Zwei Uchter nehmen in Berlin am „Firefighter Stair-Run“ in kompletter Schutzausrüstung und mit Atemschutz teil

In voller Feuerwehr-Kluft über die Treppe bis hinauf ins 39. Stockwerk

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Die Uchter Feuerwehrleute Christopher-Arne Döding (2.v.r.) und Henning Sauer (2.v.l.) – eingerahmt vom Mindener „Stair-Run“-Team – vor dem Berliner Hotel „Park Inn“.

Uchte/Berlin - In voller Feuerwehr-Kluft über die Treppe ins 39. Hotel-Stockwerk: Dieser Aufgabe stellten sich kürzlich zwei Mitglieder der Feuerwehr Uchte beim fünften „Firefighter Stair-Run“ in Berlin. Das Team aus Uchte war mit Christopher-Arne Döding und Henning Sauer an den Start gegangen. Sie gelangten in Begleitung der „Berlin Drums Pipes“, einer schottischen Dudelsack-Kapelle, zum Startbereich am Alexanderplatz.

Um 11.59 Uhr ging das Uchte-Duo an den Start. Es bewältigte zunächst eine 300-Meter-Laufstrecke über den Alexanderplatz zum Haupteingang des Hotels „Park Inn“. Dort warteten zwei Treppenhäuser für den Aufstieg zur Aussichtsplattform im 39. Stock. Döding und Sauer sowie die übrigen Starter aus allen Teilen Europas mussten 770 Stufen „nehmen“, um eine Höhe von 110 Metern zu erreichen. Schiedrichter achteten dabei darauf, dass sich die Zwei-Mann-Teams beim Aufstieg im Treppenhaus nicht weiter als eine Armlänge voneinander entfernten.

Nach 10.33 Minuten drückte das Team den Ziel-Button auf der Aussichtplattform des Hotels. Diese Zeit bedeutete am Ende der Auswertung Platz 187 von 342. Für die erste Teilnahme an diesem Wettbewerb waren die Uchter Feuerwehrleute mit ihrem Ergebnis sehr zufrieden und erklärten, dass „sogar noch Luft übrig“ gewesen sei. Zum Vergleich der Zeiten: Das Sieger-Team aus Polen schaffte die Strecke in nur 6.01 Minuten.

Gestartet worden war in verschiedenen Wertungsklassen wie Youngster (Gesamtalter unter 80 Jahre), Oldies (Gesamtalter über 80), Oldies XL (Gesamtalter über 100), Mixed (Ein männlicher und ein weiblicher Partner) oder Ladies. Auch Polizei-Teams waren dabei.

Die Teams der Feuerwehren kämpften in kompletter Schutzausrüstung für den Innenangriff mit angeschlossenem Atemschutzgerät.

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