In Nienburgs Innenstadt tut sich einiges

Ladenleerstand: Mehr Licht als Schatten

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Deicke kommt: Die Markloher Bäckerei öffnet in Nienburgs Innenstadt demnächst eione neue Filiale.

Nienburg - von Leif Rullhusen. Es tut sich was in Nienburgs Innenstadt. Leerstehende Ladenflächen und verwaiste Schaufenster verschwinden. „730 Quadratmeter Verkaufsfläche gehen wieder in Nutzung“, verkündet Nienburgs Wirtschaftsförderin Kerstin Lüders zufrieden.

Und zwar nicht irgendwo: In bester 1-A-Lage in der Langen Straße werden aktuell gleich drei leerstehende Geschäfte teils aufwändig saniert und reaktiviert.

Lückenschluss: Gleich zwei verwaiste Einzelhandelsflächen nebeneinander füllen sich mit Leben.

Ein Objekt ist das Eckhaus zur Weserstraße. Hier war zuletzt die Easy-Apotheke beheimatet. Seit November stehen die Räume leer. Nun sind Handwerker aktiv. Demnächst wird die Bäckerei Deicke aus Marklohe hier eine Filiale eröffnen. Der exakte Termin steht noch nicht fest.

Das zweite Geschäft schräg gegenüber ist schon deutlich länger verwaist. Vor über drei Jahren schloss das Restaurant „Di Stefano“ im Gebäude neben dem Uhrlaubschen Haus. Derzeit saniert Eigentümer Patrick Lahmer das Erdgeschoss aufwändig. „Es wird komplett barrierefrei. Wir entfernen unter anderem sämtliche Stufen, um eine einheitliche Bodenfläche zu bekommen“, erklärt Lahmer. Was anschließend hineinkommt, verrät er allerdings noch nicht.

Ladenfläche Nummer drei direkt neben dem ehemaligen „Di Stefano“ steht noch länger leer. Die meisten Nienburger haben schon Schwierigkeiten, sich an das letzte dort ansässige Geschäft zu erinnern. Nun soll eine neue Nutzung in greifbare Nähe gerückt sein.

Seit über einem halben Jahr stehen die Räume des ehemaligen "Mr. Q" leer.

Es gibt aber nicht nur positive Entwicklungen in Nienburgs Innenstadt: Ein Negativbeispiel befindet sich am südlichen Ende der Langen Straße. Hier konnten sich Gäste bis zum November vergangenen Jahres im „Mr. Q“ Speisen und Getränke schmecken lassen. Noch kurz vor der Schließung des Restaurants verkündete der Inhaber, er habe den Mietvertrag verlängert. Dem Vernehmen nach bezahlt er noch immer fleißig Miete.

Dementsprechend wenig Anlass hat der Besitzer, sich nach einem Nachmieter umzuschauen. Fazit: Das Geschäft ist seit über einem halben Jahr verwaist und wird es wohl auch noch länger bleiben.

Oft seien die Eigentümer nicht aktiv auf dem Immobilienmarkt tätig, berichtet Lüders. Mit anderen Worten: Sie haben kein oder zumindest wenig Interesse, ihre Objekt zu vermieten. „Wir werden unseren Fokus in solchen Fällen verstärkt auf die Zusammenarbeit mit Maklern und Eigentümern richten“, plant die Wirtschaftsförderin. Eine Möglichkeit könne beispielsweise eine Zwischennutzung sein.

Insgesamt sei der Anteil leerstehender Geschäfte in der Kreisstadt nicht hoch. Er liege unter dem Durchschnitt vergleichbarer Städte, betont Lüders. Das werde von Bürgern häufig anders wahrgenommen. „Der gefühlte Ladenleerstand ist oft höher, als der tatsächliche“, erklärt sie.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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