Feuer im Brokeloher Moor

Über 100 Kräfte waren im Einsatz

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Der Hubschrauber beim Start, um aus der Luft die Einsatzstelle zu lokalisieren.

Brokeloh - Von Thomas Finze. Zu einem Brand ins Brokeloher Moor hatte die Leitstelle Schaumburg die Ortsfeuerwehr Brokeloh am Donnerstagabend gegen 20 Uhr alarmiert.

Da die Einsatzlage noch völlig unklar war und es den Feuerwehrkräften nicht möglich war zur Einsatzstelle zu kommen, wurden weitere Ortswehren zur Unterstützung nachalarmiert. Mit Hilfe eines Krads wurde nach einem Anfahrtsweg für die Feuerwehrfahrzeuge in dem unwegsamen Gelände gesucht. Unterstützung dazu gab es auch aus der Luft. Der Polizeihubschrauber Phönix nahm den stellvertretenden Gemeindebrandmeister Andreas Haake mit an Bord, der sich von oben ein Bild über die genaue Örtlichkeit machen und so die Kräfte am Boden lenken konnte. Mit der Wärmebildkamera des Hubschraubers suchte die Besatzung aus der Höhe das Waldstück noch nach weiteren Brandherden ab.

Aus sechs C-Rohren bekämpfen die Feuerwehrleute den Waldbrand.

Am Boden verlegten die Feuerwehrkräfte inzwischen 1 000 Meter B-Leitung von einem Beregnungsbrunnen zur Einsatzstelle. Weitere 25 C-Schläuche wurden ausgerollt, um aus sechs C-Rohren das Feuer auf einer Fläche von rund 3 000 Quadratmetern zu bekämpfen. Feuerpatschen wurden eingesetzt, um ein Ausbreiten des Feuers auf dem trockenen Waldboden zu verhindern. Mit den Tanklöschfahrzeugen wurde ein Pendelverkehr eingerichtet um genügen Wasser an der Einsatzstelle zu haben.

Gegen Mitternacht war für die meisten Feuerwehrleute der Einsatz beendet. Zur Klärung der Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Im Einsatz waren die Feuerwehren mit 18 Fahrzeugen aus Brokeloh, Husum, Landesbergen, Leeseringen, Leese, Stolzenau, Nendorf, die Einsatzleitung Ort, der Schlauchwagen aus Uchte, ein Rettungswagen zur Eigensicherung und die Polizei mit Hubschrauber und einem Streifenwagen. Insgesamt hatten 103 Einsatzkräfte vor Ort zu tun.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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