Orgelsommer brachte Eitzendorfer Gemeinde weiteres Geld

Der Restaurierung näher

Kirchenvorstandsvorsitzender Friedel Rippe (hinten links), Pastorin Friederike Werber (hinten rechts) und Organist Klaus Sundermann (vorne Mitte) mit den Mitgliedern des Kirchenvorstandes Hans-Hermann Maack, Birgit Bormann (r.) und Petra Masemann sowie dem Spendenbarometer.

Hoya - EITZENDORF (cc) n Ihrem großen Wunsch, die Kirchenorgel zu restaurieren sind die Mitglieder der Eitzendorfer Kirchengemeinde am Sonntag ein großes Stück näher gekommen. Im Rahmen des „Eitzendorfer Orgelsommers“ waren viele Gemeindemitglieder auf den Beinen, um einen geselligen Tag zu verbringen und die Finanzierung voranzubringen.

Insgesamt sind rund 100 000 Euro notwendig, um die 141 Jahre alte Orgel zu restaurieren. „1954 war die letzte Generalüberholung, deshalb ist eine Restaurierung dringend notwendig“, erklärte der Verdener Klaus Sundermann. Der Organist setzt sich gemeinsam mit dem Kirchenvorstand und Pastorin Friederike Werber für den Erhalt der Orgel ein. Ausgeschlagene Tasten, beschädigte Pfeifen und schwergängige Registerzüge machen es momentan unmöglich, die Orgel zu stimmen. „Darüber hinaus bröckelt der Putz über der Orgel ab und fällt in die Orgel“, so Klaus Sundermann. Am Morgen der Veranstaltung stand das in der Kirche angebrachte Spendenbarometer auf 15 200 Euro. Nach einem Gottesdienst mit Begrüßung der neuen Konfirmanden trafen sich die Kirchenbesucher vor dem Gebäude, um eine Menschenkette rund um das Gotteshaus zu bilden. Damit wollten sie den Zusammenhalt der Kirchenmitglieder deutlich machen. „Wir halten zusammen für unsere Orgel“, so die Hoffnung von Pastorin Friederike Werber.

Anschließend verbrachten die Besucher einen lauschigen Tag unter Apfelbäumen im Garten der Kirchengemeinde. Deftiges vom Grill und selbstgebackene Kuchen boten die Mitglieder des Kirchenvorstandes an. Handarbeiten, bedruckte Taschen und selbstgenähte Dinkelkissen standen zum Verkauf. Außerdem fanden bei einer Tombola fast 700 Lose einen Käufer. Am Nachmittag gab es eine Versteigerung von Glasbildern und Zeichnungen der Stuttgarter Künstlerin Barbara Schönian. Rund 500 Euro nahm Pastorin Friederike Werber als Auktionatorin für die Werke entgegen. „Es war ein wunderbarer Tag“, so Friedel Rippe, Vorsitzender des Kirchenvorstandes, abschließend. Zufrieden konnte der Kirchenvorstand am Ende des Tages die Anzeige des Spendenbarometers um einige Zentimeter nach oben berichtigen. Noch in diesem Jahr hoffen die Gemeindemitglieder durch Veranstaltungen und die Unterstützung der Stiftung „St. Georgs-Kirche Eitzendorf“ die benötigten Eigenmittel von mindestens 20 000 Euro zu erreichen. „Dieses Jahr steht ganz im Zeichen der Orgel“, so Friederike Werber. Mit dem Kirchenvorstand plant sie „Orgelherbst“ und „Orgelwinter“ folgen zu lassen.

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