Seit Dienstag beziehen Flüchtlinge neues Quartier in der Clausewitz-Kaserne

Umzug der Flüchtlinge läuft ohne eine Spur von Hektik

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Arbeiten für den bevorstehenden Umzug der Flüchtlinge: Zeltaufbau an der Westlandstraße in Nienburg.

Nienburg - von Kurt Henschel. Die DRK-Mannschaft um Marcus Stövesand, Martin Krone, Kira Borghorst und Mike Plate hat erneut funktioniert. Im Zusammenspiel mit Kräften der Feuerwehr, der DLRG und des THW haben sie die Erstaufnahme-Einrichtung für Flüchtlinge in und an der Sporthalle der BBS aufgelöst.

Parallel dazu haben sie die ehemaligen Kasernen-Gebäude an der Westlandstraße in Nienburg bezugsfertig gemacht.

Am Montag hatten Vertreter des DRK-Kreisverbandes und des Landkreises darüber informiert, dass die Sporthalle der Berufsbildenden Schulen (BBS) nicht mehr Erstaufnahme-Einrichtung im Rahmen der Amtshilfe für das Land Niedersachsen für Flüchtlinge ist und diese in die Clausewitz-Kaserne nach Langendamm umziehen.

Von Hektik war an beiden Standorten am Dienstag keine Spur. Wie schon seit Wochen bewegten sich alle helfenden Kräfte ebenso routiniert wie sie handelten. Ein Zahnrad griff passgenau ins andere und ließ ein neues Zentrum für die Aufnahme und Unterbringung der Flüchtlinge entstehen.

Die beiden Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Nienburg, Marcus Stövesand und Martin Krone, sahen sich im Verlauf des Dienstages auf dem neuen Areal um und beobachteten das Aufstellen von Containern, von mobilen Toiletten und Duschen sowie den Aufbau von Zelten, die ein heimischer Partyservice-Unternehmer kurzfristig zur Verfügung stellte. Auch Soldaten liefen umher und erledigten im Duett mit den DRK-Verantwortlichen erforderliche Dinge. Gestern Abend dann zogen die in der BBS-Halle verbliebenen Flüchtlinge – zumeist aus Syrien und Afghanistan – in die ehemalige „Amerikaner-Kaserne“ in direkter Nachbarschaft zur Clausewitz-Kaserne in Langendamm. Sie schliefen bereits eine Nacht in den kleinen Zimmern, die für vier bis sechs Personen geeignet sind. Vor allem für Familien mit kleinen Kindern seien das optimale Voraussetzungen, hatten am Vortag die DRK-Verantwortlichen sowie Erster Kreisrat Thomas Klein vom Landkreis Nienburg noch erklärt. Platz genug sei vorhanden für bis zu 200 Menschen, hatte es am Montag geheißen. Dass noch nicht alle der bisher etwa 300 Flüchtlinge, die bereits in Nienburg angekommen waren, weitergereist seien, liege daran, dass einige von ihnen erkältet sind und sich zunächst einmal in Ruhe von den Flucht-Strapazen erholen möchten.

Für den Mittwoch – der genaue Zeitpunkt ist wie bisher auch nicht bekannt – ist die Ankunft weiterer 100 Flüchtlinge angekündigt. Die Vorbereitungen am neuen Domizil, das die Bundeswehr zur Verfügung gestellt hat, sind inzwischen weitgehend abgeschlossen. Kleinigkeiten erledigt das Team aus haupt- und ehrenamtlichen Helfern am Morgen.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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