Nienburger Kreisverkehrswacht übergibt Geschwindigkeitsmessanlage

Überwachung für mehr Sicherheit auf der Straße

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Peter Brieber (l.) erklärt die verschiedenen Funktionen der neuen Geschwindigkeitsmessanlage.

Nienburg. Ein mahnend rot blinkendes „Langsamer“ oder grün leuchtendes „Danke“: Die Autofahrer haben es selbst in der Hand, oder besser im Gasfuß, womit die neue Geschwindigkeitsmessanlage der Nienburger Kreisverkehrswacht sie vom Straßenrand aus grüßt.

Am Mittwoch stellte Peter Brieber, Nienburgs Ex-Bürgermeister und Vorsitzender der Verkehrswacht, die Anlage den zukünftigen Nutzern im Rathaus der Kreisstadt vor. Das sind neben der Polizei die Gemeinden und Städte im gesamten Landkreis Nienburg. Stationiert wird die Anlage beim Baubetriebshof in Nienburg. Dort kann sie angefordert werden. „Wir möchten, dass der Verkehr sicherer wird. Dafür ist dieses Gerät ein gutes Mittel“, erklärte Brieber. Dabei spiele das Phänomen der sozialen Kontrolle eine große Rolle. Aufgestellt vor einem Kindergarten, könnten Eltern die dort ihren Nachwuchs abgeben, schließlich genau beobachten, welche Väter oder Mütter nach abgeleisteten Chauffeursdiensten zu viel Gas geben. Verkehrssicherheit funktioniere nur im Netzwerk, erklärte Nienburgs Polizeichef Frank Kreykenbohm. „Dazu müssen alle an einem Strang ziehen.“ Deshalb sei es sehr gut, dass die Anlage von verschiedenen Institutionen im gesamten Landkreis genutzt werden könne. Die Geschwindigkeitsmessanlage zeigt übrigens nicht einfach nur die Geschwindigkeit an und mahnt den zu forschen Umgang mit dem Gaspedal an, sie dokumentiert ihre gesammelten Daten auch.

ru

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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