Skulptur des Hoyaer Künstler Norbert Thoss wurde gestern an der Martinskirche enthüllt

„Paartanz“ am Kulturzentrum

Freuen sich über die „Paartanz“-Enthüllung (v.l.): Norbert Thoss, Wolfgang Rustemeyer und Günter Schwarze.

Hoya - (brm) · Besuchern des Kulturzentrums Martinskirche wird ab sofort „Paartanz“ geboten – Tag und Nacht. Fest verankert hat die Skulptur des heimischen Bildhauers Norbert Thoss unter eben diesem Namen gestern vor dem alten Kirchgebäude seinen Platz gefunden.

„Ich freue mich, dass der Rat diesem Projekt gegenüber so aufgeschlossen war und somit ein Zeichen dafür gesetzt hat, dass der kulturelle Bereich der Stadt am Herzen liegt“, unterstrich der Künstler bei der Enthüllung seines „Paartanzes“.

Der stellvertretende Bürgermeister Günter Schwarze zeichnete in seiner Ansprache kurz und anschaulich den Weg von der ersten Besichtigung von Thoss’ Arbeiten im Rethemer Skulpturenpark, über die Beschlussfassung im Dezember 2009 bis zur gestrigen Einweihung nach: „Was lange währt, wird endlich gut.“

Mit dem Erwerb der Skulptur des heimischen Bildhauers Norbert Thoss will die Stadt Hoya zum einen das Werk des Künstlers würdigen, zum anderen aber auch das kulturelle Leben in der Stadt und das Verständnis für Kunst stärken.

Die Kosten für die Skulptur belaufen sich auf 15 000 Euro. Mit einem Betrag von 2250 Euro wurde das Projekt durch den Landschaftsverband Weser-Hunte mitfinanziert, wie Schwarze hervorhob und dem Verband im Namen der Stadt seinen Dank aussprach.

Durch den Kauf des „Paartanzes“ stellt sich die Stadt, laut Stadtdirektor Wolfgang Rustemeyer, nicht nur ihren Pflichtaufgaben, sondern erreicht außerdem eine zusätzliche Belebung des Stadtbildes. Auch mit der im nächsten Jahr beginnenden Umgestaltung des Bürgerparks in Hoya werde es ein erklärtes Ziel sein, noch mehr Kunst und Kultur in das Stadtleben zu integrieren.

Norbert Thoss wurde am 19. Januar 1935 in Braunschweig geboren. Im Anschluss an sein Architekturstudium an der Universität Hannover ließ er sich 1965 als freischaffender Architekt mit eigenem Büro in Hoya nieder. Seit 1972 arbeitet er zudem als Bildhauer und hat sich zu diesem Zweck ein Atelier in Verden-Eitze eingerichtet. Dort arbeitet er mit Stein, Holz, Ton und verschiedenen anderen Materialien. Als Vertreter des Subtraktionismus’ zeigte er seine Arbeiten bereits im Rahmen verschiedener Ausstellungen und schuf darüber hinaus den Skulpturenpark in Rethem/Aller.

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