Polizeihunde und Diensthundführer zum 13. Mal im Wettstreit

Teilnehmerfeld aus ganz Deutschland 

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Das Queren des Kanals ist eine der Prüfungen.

Hoyerhagen. Was ihre Hunde so können, stellen Polizeibeamte in der kommenden Woche einmal mehr in Hoyerhagen unter Beweis. Die Öffentlichkeit ist zum Zuschauen willkommen.

Die Diensthundführergruppe der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg veranstaltet am Mittwoch, 24. Juni, ab 9 Uhr auf dem Übungsgelände des Schäferhundvereins der Ortsgruppe Hoyerhagen zum 13. Mal den mittlerweile traditionellen "Nienburger Vielseitigkeitswettkampf für Diensthundführer/innen". Die Schirmherrschaft hat der Polizeipräsident der Polizeidirektion Göttingen, Uwe Lührig, übernommen, der um 10 Uhr den Wettstreit im beschaulichen Hoyerhagen offiziell eröffnet.

Für den Wettkampf haben sich in diesem Jahr Diensthundführergruppen aus Niedersachsen, der Polizeien Baden-Württemberg, Berlin, Schleswig-Holstein, Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Hamburg sowie der Bundespolizei und des Objektschutzregiments der Luftwaffe angemeldet. Die Polizei Luxemburg wird mit ihren Vierbeinern wegen des dortigen Nationalfeiertages in diesem Jahr nicht vertreten sein, hat sich aber bereits für 2016 vormerken lassen. Insgesamt also ein sehr interessantes Starterfeld mit rund 50 Hundeführerinnen und Hundeführer.

Da muss Herrchen ran: Den Hund gilt es, über Paletten zu tragen.

"Ständig steigende Einsatzzahlen beweisen, dass der Polizeihund auch in einer hochtechnisierten Zeit nach wie vor unentbehrlich ist", sagt Polizistin und Diensthundführerin Christina Bock. Da, wo technische Mittel ihre Grenzen zeigen, trägt der Hund entscheidend zum Erfolg bei. "Gerade in komplexen, schwierigen, häufig auch aggressionsgeladenen Einsätzen wird der Polizeibeamte von seinem vierbeinigen Freund unterstützt, um so den Auftrag zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger zu erfüllen", erklärt die Polizeioberkommissarin.

In einem spannenden Wettkampf soll den hoffentlich zahlreichen Zuschauern die große Einsatzmöglichkeit des Teams "Mensch/Hund" gezeigt werden. Es müssen verschiedene Hindernisse wie Tunnel, Schwebebalken, Treppe und Kanal überwunden werden. Zusätzlich werden Gehorsamsübungen und Beissarbeit des Diensthundes und Schießübungen des Diensthundführers demonstriert. Der Wettkampf orientiert sich nicht an sportlich vorgeschriebene Übungen, sondern an Alltagssituationen. Also Begebenheiten, mit denen ein Diensthundführer jederzeit während seiner normalen Dienstzeit konfrontiert werden kann.

Mit der nunmehr dreizehnten Ausrichtung des Vielseitigkeitswettkampfes besteht wiederum die Möglichkeit, der Öffentlichkeit die Arbeit der Polizei mit ihren Diensthunden zu zeigen. "Wir würden uns freuen, wenn die Bevölkerung die Möglichkeit wahrnimmt, Teamarbeit zwischen Polizeihund und Hundeführer hautnah zu erleben", so die Organisatorin Christina Bock abschließend und mit dem Hinweis, dass auch für das leibliche Wohl gesorgt wird.

mie

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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