Züchter vermutet Wolfsriss/Wunde heilt

Hengst auf Weide angefallen und verletzt

Die Wunde am Huf.
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Die Wunde am Huf.

Steimbke/Eystrup - Von Anika Bokelmann. Als Reitpferd kann der anderthalbjährige Hengst nicht mehr genutzt werden, als Deckhengst wird er noch seine Pflichten erfüllen. Züchter Werner Illies aus Eystrup ist froh, dass die Wunden am Hinterhuf des Tieres inzwischen gut verheilt sind.

Am 20. Dezember rief Illies den Tierarzt zu seiner Weide nach Steimbke (Landkreis Nienburg), denn „die Sehne war durchtrennt“. Der Veterinär erkannte Abdrücke von Fangzängen und erklärte, dass der Rappe ein „Todeskandidat“ sei. Etwa vier Tage lag die Verwundung zu diesem Zeitpunkt zurück. Illies nahm den Hengst, der er für eine Österreicherin in seinem Stall aufzieht, mit nach Eystrup und pflegte ihn. „Zwar wird die Sehne nicht wieder zusammenwachsen, aber er hat überlebt“, so Illies, der glaubt, dass ein Wolf für die Verletzung verantwortlich ist. Das hätten ihm auch Jäger aus der Region bestätigt. Ein Nachweis wird jedoch schwierig, da es keine DNA-Probe von der Bisswunde gibt. Illies kritisiert: „Wenn der Wolf sich ausbreitet, haben wir Nutztierhalter das Nachsehen.“ Denn die Entschädigung würde den hohen Wert seiner Sportpferde nicht abdecken – allein die Decktaxe des Rappen betrage 1500 Euro..

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