Ab Sonntagnacht gilt wieder die „Sommerzeit“

Fröhliche Eiersuche – sogar eine Stunde früher

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Eine Stunde früher Eier suchen? „Muffin“, so der Name des kleinen Artverwandten von „Meister Lampe“, sieht das alles etwas skeptisch.

Landkreis - Von Nikias Schmidetzki. Für Kinder ist es das Größte: Bunte Eier, Schokolade und andere Leckereien suchen ist für sie meist der wahre Sinn von Ostern. Älteren gefällt besonders die freie Zeit – obgleich auch ihnen längst nicht immer der tatsächliche Hintergrund des Festes bekannt ist.

Christen feiern die Auferstehung Jesu. Da dessen Tod und Auferstehung in die Woche des jüdischen Passah-Festes gefallen sein soll, orientiert sich das Osterdatum eben daran. Und so schwankt das Datum zwischen dem 22. März und dem 25. April – in diesem Jahr ist Ostern also vergleichsweise früh.

Wie kommt es aber nun zu Brauchtümern rund ums Osterfest? Das sicher bekannteste Symbol ist das Osterei. In der christlichen Theologie gilt das Ei tatsächlich als Symbol der Auferstehung, das Eierfärben ist daher eine wahrliche christliche Tradition.

Und was hat es mit dem Osterlamm auf sich? Das „Lamm Gottes“, übersetzt „Agnus Dei“, ist im Christentum ein Symbol für Jesus Christus. Speziell als Osterlamm, gekennzeichnet mit der Siegesfahne, ist es ein Symbol für die Auferstehung. Und so schafft es das Lämmchen in Teigform gerne auch auf die Frühstückstafel – meist ohne das Wissen der Essensgäste.

Und was ist mit dem Osterfeuer? Selbst das hat einen kirchlichen Hintergrund. In der katholischen Kirche wird zum Beginn des Osternacht-Gottesdienstes ein kleines Feuer entfacht. Entstanden sind über die Jahre daraus diverse regional unterschiedliche Bräuche.

Auf jeden Fall nutzen nicht wenige Menschen das sehr lange Wochenende – so sie denn nicht arbeiten müssen – eben zum Ausruhen, vielleicht auch gerade nach einem ausgiebigen Osterfeuerbesuch. Nur: Mit dem Ausschlafen hat es in diesem Jahr einen kleinen Haken. Denn die Umstellung auf die „Sommerzeit“, die stets am letzten Sonntag im März um 2 Uhr in der Nacht – dann also 3 Uhr – beginnt, fällt auf die Osternacht.

Generell ist die Zeitumstellung schon lange sehr umstritten. Die Ablehnung der Sommerzeit nimmt in Deutschland laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Krankenkasse DAK zu: 74 Prozent halten sie demnach für überflüssig. 2013 sagten das nur 69 Prozent. Frauen seien dabei mit 80 Prozent eher gegen die Sommerzeit als Männer (68). Am wenigsten Probleme haben Menschen unter 30 Jahren mit der Zeitumstellung – nur 59 Prozent wollen sie abschaffen. Allerdings bietet der zusätzliche freie Montag in diesem Jahr immerhin die Möglichkeit, sich noch einen Tag von der Umstellung zu erholen.

Ihnen allen, liebe Leserinnen und Leser, wünscht die gesamte „Blickpunkt-Belegschaft“ schöne Ostertage.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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