Samtgemeinde Steimbke setzt Belohnung aus

Eierwürfe gegen Flüchtlingsunterkunft in Rodewald

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Die Samtgemeinde Steimbke hat die Polizei bereits nach der ersten Tat eingeschaltet.

Rodewald. Bereits zum vierten Mal in den vergangenen sechs Wochen haben unbekannte Täter – diesmal vermutlich zwischen 19 und 21 Uhr am Samstagabend – eine Flüchtlingsunterkunft in Rodewald u. B. mit Eiern beworfen.

An den Wochenenden zuvor war es zu weiteren drei Übergriffen gekommen, bei denen auch Mehlbeutel flogen.

„Hier werden uns anvertraute Flüchtlinge Zielscheibe eines nicht nachzuvollziehenden Fremdenhasses. Diese Menschen, Frauen und Kinder, fliehen verängstigt aus ihrem kriegszerstörten Heimatland, um in unserem friedlichen Rodewald von einigen Wenigen erneut in Panik versetzt zu werden“, ist Samtgemeindebürgermeister Knut Hallmann entsetzt. „Das ist nicht akzeptabel und muss Konsequenzen haben“, fordert er vehement. Hallmann hat bereits nach der ersten Tat die Polizei Nienburg verständigen lassen und bittet zudem die Rodewalder Bevölkerung um Mithilfe.

Wer in den Abend- und Nachtstunden der vergangenen Wochenenden am Zingeldamm in Rodewald verdächtige Personen festgestellt hat, sollte diese Informationen möglichst schnell der Samtgemeindeverwaltung (Tel. 05026/9808 11) oder der Polizei Steimbke (Tel. 05026/238) zukommen lassen.

„Durch jede weitere Tat gerät unser tolerantes und hilfsbereites Dorf weiter in Verruf. Das werden wir nicht hinnehmen“,verspricht Hallmann. Für erste Hinweise, die zur Ermittlung Tatverdächtiger führen, lobt die Samtgemeinde Steimbke eine Belohnung in Höhe von 200 Euro aus.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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