Mit dem richtigen Blick für die schönsten Seiten der Weserstadt

Tanja Scheer fotografiert zauberhafte Motive in Nienburg

Zwei Kähne sind am Ufer der Weser vertäut.
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Zwei Kähne dümpeln auf der Weser. Das Foto von Tanja Scheer zaubert daraus Bilderbuchromantik.

Die Hobbyfotografin Tanja Scheer hat schon Kalender bebildert und Websites bestückt. Leidenschaftlich gern zeigt die Nienburgerin die schönsten Seiten ihrer Heimatstadt. Ihre positive Darstellungsweise macht gute Laune.

Nienburg - von Maren Hustedt. Eine Postkartenedition für die Nienburger Tafel, das Titelbild für den Jahreskalender 2021 der Historischen Gesellschaft Nienburg, einige Wetterbilder für das NDR und ganz viele veröffentlichte Fotos in unterschiedlichen Medien – auf der Website der Stadt Nienburg, bei Instagram und Facebook. Dafür, dass Tanja Scheer ihrer Leidenschaft für das Fotografieren als Hobby nachgeht, hat die 52-jährige Nienburgerin bereits Beachtliches mit ihren Bildern erreicht.

Ihr iPhone hat Tanja Scheer jederzeit zur Hand, um damit die Bilder festzuhalten, die ihr im Alltag begegnen.

Ein echtes „Nienburger Mädchen“

Tanja Scheer ist ein echtes „Nienburger Mädchen“ und daher postet sie ihre Fotos auch bei Instagram unter diesem Pseudonym. Ihre Fotos zeigen die schönsten Seiten der Weserstadt. Und das sind um ein Vielfaches mehr, als manch einer vermuten mag. Tanja Scheer hat den besonderen Blick für die Schönheit des Moments. Ein schönes Bauwerk wie die Nienburger Martinskirche fasziniert sie ebenso wie eine Pflanze, ein Stein oder eine Pfütze. Die Kombination aus Objekt, Licht und Atmosphäre ist es, die Tanja Scheer zum Handy greifen lässt, um auf den Auslöser der integrierten Kamera zu drücken.

Ein Bild wie gemalt: Die Nienburgerin Tanja Scheer liebt ihre Heimatstadt und zeigt das in zauberhaften Bildern.

Fotografieren mit dem Handy

„Meine Fotos entstehen in aller Regel spontan. Ich fotografiere mit dem Handy, das ich immer bei mir trage“, erklärt die Nienburgerin, die seit über 30 Jahren als Pharmazeutisch Technische Assistentin in der Neuen Apotheke in Nienburgs Innenstadt arbeitet. „Ich finde es toll, mitten im Herzen Nienburgs zu arbeiten und zu leben“, sagt sie im Brustton der Überzeugung. „Man kennt sich und spricht miteinander. Nicht zuletzt durch meine Arbeit habe ich intensive Kontakte zu allen Generationen in Nienburg und bin dafür sehr dankbar.“

Auch die Gesichter der Natur fallen der Nienburgerin Tanja Scheer immer wieder ins Auge. Ein Perspektivwechsel lässt die gefallenen Blätter fast lebendig erscheinen.

Die Stimmung aufhellen

Anstatt ihre alltäglichen Wege in routinierter Gedankenlosigkeit zurückzulegen, genießt Tanja Scheer die Schönheit ihrer Heimatstadt immer wieder aufs Neue bewusst. Und so fallen der versierten Hobbyfotografin auch immer wieder Bilder ins Auge, die sie festhalten und an andere Menschen weitergeben möchte. „Es liegt mir am Herzen, Nienburg positiv darzustellen, um auch die Stimmung anderer Menschen dadurch positiv zu verbessern“, erklärt die Nienburgerin.

Fast körperlich spürbar ist die Dynamik, mit welcher sich diese jungen Pflanzen der Sonne entgegenstrecken.

Und tatsächlich hat die 52-Jährige schon vielfach beobachtet, welchen positiven Einfluss ihre stimmungsvollen Bilder auf das Befinden anderer haben. So streut sie zum Beispiel manchmal ganz gezielt einige Aufnahmen in erhitzte Online-Diskussionen ein, um die Gemüter abzulenken und zu beruhigen. Dass ihre positive Haltung ansteckend ist, hat die Hobbyfotografin schon mehrfach beobachtet und freut sich darüber. „Ich kenne immer mehr Leute, die ihre Sichtweise verändern und das kundtun oder die sogar selbst fotografieren, um schöne Momente zu teilen“, beschreibt sie munter.

An schlimmen Situationen gewachsen

Nach den Anfängen ihrer Foto-Leidenschaft gefragt, verdunkelt sich der Blick Tanja Scheers leicht. „Ich habe schon viel erlebt – auch schlimme Situationen, wie den Tod meiner Mutter im Jahr 2012“, erzählt sie. Der Verlust der Mutter, die ihren Kampf gegen Krebs verloren hatte, hat die lebensfrohe Nienburgerin schwer getroffen. „Ich habe damals gelernt, Unterstützung anzunehmen, und gelernt, Dinge anders zu betrachten. Seinerzeit bin ich viel gelaufen, um den Kopf frei zu kriegen.“ So habe alles angefangen. „Ich habe meine Lauffotos auf Instagram geteilt und schnell gemerkt, dass Interesse besteht an meinen Darstellungen.“

Ob Pfütze oder Motorhaube – Spiegelungen, wie hier in der Nienburger Langen Straße, faszinieren Tanja Scheer.

Faszinierende Spiegelungen

Dann habe sich das Ganze zu einer echten Herzensangelegenheit entwickelt. „Wenn ich schönes Licht sehe, oder tolle Farben, wenn mich ein Bild fasziniert, dann hole ich mein Handy hervor und fotografiere“, beschreibt Tanja Scheer. Besonders Spiegelungen haben es der Hobbyfotografin angetan. „Es steht eigentlich immer etwas herum, was man zum Spiegeln nehmen kann“, sagt sie. „Von der spiegelblanken Motorhaube eines Autos über die klassische Pfütze bis hin zu einer kleinen Wasserlache auf einem Verkehrspoller...“

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