Bürgermeister Onkes: Grundstückstausch ist verhandelt

Nienburger Kinocenter: Baustart greifbar nah

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Noch befindet sich auf dem Kino-Bauplatz eine Streuobstwiese. Das könnte sich schon bald ändern.

Nienburg - Von Leif Rullhusen. Der Baustart für Nienburgs neues Kinocenter am Hafen ist anscheinend greifbar nah.

Der dazu erforderliche Grundstückstausch mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) sei verhandelt und könne vollzogen werden, erklärt Nienburgs Bürgermeister Henning Onkes gegenüber dem Blickpunkt.

Dieser noch nicht vollzogenen Grundstückswechsel blockierte das Bauvorhaben von Investor Holger Glandorf im vergangenen halben Jahr. Noch gehört das Grundstück zwischen der Brückenstraße und dem Hafenbecken nämlich dem WSA. Seit Monaten verhandelt die Stadt diesbezüglich mit der Behörde. Geplant ist, dass das WSA das Areal an die Stadt verkauft und dafür ein Grundstück am westlichen Weserufer als Ausgleich erhält. Anschließend will die Stadt das Grundstück an Glandorf verkaufen. 

Schon vor Monaten erklärte Nienburgs Bürgermeister, es gehe bei den Verhandlungen nur noch um Kleinigkeiten. Die sind jetzt anscheinend beseitigt. „Alle erforderlichen Anträge sind bei den zuständigen Fachbehörden eingereicht und sehr intensiv abgestimmt, sodass wir auf kurzfristige Genehmigungen hoffen“, berichtet Onkes. „Auch das Einvernehmen zum Grundstückstausch konnte durch die aktive Mithilfe des Bundestagsabgeordneten Maik Beermann und Jens Spahn – in seiner damaligen Funktion als Staatssekretär Finanzen – erzielt werden.“ In seiner März-Sitzung habe der Stadtrat die Grundstücksverträge bereits beschlossen. Sobald die Genehmigungen vorlägen, könnten die Verträge zum Grundstückstausch unterzeichnet werden. Die städtebaulichen Chancen des Gesamtprojektes will die Stadt im kommenden Monat öffentlich präsentieren.

Neuer Filmpalast entsteht an der Brückenstraße

Flach und elegant präsentiert sich die Fassade des zukünftigen Filmpalastes an der Brückenstraße. © Holger Glandorf
Die beiden Querschnitte verdeutlichen den Vorteil der topografischen Lage. © Holger Glandorf
Die entscheidenden Triebfedern des geplanten Kinocenters vor dem alten Filmpalast: Bürgermeister Henning Onkes, Holger und Sandra Glandorf sowie Walter Meinders (v.l.). © Leif Rullhusen
Als der Film-Palast noch Film-Eck hieß: Diese Aufnahme des Kinos ohne die Erweiterung im Foyer-Bereich stammt aus dem Jahr 2009. © Leif Rullhusen
Zwischen Brückenstraße und Hafen wird der Neubau (rote Fläche) entstehen. © Stadt Nienburg
Der Grundriss des neuen Filmpalastes. © Holger Glandorf
Die Seitenansichten sowie die Rückansicht des neuen Filmpalastes. © Holger Glandorf

Die am 1. März begonnene und bis Ende September andauernde Nist- und Brutzeit für Vögel würde den Start des Bauprojektes nicht gefährden. Die auf dem Areal stehenden Obstbäume dürften trotzdem gefällt werden, da ein rechtsverbindlicher Bebauungsplan vorliege, versichert Nienburgs Verwaltungschef. „Das sollte aber zeitnah passieren, bevor die Bäume Laub tragen.“ Zudem sollte sich der zukünftige Eigentümer – also Investor Glandorf – diesbezüglich mit der Naturschutzbehörde abstimmen, empfiehlt Onkes.

Nach der Fertigstellung wird das neue Kinocenter unter dessen Dach sieben Säle mit modernster Technik vereinen. Die bieten Platz für insgesamt 765 Besucher.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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