropfen die Eisfläche erreichten, gefroren sie“, erklärt Max. Das Ergebnis ist eine Oberfläche, die nun zwar wieder gefroren ist, optisch dafür eher an die Mondoberfläche erinnert. Angesichts der Wetterprognose für die kommenden Tage macht sich bei Hans-Werner Max derzeit allerdings wieder Optimismus breit. Es soll nämlich kälter werden und nachts womöglich frieren. Er hofft, dass die Eisbahn am Donnerstag sogar planmäßig öffnen kann. Sobald es kalt genug ist, will er versuchen, die Fläche mit einer entsprechenden Maschine zu glätten.

Das Kühlaggregat sei nicht zu klein, entgegnet Max aufkommender Kritik an Vermieter oder Stadtverwaltung. „Der Kühlsatz ist für die Eisfläche angemessen.“ Gegen den warmen Wind hätte einfach kein Aggregat ankühlen können. Schließlich müsse es durch eine mehrere Zentimeter dicke Eisschicht wirken. Einzig ein Zelt könnte bei solchen Witterungsbedingungen wirksam Abhilfe schaffen.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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