Die Stadt Nienburg will ihre Gebührenordnung ändern

Elektrisch fahren – umsonst parken

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Das bleibt E-Fahrzeugbesitzern zukünftig vielleicht erspart. Sie brauchen - wenn die Politik zustimmt - kein Parkticket mehr.

Nienburg - von Leif Rullhusen. Frei parken für Elektro-Autos: Nienburgs Stadtverwaltung will die Gebührenordnung für das Parken an Parkscheinautomaten ändern. Elektrisch angetriebene Fahrzeuge sollen auf Parkplätzen, auf denen die Stadt Gebühren erhebt, zukünftig umsonst parken dürfen.

Über einen entsprechenden Verwaltungsvorschlag wird der Ausschuss für Sicherheit und Ordnung am kommenden Dienstag abstimmen. Sollte das politische Gremium der Idee zustimmen, könnte bereits der Stadtrat die Entscheidung eine Woche später eintüten. „Die neue Gebührenordnung würde dann vielleicht noch in diesem Monat in Kraft treten“, erklärt Friedhelm Meyer-Leseberg, Leiter des Sachgebiets Straßenverkehr. Die neue Gebührenordnung wäre unbefristet – die Parkdauer für Elektrofahrzeuge dagegen nicht. Sie beschränkt sich auf zwei Stunden und gilt für sämtliche Parkplätze, für die die Stadt Gebühren erhebt. Ausgeschlossen sind die Parkflächen der Nienburger Wirtschaftsbetriebe, also die Parkhäuser und die Parkplätze am Schloßplatz sowie Theater / Wesavi. Auf den beiden Parkplätzen der Wirtschaftsbetriebe können E-Fahrzeugbesitzer allerdings kostenlos an jeweils zwei Stromzapfsäulen tanken.

Die Wirkung der Parkgebührenänderung ist wohl eher symbolisch und wird keine Löcher in den Etat der Stadt reißen. Denn nach Schätzungen der Nienburger Klimaschutzagentur sind im gesamten Landkreis aktuell gerade einmal zwischen 30 und 50 Fahrzeuge zugelassen, die von dieser Befreiung profitieren. Bei den Fortbewegungsmitteln, die in den Genuss des Freiparkens kommen, muss es sich nämlich um Elektrofahrzeuge im Sinne des Elektromobilitätsgesetzes handeln. Das sind neben rein elektrisch angetriebenen Pkw, leichten Nutzfahrzeugen und Motorrädern nur Brennstoffzellen- und gewisse Hybridfahrzeuge.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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