Säulenhainbuche soll den Anfang zur Begrünung der Nienburger Innenstadt machen

Der erste grüne Farbtupfer

+
Viel Freude über die erste Neuanpflanzung in Nienburgs Fußgängerzone: Kolossa-Hausleiter Olaf Siedenburg, Nienburg-Service-Vorstand Jürgen Matthies und Bettina Menke, Spender Jörg Kolossa sowie Bürgermeister Henning Onkes (v.l.).

NIENBURG. Seit wenigen Tagen wächst in Nienburgs Innenstadt ein neues Bäumchen heran. Eines, mit Signalwirkung. Denn die Säulenhainbuche vor dem Modehaus Kolossa soll der Startschuss, die Initialzündung zur Wiederbegrünung von Nienburgs Innenstadt sein.

NIENBURG - von Leif Rullhusen. Fast ein wenig unscheinbar reckt es sein Herbstlaub der Sonne entgegen. Seit wenigen Tagen wächst in Nienburgs Innenstadt ein neues Bäumchen heran. Eines mit Signalwirkung. Denn die Säulenhainbuche vor dem Modehaus Kolossa soll der Startschuss, die Initialzündung zur Wiederbegrünung von Nienburgs Innenstadt sein. Vor gut vier Jahren ließ die Stadt aus Sicherheitsgründen zahlreiche Robinien fällen, nachdem eine aufgrund von Wurzelfäule umgestürzt war und einen Passanten unter sich begrub. Seit dem diskutieren Politik, Verwaltung und ein Arbeitskreis über die Wiederbegrünung der Innenstadt. Taten ließen bislang auf sich warten. Das aktuell größte Problem sind Versorgungsleitungen unter den Straßen, die durch das Wurzelwerk von Neuanpflanzungen nicht beschädigt werden dürfen. Die Sitzung des Stadtrates am vorvergangenen Dienstag gab nun grünes Licht für wenigstens drei von ursprünglich zwölf geplanten Bäumen. Der letzte Kick für die Ratsentscheidung sei die Bereitschaft der Nienburger Kaufmannschaft gewesen, die Kosten für die Anpflanzungen zu übernehmen, erklärte Nienburgs Bürgermeister Henning Onkes anlässlich des offiziellen Pflanzaktes der Buche am heutigen Donnerstag. Symbolisch goss Jörg Kolossa, der die Kosten für diese Premierenanpflanzung in Höhe von etwa 1000 Euro übernahm, das Bäumchen. Onkes betonte, dies sei der Anfang für eine Reihe von neuen Bäumen in Nienburgs Fußgängerzone. Die Wahl sei auf eine Säulenhainbuche gefallen, weil sie sich unter anderem aufgrund ihrer schmalen Krone besonders für Innenstadtbereiche eigne, erklärt Jan-Bernd Beecken, Mitarbeiter im Fachbereich Stadtentwicklung. Damit das Bäumchen heranwachsen kann und gesund bleibt, spendete die Stadt ihm eine großzügige Baumscheibe. Zugleich grenzen Wurzelsperren das ungehemmte Wachstum der Säulenhainbuche im Erdreich ein.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Kundgebung in Moskau gegen Polizei-Willkür

Kundgebung in Moskau gegen Polizei-Willkür

Schützenverein der Wasserdörfer feiern Jubiläum

Schützenverein der Wasserdörfer feiern Jubiläum

Stuhrer „Highland-Games“ gehen in die fünfte Runde

Stuhrer „Highland-Games“ gehen in die fünfte Runde

Gildefest 2019: Die Samstagnacht-Party im Festzelt

Gildefest 2019: Die Samstagnacht-Party im Festzelt

Meistgelesene Artikel

Rauchwolken über Hoya: Brand in Papierfabrik ausgebrochen

Rauchwolken über Hoya: Brand in Papierfabrik ausgebrochen

Scheibenkönig Jan Klinger ruft auf: "Macht mit"

Scheibenkönig Jan Klinger ruft auf: "Macht mit"

Polizei sucht Zeugen nach brutaler Messerattacke

Polizei sucht Zeugen nach brutaler Messerattacke

Mutter wegen Totschlags verurteilt: Sieben Jahre Haft für Totschütteln

Mutter wegen Totschlags verurteilt: Sieben Jahre Haft für Totschütteln

Kommentare