Alles klar für Teilnahme der Unternehmen bei der „Hannover Messe“

Wirtschaftsförderung Nienburg will eine „Brücke für Kontakte“ bauen

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Hannover-Messe-Besprechung (v.l.): Jan-Cord Ziegenhagen, Uta Kupsch, Sven Streitbürger, Joachim Jordan sowie Carsten Weiner und Ralph Landwermann.

Nienburg - Von Kurt Henschel. Dass US-Präsident Barack Obama den Stand der Wirtschaftsförderung Nienburg (WIN) oder den einer der beteiligten Firmen aus dem Landkreis Nienburg besuchen könnte, sei eher unwahrscheinlich, so die Einschätzung von Wirtschaftsförder Jan-Cord Ziegenhagen. Er und WIN-Geschäftsführerin Uta Kupsch hatten Dienstag in die Geschäftsräume an der Rühmkorffstraße in Nienburg eingeladen, um Details zum bevorstehenden Auftritt bei der „Hannover Messe“ zu verkünden.

Die läuft vom 25. bis 29. April, also von Montag bis Freitag nächster Woche. Bereits am Sonntag aber erfolgt unter größten Sicherheitsvorkehrungen die Eröffnung – mit Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie dem Partnerland-Präsidenten der USA. Sven Streitbürger von der Firma „Streitbürger Gehäusetechnik“ aus Uchte beschleiche wegen des Auftritts dieser beiden mächtigen Menschen zwar ein gewisses Unwohlsein, dennoch freue er sich auf seinen Messe-Auftritt.

Das gelte auch für die Vertreter der übrigen Firmen. Im Gefolge der WIN ziehen auch Ralph Landwermann („Landwermann Technik“) aus Nienburg, Joachim Jordan („Jordan Blechtechnik“) aus Raddestorf sowie Eckhard Mai („ECM Energy Consulting Mai“) aus Husum in Richtung Landeshauptstadt, um bei der weltgrößten Industrie-Messe ihr Können zu präsentieren und Kontakte zu knüpfen.

Streithöfer und Landwermann sind erstmals dabei, andere zum wiederholten Mal. Beispielsweise die Firma von Joachim Jordan, den Uta Kupsch als „Vater der Idee, dass Firmen aus dem Mittelweser-Raum die WIN zur Hannover Messe begleiten sollten“, bezeichnete. Mit ihnen zusammen sei das Motto der Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft – „Partner im Dialog“ – viel effektiver umzusetzen, so Kupsch.

Zum siebten Mal gebe es die Präsenz der WIN in Hannover und bei der Messe, die für Kupsch und Ziegenhagen „ein wichtiges Projekt im Außenmarketing“ darstelle. Wegen der geografischen Nähe sei es möglich, den Wirtschaftsraum quasi „vor der Haustür“ zu präsentieren. Der Mittelweser-Raum sei interessant für Wirtschaftsbetriebe, die nicht nur online unterwegs seien, sondern auch das „von Mensch zu Mensch“ nicht vernachlässigten.

Wie wichtig persönliche Kontakte während einer solchen Messe seien, berichtete Joachim Jordan. Bei einem seiner bisher zwölf Messe-Teilnahmen sei beispielsweise ein Zwei-Millionen-Auftrag aus China herausgesprungen. Die Auge-in-Auge-Gespräche seien wichtig, so Jordan, der noch hinzufügte: „Man befruchtet sich dort gegenseitig.“

Und das alles in Begleitung der WIN, die die beteiligten Firmen betreuen, aber ihrerseits interessante Themen „in die Welt tragen“ will. Mit dem Logo des Schmetterlings will Uta Kupsch nicht nur einen Blickfang bieten, sondern auch eine „Brücke für Kontakte“ bauen und am Landes-Stand an fünf anstrengenden Tagen eine „Plattform für den Austausch auf verschiedenen Ebenen“ bieten.

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